Die 90+ wichtigsten Online-Verkaufszahlen für 2026

Zuletzt aktualisiert am August 20, 2026
Die 90+ wichtigsten Online-Verkaufszahlen für 2026
Datenextraktion mit Thunderbit.

Ich nehme Sie mit zurück zu einem Moment, der noch gar nicht so lange her ist: Ich stehe in der Schlange in einem Laden und halte eine Packung AA-Batterien in der Hand — und frage mich, warum ich sie nicht einfach online bestellt habe. Springen wir vor ins Jahr 2026, wirkt diese Szene fast schon nostalgisch. Heute ist E-Commerce nicht nur bequem, sondern das Rückgrat des weltweiten Einzelhandels, und die Zahlen hinter dem Online-Shopping sind schlicht beeindruckend.

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Als jemand, der jahrelang SaaS- und Automatisierungstools für E-Commerce-Teams entwickelt hat — und heute Mitgründer von Thunderbit ist — habe ich aus erster Hand erlebt, wie sich Online-Verkäufe von einem Nebenprojekt zum Hauptgeschäft entwickelt haben. In diesem Beitrag zeige ich Ihnen die eindrucksvollsten Online-Shopping-Statistiken und E-Commerce-Trends für 2026. Egal, ob Sie ein E-Commerce-Unternehmen führen, ein Vertriebsteam leiten oder einfach gern tief in Daten eintauchen: Diese Zahlen helfen Ihnen zu verstehen, wohin sich der Markt bewegt — und wie Sie diese Entwicklung für sich nutzen können.


Das große Bild: E-Commerce und Online-Verkäufe 2026

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Beginnen wir ganz oben: Die weltweiten E-Commerce-Umsätze für 2026 liegen je nach Prognose zwischen 6,88 Billionen US-Dollar und 7,4 Billionen US-Dollar und machen damit rund 21–22 % des gesamten weltweiten Einzelhandelsumsatzes aus (Shopify, SellersCommerce). So oder so: Das ist nicht nur ein großes Stück vom Kuchen — das ist die ganze Bäckerei.

Und mit fast 2,86 Milliarden Menschen, die online einkaufen (SellersCommerce), ist E-Commerce längst ein grenzenloser, rund um die Uhr aktiver Marktplatz.

Warum ist das wichtig? Weil die Reichweite und Geschwindigkeit des Online-Handels alles verändern — von Lieferketten bis zu Marketingbudgets. Wer E-Commerce noch als „nice to have“ betrachtet, verpasst den Ort, an dem der größte Teil des Wachstums im Handel — und die Kunden — inzwischen stattfindet.


E-Commerce-Wachstum: Wie schnell wächst das Online-Shopping?

Wenn Sie während der Pandemie geblinzelt haben, haben Sie vermutlich ein ganzes Jahrzehnt E-Commerce-Wachstum in nur einem Jahr verpasst. Doch auch nach der Normalisierung hat der Trend nicht an Tempo verloren. Die weltweiten E-Commerce-Umsätze stiegen 2023 um 9,6 % und bewegen sich bis 2026 auf einem stabilen jährlichen Wachstum von 7–8 % (Shopify). Zum Vergleich: Der klassische Einzelhandel wächst nur um etwa 3 % pro Jahr (Craftberry).

Die eigentliche Dynamik zeigt sich jedoch in den aufstrebenden Märkten. Südostasien und Lateinamerika führen mit Wachstumsraten von 14–23 % (Craftberry). Die Philippinen liegen mit 23 % an der Spitze, gefolgt von Thailand (20 %) und Malaysia (15,5 %) (Shopify). Selbst wenn reifere Märkte wie Deutschland und die Schweiz nur noch einstellig wachsen, ist der globale E-Commerce-Motor alles andere als ausgereizt.

Die Treiber? Mehr Internetzugang, bessere Logistik, die zunehmende Nutzung von Mobilgeräten und der Aufstieg sogenannter „phygitaler“ Einkaufserlebnisse — also einer nahtlosen Verbindung von Online- und Offline-Kanälen (Payments Industry Intelligence). Kurz gesagt: E-Commerce wächst weiter — nur mit neuen Akteuren und neuen Spielregeln.


