Die besten E-Commerce-Statistiken und Online-Shopping-Trends 2026

Zuletzt aktualisiert am May 18, 2026
Datenextraktion mit Thunderbit.
KI-Zusammenfassung
Dieser Beitrag fasst die wichtigsten E-Commerce-Statistiken für 2026 zusammen, darunter globale Umsätze, Wachstum, Mobile Commerce, Social Commerce, Marktplätze, Warenkorbabbrüche, Zahlungen und KI-Trends. Außerdem zeigt er, was diese Zahlen für Marken und Händler bedeuten.

Ich nehme euch kurz mit zurück zu einem Moment, der noch gar nicht so lange her ist: Ich stehe in der Schlange in einem Ladengeschäft, halte eine Packung AA-Batterien in der Hand und frage mich, warum ich sie nicht einfach online bestellt habe. Spulen wir vor ins Jahr 2026, wirkt diese Szene fast schon altmodisch. Heute ist E-Commerce nicht nur bequem – er ist das Rückgrat des globalen Einzelhandels, und die Zahlen hinter dem Online-Shopping sind schlicht atemberaubend.

Als jemand, der jahrelang SaaS- und Automatisierungstools für E-Commerce-Teams gebaut hat – und inzwischen Mitgründer von ist – habe ich aus erster Hand erlebt, wie sich Online-Verkäufe vom Nebenverdienst zum Hauptgeschäft entwickelt haben. In diesem Beitrag führe ich euch durch die eindrucksvollsten Online-Shopping-Statistiken und E-Commerce-Trends für 2026. Egal, ob ihr ein E-Commerce-Unternehmen führt, ein Vertriebsteam leitet oder einfach gern tief in Daten eintaucht: Diese Zahlen zeigen euch, wohin sich der Markt bewegt – und wie ihr die Welle für euch nutzen könnt.


Das große Bild: E-Commerce und Online-Verkäufe 2026

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Beginnen wir mit dem Wichtigsten: Die weltweiten E-Commerce-Umsätze für 2026 liegen je nach Prognose zwischen 6,88 Billionen US-Dollar (konservativ) und 7,4 Billionen US-Dollar (oberes Ende), was rund 21–22 % aller weltweiten Einzelhandelsumsätze entspricht (, ). So oder so: Das ist nicht nur ein großes Stück vom Kuchen – das ist die ganze Bäckerei.

Und mit fast 2,86 Milliarden Menschen, die online einkaufen (), ist E-Commerce zu einem wirklich grenzenlosen, immer aktiven Marktplatz geworden.

Warum ist das wichtig? Weil Größe und Tempo des Online-Verkaufs alles verändern – von Lieferketten bis zu Marketingbudgets. Wer E-Commerce noch als „nice to have“ behandelt, verpasst den Ort, an dem der Großteil des Einzelhandelswachstums – und der Kundschaft – inzwischen stattfindet.


E-Commerce-Wachstum: Wie schnell wächst Online-Shopping?

Wenn ihr während der Pandemie geblinzelt habt, habt ihr wahrscheinlich ein Jahrzehnt E-Commerce-Wachstum in nur einem Jahr verpasst. Aber selbst nachdem sich vieles normalisiert hat, hat der Schwung nicht nachgelassen. Die weltweiten E-Commerce-Umsätze wuchsen 2023 um 9,6 % und pendelten sich dann bis 2026 bei einem stabilen jährlichen Wachstum von 7–8 % ein (). Zum Vergleich: Der stationäre Handel wächst jährlich nur um etwa 3 % ().

Die eigentliche Dynamik liegt jedoch in aufstrebenden Märkten. Südostasien und Lateinamerika führen mit Wachstumsraten von 14–23 % (). Die Philippinen liegen mit 23 % vorne, gefolgt von Thailand (20 %) und Malaysia (15,5 %) (). Selbst wenn reifere Märkte wie Deutschland und die Schweiz nur noch im einstelligen Bereich wachsen, ist der globale E-Commerce-Motor noch lange nicht am Ende seiner Kraft.

Die wichtigsten Treiber? Mehr Internetzugang, bessere Logistik, die Verbreitung von Mobilgeräten und der Aufstieg „phygitaler“ Einkaufsreisen – also Erlebnisse, in denen Online und Offline nahtlos zusammenfließen (). Kurz gesagt: E-Commerce wächst weiter – nur mit neuen Spielern und neuen Regeln.