Online-Shopping in Zahlen: Weltweite Umsätze und Marktanteile

Schauen wir uns die Zahlen genauer an:

JahrWeltweiter E-Commerce-Umsatz
2021~5,0 Billionen US-Dollar
2022~5,3 Billionen US-Dollar
2023~5,8 Billionen US-Dollar
2024~6,33 Billionen US-Dollar
2025~6,86 Billionen US-Dollar
20266,88–7,4 Billionen US-Dollar (Spanne aus SellersCommerce, Shopify, eMarketer)
2027~7,96 Billionen US-Dollar (Prognose)

(SellersCommerce)

Bis 2027 sprechen wir von fast 8 Billionen US-Dollar weltweiten Online-Verkäufen (SellersCommerce). Das ist fast dreimal so viel wie 2018.

Marktanteil? Online-Verkäufe stiegen von 18 % des gesamten Einzelhandels im Jahr 2019 auf 21,8 % im Jahr 2026 (SellersCommerce), und die Kurve zeigt weiter nach oben.

Wo sitzt das Geld?

  • China: 3,2 Billionen US-Dollar im Jahr 2025 (etwa 50 % des globalen E-Commerce) (Craftberry)
  • USA: 1,3 Billionen US-Dollar im Jahr 2024 (SellersCommerce)
  • Großbritannien, Japan, Deutschland: jeweils zwischen 0,4 und 0,7 Billionen US-Dollar (Craftberry)

Aber auch Südostasien, Indien, Lateinamerika und Afrika sollten Sie nicht unterschätzen — diese Regionen holen rasant auf, weil jedes Jahr Millionen neue Käufer online gehen.

Die Durchdringung unterscheidet sich stark: In China, Südkorea und Großbritannien finden 30–45 % des Handels online statt, während einige Entwicklungsländer noch unter 10 % liegen (Craftberry). Das bedeutet: Es gibt noch reichlich Wachstumspotenzial.


Wer kauft: Demografie und Kundenverhalten im Online-Shopping

Haben Sie sich jemals gefragt, wer diese 2,8 Milliarden Online-Käufer eigentlich sind? Hier die Aufschlüsselung:

  • China: 904 Millionen digitale Käufer
  • USA: 288 Millionen Online-Shopper (SellersCommerce)

Das ist fast jeder Internetnutzer in den USA, und auch das urbane China liegt nicht weit dahinter. Mit der Verbreitung des Internets, vor allem über Smartphones, kommen Erstkäufer in Indien, Südostasien, Afrika und Lateinamerika hinzu.

Das Alter spielt eine Rolle: Gen Z und Millennials kaufen am häufigsten online ein — mehr als die Hälfte sagt, sie shoppe mindestens wöchentlich online (SellersCommerce). Sie treiben auch Trends auf Plattformen wie Instagram und TikTok an (Craftberry). Gleichzeitig sollte man Gen X und die Babyboomer nicht abschreiben — besonders in Kategorien wie Lebensmittel und Gesundheit fühlen sich ältere Käufer zunehmend wohl beim Online-Kauf.

Weitere wichtige Verhaltensmuster:

  • 34 % der Käufer tätigen mindestens einmal pro Woche einen Online-Kauf (SellersCommerce)
  • 99 % recherchieren und lesen Bewertungen vor dem Kauf (SellersCommerce)
  • 52 % haben bereits bei einem internationalen Händler gekauft (SellersCommerce)

Der heutige Online-Käufer ist also informiert, bewertungsorientiert und zunehmend global unterwegs.


Mobile Commerce: Die Rolle des Smartphones im E-Commerce

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Wenn Sie nicht für Mobilgeräte optimieren, lassen Sie im Grunde Geld liegen — und bringen wahrscheinlich Gen Z zum Augenrollen. Mobile Commerce macht inzwischen 59 % aller Online-Retail-Umsätze aus und erreicht damit rund 4 Billionen US-Dollar Umsatz (Craftberry). Im asiatisch-pazifischen Raum ist es noch dramatischer: 85 % aller Online-Transaktionen werden dort mobil abgewickelt. Die Weihnachtssaison 2025 war die erste volle Saison, in der Mobile über 50 % der Online-Ausgaben erreichte — mit 56,4 % Mobile-Anteil (und 66,5 % am Weihnachtstag) laut Adobe Analytics. Das Zeitalter des Desktop-First-Checkouts ist offiziell vorbei.

In den USA dürfte Mobile Commerce 2025 auf 900 Milliarden US-Dollar steigen, also fast die Hälfte des gesamten E-Commerce (Craftberry). Weltweit stammen etwa 73 % aller E-Commerce-Transaktionen von Mobilgeräten (TekRevol).