Online-Shopping in Zahlen: Globale Umsätze und Marktanteile

Schauen wir uns die Zahlen genauer an:

JahrWeltweiter E-Commerce-Umsatz
2021~5,0 Billionen US-Dollar
2022~5,3 Billionen US-Dollar
2023~5,8 Billionen US-Dollar
2024~6,33 Billionen US-Dollar
2025~6,86 Billionen US-Dollar
20266,88–7,4 Billionen US-Dollar (Spanne über SellersCommerce, Shopify, eMarketer)
2027~7,96 Billionen US-Dollar (Prognose)

()

Bis 2027 nähern wir uns fast 8 Billionen US-Dollar weltweitem Online-Umsatz (). Das ist fast das Dreifache von 2018.

Marktanteil? Online-Verkäufe stiegen von 18 % des gesamten Einzelhandels im Jahr 2019 auf 21,8 % im Jahr 2026 () – und der Trend zeigt weiter nach oben.

Wo steckt das Geld?

  • China: 3,2 Billionen US-Dollar in 2025 (etwa 50 % des weltweiten E-Commerce) ()
  • USA: 1,3 Billionen US-Dollar in 2024 ()
  • Großbritannien, Japan, Deutschland: jeweils zwischen 0,4 und 0,7 Billionen US-Dollar ()

Aber unterschätzt Südostasien, Indien, Lateinamerika und Afrika nicht – diese Regionen holen schnell auf, weil jedes Jahr Millionen neuer Käufer online gehen.

Durchdringungsraten unterscheiden sich stark: In China, Südkorea und Großbritannien laufen 30–45 % des Einzelhandels online, während einige Entwicklungsländer noch unter 10 % liegen (). Das heißt: Für weiteres Wachstum ist noch reichlich Luft nach oben.


Wer kauft ein: Demografie und Konsumverhalten beim Online-Shopping

Habt ihr euch je gefragt, wer diese 2,8 Milliarden Online-Käufer sind? Hier die Aufschlüsselung:

  • China: 904 Millionen digitale Käufer
  • USA: 288 Millionen Online-Käufer ()

Das ist fast jeder Internetnutzer in den USA, und das urbane China liegt nicht weit dahinter. Mit dem wachsenden Internetzugang – vor allem über Smartphones – kommen Erstkäufer in Indien, Südostasien, Afrika und Lateinamerika dazu.

Alter zählt: Gen Z und Millennials kaufen am häufigsten online ein – über die Hälfte sagt, dass sie mindestens wöchentlich online shoppen (). Sie treiben auch Trends auf Plattformen wie Instagram und TikTok an (). Aber auch Gen X und die Babyboomer solltet ihr nicht abschreiben – besonders bei Kategorien wie Lebensmittel und Gesundheit werden ältere Käufer zunehmend sicherer beim Online-Kauf.

Weitere wichtige Verhaltensmuster:

  • 34 % der Käufer tätigen mindestens einmal pro Woche einen Online-Kauf ()
  • 99 % recherchieren und lesen Bewertungen vor dem Kauf ()
  • 52 % haben bereits bei einem internationalen Händler gekauft ()

Der heutige Online-Käufer ist also informiert, bewertungsorientiert und immer stärker global unterwegs.


Mobile Commerce: Die Rolle des Smartphones im E-Commerce

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Wenn ihr nicht für Mobilgeräte optimiert, lasst ihr im Grunde Geld liegen – und wahrscheinlich verdreht Gen Z dabei die Augen. Mobile Commerce macht inzwischen 59 % aller Online-Einzelhandelsumsätze aus, also rund 4 Billionen US-Dollar Umsatz (). Im asiatisch-pazifischen Raum ist das noch deutlicher – 85 % aller Online-Transaktionen werden mobil erledigt. Die Weihnachtssaison 2025 war das erste Mal, dass mobiler Einkauf über eine ganze Saison hinweg die 50-%-Marke beim Online-Ausgabenanteil überschritt: 56,4 % mobiler Anteil (und 66,5 % am Weihnachtstag) laut – das Zeitalter des Desktop-first-Checkouts ist offiziell vorbei.