Best Practices für Mobile:

  • Responsives Design ist Pflicht
  • Mobile-optimierter Checkout (Apple Pay, Google Pay usw.)
  • Prüfen Sie eine native App für bessere Kundenbindung

Fun Fact: Mobile-Web-Checkouts haben 32 % höhere Warenkorbabbrüche als In-App-Checkouts (MarketingLTB). Wenn Sie also verhindern wollen, dass Ihre Warenkörbe einsam bleiben, sollte das Mobile-Erlebnis so reibungslos wie möglich sein.


Social Commerce: Wie Social Media den Online-Verkauf antreibt

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Erinnern Sie sich noch, als Social Media nur für Memes und Babyfotos da war? Heute ist es ein Einkaufszentrum im Billionen-Dollar-Format. Die weltweiten Social-Commerce-Umsätze erreichten 2024 998 Milliarden US-Dollar und sollen 2025 die Marke von 1,1 Billionen US-Dollar überschreiten (Capital One Shopping). Bis 2030 liegen wir voraussichtlich bei 1,6 Billionen US-Dollar.

In den USA:

  • 104,7 Millionen Menschen (36 % der Online-Konsumenten) werden 2025 über Social Media einkaufen
  • Social Commerce macht etwa 7–8 % des US-E-Commerce aus (Capital One Shopping)

Top-Plattformen:

  • Facebook: 46 % der globalen Social Buyers haben hier gekauft
  • TikTok: 26 % (mit Gen Z an der Spitze)
  • Instagram: 21 %
  • In China sind Douyin und Xiaohongshu besonders stark

Influencer spielen eine große Rolle: 30 % der digitalen Konsumenten haben schon ein Produkt gekauft, nachdem sie einen Influencer-Post gesehen hatten (Capital One Shopping). Live-Shopping und In-App-Checkouts machen es einfacher denn je, von „Gefällt mir“ zu „Kaufen“ zu wechseln.

Für Marken heißt das: Sie müssen Kunden dort abholen, wo sie scrollen. Social Media ist nicht mehr nur ein Marketingkanal — es ist inzwischen ein direkter Vertriebskanal.


Die E-Commerce-Giganten: Führende Online-Marktplätze und Händler

Sprechen wir über die Schwergewichte. Bis 2026 werden Marktplätze 87 % aller weltweiten Online-Retail-Ausgaben auf sich vereinen (Payments Industry Intelligence). Das bedeutet: Fast neun von zehn E-Commerce-Dollar fließen über Plattformen wie Amazon, Alibaba, JD.com, Walmart, Shopee, MercadoLibre und andere.

Amazon: Im Westen weiterhin die Nummer 1. Laut Amazons Geschäftsergebnissen für 2025 (eingereicht am 05.02.2026) erreichte der Nettoumsatz 716,9 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 12 % gegenüber dem Vorjahr. Zählt man das Handelsvolumen der Drittanbieter mit, lag Amazons gesamtes GMV 2025 bei rund 830 Milliarden US-Dollar (Marketplace Pulse) — Drittanbieter tragen inzwischen etwa 69 % zu diesem GMV bei. In den USA hält Amazon weiterhin rund 38 % des Online-Retail-Marktes.

Alibaba Group: Der König Chinas, mit 23 % des weltweiten E-Commerce-GMV (DOIT Software). Alibaba und JD.com zusammen treiben etwa die Hälfte des globalen E-Commerce an.

Walmart: Die Nummer 2 im US-E-Commerce, mit einer starken Omnichannel-Strategie.

Aufsteiger: Temu (gehört zu Pinduoduo) wuchs von null auf 24 % aller grenzüberschreitenden E-Commerce-Pakete in die USA bis 2025 (Digital Commerce 360). Shein, Shopee, MercadoLibre und andere gewinnen rasant an Boden, besonders in schnell wachsenden Märkten.

Für Marken ist eine Präsenz auf diesen Marktplätzen fast unverzichtbar. Die Reichweite ist enorm — der Wettbewerb allerdings auch.


Warenkorbabbrüche, Conversion Rates und die Herausforderungen des Online-Shoppings

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Der weniger schöne Teil: 70 % aller Online-Warenkörbe werden abgebrochen (Baymard). Das heißt: Von 10 Kunden, die etwas in den Warenkorb legen, schließen nur drei den Kauf tatsächlich ab.

Nach Gerät:

  • Mobil: bis zu 84 % Abbruchrate
  • Desktop: 72 % Abbruchrate (MarketingLTB)

Häufigste Gründe für den Abbruch:

  • Unerwartete Kosten (Versand, Steuern): 55 %
  • Pflicht zur Kontoerstellung: 18 %
  • Langer/komplizierter Checkout: 17 %
  • Seitenfehler/Abstürze: 9 %
  • „Ich stöbere nur“: bis zu 48 % (MarketingLTB)

Conversion Rates: Der globale Durchschnitt liegt bei 2–4 % (SpeedCommerce). Desktop konvertiert mit 4,8 %, Mobile mit 2,9 %.

Wie lässt sich das verbessern?

  • Checkout vereinfachen (weniger Schritte, Gast-Checkout)
  • Kosten offen kommunizieren
  • Mehrere Zahlungsoptionen anbieten
  • Vertrauenssignale einsetzen (Sicherheitsbadges, klare Rückgaberegeln)
  • Geschwindigkeit ist entscheidend: Jede zusätzliche Sekunde Ladezeit erhöht die Abbruchrate

Schon ein kleiner Anstieg der Conversion Rate kann bei großem Volumen zu erheblichen Mehrumsätzen führen.


Digitale Zahlungen: Wie Kunden online bezahlen

Die Zeiten, in denen Kreditkarten die einzige Zahlungsoption waren, sind vorbei. Digitale Wallets machen inzwischen rund 50 % aller weltweiten E-Commerce-Transaktionen aus (ClearlyPayments). Dazu zählen PayPal, Apple Pay, Google Pay, Alipay und WeChat Pay.

Karten machen zwar noch etwa 25 % der Zahlungen aus — vor allem in Nordamerika und Europa —, aber in Asien dominieren Wallets und Banking-Apps.

Banküberweisungen und Echtzeitzahlungen: 15 % aller Online-Zahlungen weltweit.

Buy Now, Pay Later (BNPL): 5 % weltweit, in einigen Regionen und bei jüngeren Käufern jedoch deutlich höher.

Bargeld und Krypto: Klein, aber nicht verschwunden — Bargeld liegt bei etwa 3 % (vor allem in Entwicklungsmärkten), Krypto unter 1 %.

Tipp: Die richtige Mischung an Zahlungsarten kann die Conversion steigern. 16 % der US-Käufer schließen einen Kauf nicht ab, wenn ihre bevorzugte Zahlungsmethode nicht verfügbar ist (eMarketer).


Online-Verkäufe nach Produktkategorie: Was im E-Commerce gefragt ist

Einige Kategorien sind Dauerbrenner, andere wachsen besonders schnell:

  • Mode & Bekleidung: 27,5 % des weltweiten E-Commerce-Umsatzes (ECDB)
  • Elektronik & Medien: 15–20 % weltweit
  • Hobby, Freizeit, Unterhaltung: Spielzeug, Games, Bücher, Sportartikel — stark in Märkten wie Frankreich
  • Lebensmittel: 9–10 % des globalen E-Commerce-Umsatzes, mit schnellem Wachstum (Payments Industry Intelligence)
  • Möbel & Wohnaccessoires: 5–10 % weltweit, in manchen Märkten höher
  • Gesundheit & Beauty: Besonders in China stark wachsend

Am schnellsten wachsende Kategorien: Lebensmittel, Haustierbedarf, Nahrungsergänzung, Fitnessgeräte, digitale Produkte.

Jede Region hat ihre Besonderheiten — Heimwerken ist in Großbritannien stark, Möbel in Italien und Frankreich, und Haustierprodukte boomen dort, wo die Haustierhaltung zunimmt.


Regionaler Fokus: E-Commerce-Trends weltweit

Asien-Pazifik: Das Epizentrum. Allein China steht für über 50 % des weltweiten E-Commerce (Craftberry). Indien und Südostasien wachsen extrem schnell.

Nordamerika: Reif, aber weiterhin wachsend. Der US-E-Commerce lag 2024 bei über 1,2 Billionen US-Dollar (SellersCommerce). Amazon dominiert, während Omnichannel sehr ausgereift ist.

Europa: Vielschichtig. Westeuropa liegt bei 15–20 % E-Commerce-Durchdringung, Großbritannien führt mit 28 %. Osteuropa holt auf.