In den USA dürfte Mobile Commerce 2025 900 Milliarden US-Dollar erreichen, also fast die Hälfte des gesamten E-Commerce (). Weltweit erzeugen Mobile Devices rund 73 % aller E-Commerce-Transaktionen ().

Best Practices für Mobile:

  • Responsives Design ist Pflicht
  • Mobil optimierter Checkout (Apple Pay, Google Pay usw.)
  • Eine native App kann die Bindung erhöhen

Fun Fact: Mobile Web-Checkouts haben 32 % mehr Warenkorbabbrüche als In-App-Checkouts (). Wenn ihr also verhindern wollt, dass eure Warenkörbe allein zurückbleiben, macht das mobile Erlebnis so reibungslos wie möglich.


Social Commerce: Wie soziale Medien den Online-Umsatz antreiben

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Erinnert ihr euch noch, als soziale Medien nur für Memes und Babyfotos da waren? Heute sind sie ein Shopping-Center im Billionen-Dollar-Format. Die globalen Social-Commerce-Umsätze erreichten 2024 998 Milliarden US-Dollar und sollen 2025 die Marke von 1,1 Billionen US-Dollar überschreiten (). Bis 2030 rechnen wir mit 1,6 Billionen US-Dollar.

In den USA:

  • 104,7 Millionen Menschen (36 % der Online-Konsumenten) werden 2025 einen Kauf über soziale Medien tätigen
  • Social Commerce macht etwa 7–8 % des US-E-Commerce aus ()

Top-Plattformen:

  • Facebook: 46 % der globalen Social Buyer haben dort gekauft
  • TikTok: 26 % (mit Gen Z an der Spitze)
  • Instagram: 21 %
  • In China sind Douyin und Xiaohongshu riesig

Influencer spielen eine große Rolle: 30 % der digitalen Konsumenten haben einen Artikel gekauft, nachdem sie einen Beitrag eines Influencers gesehen haben (). Live Shopping und In-App-Checkouts machen es einfacher denn je, von „Gefällt mir“ zu „Kaufen“ zu kommen.

Für Marken heißt das: Kundschaft dort abholen, wo sie scrollt. Social Media ist nicht mehr nur ein Marketingkanal – es ist jetzt ein direkter Vertriebskanal.


Die E-Commerce-Giganten: Führende Online-Marktplätze und Händler

Reden wir über die Schwergewichte. Bis 2026 werden Marktplätze 87 % aller weltweiten Online-Einzelhandelsausgaben auf sich vereinen (). Das bedeutet: Fast neun von zehn E-Commerce-Dollars laufen über Plattformen wie Amazon, Alibaba, JD.com, Walmart, Shopee, MercadoLibre und andere.

Amazon: In den westlichen Märkten weiterhin die Nummer eins. Laut Amazons (eingereicht am 05.02.2026) erreichten die Nettoumsätze 716,9 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 12 % gegenüber dem Vorjahr. Einschließlich des Volumens der Drittanbieter überschritt das gesamte Amazon-GMV 2025 rund 830 Milliarden US-Dollar () – Drittanbieter treiben inzwischen etwa 69 % dieses GMV. In den USA hält Amazon weiterhin rund 38 % des Online-Einzelhandels.

Alibaba Group: Der König Chinas, mit 23 % des weltweiten E-Commerce-GMV (). Alibaba und JD.com zusammen stehen für etwa die Hälfte des globalen E-Commerce.

Walmart: Der zweitgrößte E-Commerce-Händler in den USA mit starkem Omnichannel-Ansatz.

Aufstrebende Spieler: Temu (gehört zu Pinduoduo) wuchs von null auf 24 % der grenzüberschreitenden E-Commerce-Pakete in die USA bis 2025 (). Shein, Shopee, MercadoLibre und andere holen schnell auf, vor allem in stark wachsenden Märkten.

Für Marken ist die Präsenz auf diesen Marktplätzen fast nicht verhandelbar. Die Reichweite ist enorm – und der Wettbewerb ebenso.


Warenkorbabbrüche, Conversion Rates und Herausforderungen im Online-Shopping

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Hier kommt der weniger schöne Teil: 70 % aller Online-Warenkörbe werden abgebrochen (). Das heißt: Von zehn Käufern, die etwas in den Warenkorb legen, schließen nur drei den Kauf tatsächlich ab.

Nach Gerät:

  • Mobil: bis zu 84 % Abbruchrate
  • Desktop: 72 % Abbruchrate ()

Häufigste Gründe für den Abbruch:

  • Unerwartete Kosten (Versand, Steuern): 55 %
  • Verpflichtende Kontoerstellung: 18 %
  • Langer/komplizierter Checkout: 17 %
  • Fehler oder Abstürze der Website: 9 %
  • „Ich schaue nur mal“: bis zu 48 % ()

Conversion Rates: Der globale Durchschnitt liegt bei 2–4 % (). Desktop konvertiert mit 4,8 %, Mobilgeräte mit 2,9 %.

Wie lässt sich das verbessern?

  • Checkout vereinfachen (weniger Schritte, Gast-Checkout)
  • Kosten frühzeitig transparent machen
  • Mehrere Zahlungsoptionen anbieten
  • Vertrauenssignale nutzen (Sicherheitszeichen, klare Rückgaberichtlinie)
  • Geschwindigkeit zählt: Jede zusätzliche Lade-Sekunde erhöht die Abbruchrate

Schon ein kleiner Anstieg der Conversion Rate kann im großen Maßstab enorme Umsätze bedeuten.


Digitale Zahlungen: Wie Käufer online bezahlen

Die Zeiten, in denen Kreditkarten die einzige Zahlungsoption waren, sind vorbei. Digitale Wallets machen inzwischen etwa 50 % aller weltweiten E-Commerce-Transaktionen aus (). Dazu gehören PayPal, Apple Pay, Google Pay, Alipay und WeChat Pay.

Karten machen immer noch etwa 25 % der Zahlungen aus, vor allem in Nordamerika und Europa. In Asien dominieren jedoch Wallets und Banking-Apps.

Banküberweisungen und Echtzeitzahlungen: 15 % der Online-Zahlungen weltweit.

Buy Now, Pay Later (BNPL): 5 % weltweit, in einigen Regionen und bei jüngeren Käufern aber höher.

Barzahlung und Krypto: klein, aber nicht verschwunden – Bargeld liegt bei etwa 3 % (vor allem in Entwicklungsmärkten), Krypto bei unter 1 %.

Tipp: Das richtige Mix an Zahlungsoptionen kann die Conversion steigern. 16 % der US-Käufer schließen einen Kauf nicht ab, wenn ihre bevorzugte Zahlungsmethode nicht verfügbar ist ().


Online-Verkäufe nach Produktkategorie: Was im E-Commerce besonders gut läuft

Einige Kategorien sind Dauerbrenner, andere wachsen besonders schnell:

  • Mode & Bekleidung: 27,5 % des weltweiten E-Commerce-Umsatzes ()
  • Elektronik & Medien: weltweit 15–20 %
  • Hobby, Freizeit, Unterhaltung: Spielzeug, Spiele, Bücher, Sportartikel – besonders stark in Märkten wie Frankreich
  • Lebensmittel: 9–10 % des weltweiten E-Commerce-Umsatzes und schnell wachsend ()
  • Möbel & Wohnaccessoires: weltweit 5–10 %, in manchen Märkten mehr
  • Gesundheit & Schönheit: stark wachsend, besonders in China

Am schnellsten wachsende Kategorien: Lebensmittel, Tierbedarf, Nahrungsergänzungsmittel, Fitnessgeräte und digitale Produkte.

Jede Region hat ihre Eigenheiten – Heimwerken ist in Großbritannien groß, Möbel in Italien und Frankreich, und Tierbedarf boomt dort, wo die Haustierhaltung stark zugenommen hat.


Asien-Pazifik: Das Epizentrum. China allein macht über 50 % des weltweiten E-Commerce aus (). Indien und Südostasien wachsen in atemberaubendem Tempo.

Nordamerika: Reif, aber weiterhin wachsend. Der US-E-Commerce liegt 2024 bei über 1,2 Billionen US-Dollar (). Amazon dominiert, aber Omnichannel ist sehr weit entwickelt.

Europa: Vielfältig. Westeuropa hat eine E-Commerce-Durchdringung von 15–20 %, Großbritannien führt mit 28 %. Osteuropa holt auf.