Lateinamerika: Die am schnellsten wachsende Region. Brasilien und Mexiko sind die größten Märkte, MercadoLibre ist der lokale Gigant.

Naher Osten & Afrika: Noch frühe Phase, aber schnell wachsend. Die Zahl der E-Commerce-Nutzer in Afrika dürfte bis 2025 auf über 500 Millionen steigen (Trade.gov).

Kernaussage: Jede Region hat ihren eigenen E-Commerce-Fingerabdruck — lokalisieren, anpassen und nicht davon ausgehen, dass ein Ansatz überall gleich gut funktioniert.


Der Aufstieg von KI, Automatisierung und Technologie im E-Commerce

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Ich gebe zu, ich bin ein bisschen ein KI-Nerd — okay, vielleicht mehr als nur ein bisschen. Aber man muss kein Technikprofi sein, um zu sehen, wie KI den E-Commerce verändert.

  • 80 % der Online-Händler setzen KI in irgendeiner Form ein (Capital One Shopping)
  • KI-gestützte Personalisierung kann den E-Commerce-Umsatz um bis zu 40 % steigern
  • 74 % der Verbraucher bevorzugen Chatbots bei einfachen Fragen
  • Retail-Chatbots können die Conversion Rate um 67 % erhöhen
  • 93 % der E-Commerce-Unternehmen sind überzeugt, dass KI ihnen einen Wettbewerbsvorteil verschafft (SellersCommerce)

KI ist nicht nur etwas für die Amazons dieser Welt. Tools für Personalisierung, Chatbots, Bestandsoptimierung und Betrugserkennung sind heute direkt verfügbar. Auch mittelständische Unternehmen können davon profitieren.

Und ja: Bei Thunderbit entwickeln wir KI-gestützte Tools, die Teams dabei helfen, Datenextraktion und Web-Workflows zu automatisieren — denn niemand möchte den ganzen Tag Produktinfos per Copy & Paste in Tabellen eintragen.

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Online-Shopping-Events: Black Friday, Cyber Monday und Weihnachtsgeschäft

Falls Sie sich jemals gefragt haben, warum die Website Ihres Lieblingshändlers am Black Friday abstürzt, hier ist die Antwort: peak-shopping-events-analysis-2025.png

  • Black Friday 2025: 11,8 Milliarden US-Dollar Online-Umsatz in den USA an nur einem Tag, 9,1 % mehr als im Vorjahr — und erstmals war Mobile mit 52,2 % Umsatzanteil stärker als Desktop (Adobe via TechCrunch).
  • Cyber Monday 2025: 14,25 Milliarden US-Dollar, 7,1 % mehr als im Vorjahr — weiterhin der größte Online-Shopping-Tag der US-Geschichte. BNPL überschritt dabei erstmals an einem einzigen Tag die Marke von 1 Milliarde US-Dollar (Adobe).
  • Cyber Week 2025 (Thanksgiving bis Cyber Monday): 44,2 Milliarden US-Dollar online, 7,7 % mehr als im Vorjahr (Adobe).
  • Komplette Weihnachtssaison 2025 (1. Nov. bis 31. Dez.): 257,8 Milliarden US-Dollar online, Rekord und 6,8 % mehr als im Vorjahr (Adobe).
  • Singles’ Day 2025 (China, alle Plattformen): 1,695 Billionen RMB (~236,6 Milliarden US-Dollar), 14–17 % mehr als im Vorjahr über das verlängerte Fünf-Wochen-Fenster. Alibaba und JD veröffentlichten erneut keine Gesamtdaten zum GMV (eMarketer, ECDB).

Diese Events sind nicht nur Rabattschlachten — sie bedeuten massive Spitzen bei Traffic, Logistik und Kundenerwartungen. Einige Händler erzielen während der Feiertagssaison 20–30 % ihres jährlichen Online-Umsatzes.

Tipp: Planen Sie Ihre Kapazitäten, legen Sie ausreichend Bestand an und stellen Sie sicher, dass Ihre Website dem Ansturm standhält. Und vielleicht sollten Sie einen Stressball bereithalten.


Fulfillment im Online-Shopping: Lieferung, Retouren und Kundenerwartungen

Wichtig ist: Der Verkauf ist erst dann wirklich abgeschlossen, wenn das Paket beim Kunden angekommen ist — und dieser zufrieden ist.