Lateinamerika: Die am schnellsten wachsende Region. Brasilien und Mexiko sind die größten Märkte, MercadoLibre ist der lokale Gigant.

Naher Osten & Afrika: Noch in einer frühen Phase, aber schnell wachsend. Afrikas E-Commerce-Nutzerbasis dürfte bis 2025 auf über 500 Millionen steigen ().

Wichtigste Erkenntnis: Jede Region hat ihren eigenen E-Commerce-Fingerabdruck – lokalisiert, passt euch an, und geht nicht davon aus, dass das, was in einem Markt funktioniert, auch in einem anderen funktioniert.


Der Aufstieg von KI, Automatisierung und Technologie im E-Commerce

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Ich gebe zu: Ich bin ein ziemlicher KI-Nerd. Aber ihr müsst kein Technikfreak sein, um zu sehen, wie KI den E-Commerce verändert.

  • 80 % der Online-Händler nutzen KI in irgendeiner Form ()
  • KI-gestützte Personalisierung kann E-Commerce-Umsätze um bis zu 40 % steigern
  • 74 % der Verbraucher bevorzugen Chatbots für einfache Anfragen
  • Retail-Chatbots können die Conversion Rate um 67 % erhöhen
  • 93 % der E-Commerce-Unternehmen glauben, dass KI ihnen einen Wettbewerbsvorteil verschafft ()

KI ist nicht nur etwas für die Amazons dieser Welt. Tools für Personalisierung, Chatbots, Bestandsoptimierung und Betrugserkennung sind heute sofort einsatzbereit verfügbar. Selbst mittelgroße Unternehmen können davon profitieren.

Und ja, bei entwickeln wir KI-gestützte Tools, mit denen Teams Datenextraktion und Web-Workflows automatisieren können – denn niemand möchte seinen Tag damit verbringen, Produktinfos in Tabellen zu kopieren und einzufügen.


Online-Shopping-Events: Black Friday, Cyber Monday und Feiertagsverkäufe

Wenn ihr euch schon einmal gefragt habt, warum die Website eures Lieblingshändlers am Black Friday abstürzt, hier ist der Grund: peak-shopping-events-analysis-2025.png

  • Black Friday 2025: 11,8 Milliarden US-Dollar Online-Umsatz in den USA an einem einzigen Tag, +9,1 % gegenüber dem Vorjahr – und erstmals übertraf an einem Black Friday der mobile Umsatzanteil (52,2 %) den Desktop ().
  • Cyber Monday 2025: 14,25 Milliarden US-Dollar, +7,1 % gegenüber dem Vorjahr – weiterhin der größte Online-Shopping-Tag in der Geschichte der USA. BNPL überschritt zum ersten Mal an einem einzigen Tag die Marke von 1 Milliarde US-Dollar ().
  • Cyber Week 2025 (Thanksgiving bis Cyber Monday): 44,2 Milliarden US-Dollar online, +7,7 % gegenüber dem Vorjahr ().
  • Komplette Feiertagssaison 2025 (1. Nov. bis 31. Dez.): 257,8 Milliarden US-Dollar online, ein Rekord und +6,8 % gegenüber dem Vorjahr ().
  • Singles’ Day 2025 (China, alle Plattformen): 1,695 Billionen RMB (~236,6 Milliarden US-Dollar), je nach erweiterter Fünf-Wochen-Periode +14–17 % gegenüber dem Vorjahr. Alibaba und JD veröffentlichten erneut kein Gesamt-GMV (, ).

Bei diesen Events geht es nicht nur um Rabatte – es geht um enorme Spitzen bei Traffic, Logistik und Kundenerwartungen. Manche Händler machen in der Feiertagszeit 20–30 % ihres jährlichen Online-Umsatzes.

Profi-Tipp: Plant eure Kapazitäten, legt Lagerbestand an und stellt sicher, dass eure Website den Ansturm verkraftet. Und vielleicht haltet ihr einen Stressball bereit.


Fulfillment im Online-Shopping: Lieferung, Retouren und Kundenerwartungen

Die Sache ist die: Der Verkauf ist erst dann abgeschlossen, wenn das Paket beim Kunden angekommen ist – und der Kunde zufrieden ist.

  • 82 % der Käufer sagen, kostenloser Versand ist wichtiger als schneller Versand ()
  • 66 % erwarten kostenlosen Versand bei jeder Bestellung
  • 80 % warten gern 4–7 Tage, wenn der Versand kostenlos ist
  • 41 % kaufen nur dort, wo kostenlose Rücksendungen angeboten werden

Händler investieren in schnelleres Fulfillment, regionale Lager, Automatisierung und alternative Liefermethoden (Paketstationen, Abholpunkte, mancherorts sogar Drohnen). Der eigentliche Unterschied liegt aber in Zuverlässigkeit und Kommunikation – Kundschaft will wissen, wann das Paket ankommt, und sie will, dass es pünktlich ankommt.

Retouren sind ein Schmerzpunkt – vor allem in der Mode, wo die Rücksendequote 30 % oder mehr erreichen kann. Einfache Rückgaben schaffen Vertrauen, sind aber bei den Kosten ein Balanceakt.


Zentrale Erkenntnisse: Was die Online-Verkaufszahlen 2026 für euer E-Commerce-Unternehmen bedeuten

Zum Abschluss die wichtigsten Lehren aus diesen über 90 E-Commerce-Statistiken:

  • E-Commerce ist das Hauptgeschäft: 7 Billionen US-Dollar Umsatz, über 3 Milliarden Käufer und weiterhin starkes Wachstum. Wer nicht online ist, ist unsichtbar.
  • Mobile und Social Media sind die wichtigsten Schauplätze: 73 % der Transaktionen laufen mobil, Social Commerce überschreitet die Marke von 1 Billion US-Dollar. Optimiert für Mobilgeräte und begegnet Kundschaft dort, wo sie sich am liebsten aufhält.
  • Marktplätze dominieren: 87 % der Online-Einzelhandelsausgaben laufen über Giganten wie Amazon und Alibaba. Nutzt sie für Reichweite, vernachlässigt aber nicht eure eigene Marke und Website.
  • Conversion ist schwer, aber lohnend: 2–4 % Conversion Rate, 70 % Warenkorbabbrüche. Vereinfacht den Checkout, bietet mehrere Zahlungsoptionen an und seid bei Kosten transparent.
  • Fulfillment entscheidet über Erfolg oder Misserfolg: Kostenloser Versand, klare Lieferzeiten und einfache Rücksendungen sind inzwischen Grundvoraussetzungen.
  • KI und Automatisierung sind unverzichtbar: Personalisierung, Chatbots und smarte Logistik sind nicht nur nett – sie sind notwendig, um konkurrenzfähig zu bleiben.
  • Global denken, lokal handeln: Jede Region hat ihre eigenen Trends, Plattformen und Zahlungspräferenzen. Lokalisiert euren Ansatz.
  • Plant für die Spitzenzeiten: Black Friday, Singles’ Day und andere Events treiben enorme Umsätze – aber nur, wenn ihr auf den Ansturm vorbereitet seid.

Wenn ihr eure E-Commerce-Workflows automatisieren, Produktdaten scrapen oder einfach eurem Team die Tabellenfolter ersparen wollt, schaut euch und unsere an. Und für weitere tiefgehende Analysen zu E-Commerce-Trends schaut im vorbei.

Die Zukunft des E-Commerce ist schnell, datengetrieben und kundenbesessen. Die Zahlen lügen nicht – also legen wir los und machen 2026 zu eurem bisher besten Jahr.

E-Commerce-Datenextraktion mit Thunderbit automatisieren

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Shuai Guan
Shuai Guan
CEO bei Thunderbit | Experte für KI-Datenautomatisierung Shuai Guan ist CEO von Thunderbit und Absolvent der University of Michigan Engineering. Mit fast einem Jahrzehnt Erfahrung in Tech- und SaaS-Architektur ist er darauf spezialisiert, komplexe KI-Modelle in praktische No-Code-Tools zur Datenextraktion zu verwandeln. In diesem Blog teilt er ungefilterte, in der Praxis bewährte Einblicke in Web-Scraping und Automatisierungsstrategien, damit Sie intelligentere, datengetriebene Workflows aufbauen können. Wenn er nicht gerade Daten-Workflows optimiert, widmet er dieselbe Liebe zum Detail seiner Leidenschaft für die Fotografie.
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