  • 82 % der Käufer sagen, kostenloser Versand sei wichtiger als schneller Versand (Capital One Shopping)
  • 66 % erwarten bei jeder Bestellung kostenlosen Versand
  • 80 % warten gern 4–7 Tage, wenn der Versand kostenlos ist
  • 41 % kaufen nur dort ein, wo kostenlose Retouren angeboten werden

Händler investieren in schnelleres Fulfillment, regionale Lager, Automatisierung und alternative Liefermodelle wie Paketstationen, Abholpunkte oder in manchen Regionen sogar Drohnen. Der eigentliche Unterschied liegt aber in Zuverlässigkeit und Kommunikation — Kunden wollen wissen, wann ihr Paket ankommt, und sie wollen, dass es pünktlich da ist.

Retouren sind ein Schmerzpunkt — besonders in der Mode, wo Rücksendequoten über 30 % liegen können. Einfache Rückgaben schaffen Vertrauen, müssen aber mit den Kosten in Balance gebracht werden.


Zentrale Erkenntnisse: Was die Online-Verkaufszahlen 2026 für Ihr E-Commerce-Geschäft bedeuten

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Zum Abschluss die wichtigsten Lehren aus diesen 90+ E-Commerce-Statistiken:

  • E-Commerce ist das Hauptgeschäft: 7 Billionen US-Dollar Umsatz, über 3 Milliarden Käufer und weiter stark wachsend. Wer nicht online ist, ist unsichtbar.
  • Mobile und Social Media sind die Treiber: 73 % aller Transaktionen laufen mobil, Social Commerce überschreitet 1 Billion US-Dollar. Optimieren Sie für Mobile und begegnen Sie Kunden dort, wo sie am liebsten unterwegs sind.
  • Marktplätze dominieren: 87 % der Online-Retail-Ausgaben laufen über Giganten wie Amazon und Alibaba. Nutzen Sie sie für Reichweite, aber vernachlässigen Sie nicht Ihre eigene Marke und Website.
  • Conversion ist schwer, aber lohnend: 2–4 % Conversion Rate, 70 % Warenkorbabbrüche. Vereinfachen Sie den Checkout, bieten Sie mehrere Zahlungsarten an und kommunizieren Sie Kosten transparent.
  • Fulfillment ist entscheidend: Kostenloser Versand, klare Lieferzeiten und einfache Retouren sind heute Standard.
  • KI und Automatisierung sind unverzichtbar: Personalisierung, Chatbots und smarte Logistik sind nicht nur praktisch, sondern notwendig, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
  • Global denken, lokal handeln: Jede Region hat ihre eigenen Trends, Plattformen und Zahlungspräferenzen. Lokalisieren Sie Ihren Ansatz.
  • Planen Sie für die Peaks: Black Friday, Singles’ Day und andere Events sorgen für enorme Umsätze — aber nur, wenn Sie auf den Ansturm vorbereitet sind.

Wenn Sie Ihre E-Commerce-Workflows automatisieren, Produktdaten extrahieren oder Ihr Team einfach von Tabellen-Kopfschmerzen befreien möchten, sehen Sie sich Thunderbit und unsere Chrome-Erweiterung an. Weitere tiefe Einblicke in E-Commerce-Trends finden Sie im Thunderbit Blog.

Die Zukunft des E-Commerce ist schnell, datengetrieben und konsequent auf den Kunden ausgerichtet. Die Zahlen lügen nicht — also legen wir los und machen 2026 zu Ihrem bisher stärksten Jahr.

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Weiterführende Lektüre:

Shuai Guan
Shuai Guan
CEO bei Thunderbit | Experte für KI-gestützte Datenautomatisierung Shuai Guan ist CEO von Thunderbit und Absolvent der University of Michigan im Bereich Engineering. Mit fast zehn Jahren Erfahrung in Tech und SaaS-Architektur hat er sich darauf spezialisiert, komplexe KI-Modelle in praxisnahe No-Code-Tools zur Datenextraktion zu verwandeln. In diesem Blog teilt er ungefilterte, in der Praxis bewährte Einblicke in Web-Scraping- und Automatisierungsstrategien, damit Sie intelligentere, datengetriebene Workflows aufbauen können. Wenn er gerade keine Datenprozesse optimiert, widmet er dieselbe Liebe zum Detail seiner Leidenschaft für die Fotografie.
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