Die besten E-Commerce-Statistiken und Online-Shopping-Trends 2026

Zuletzt aktualisiert am June 29, 2026
Die besten E-Commerce-Statistiken und Online-Shopping-Trends 2026
Datenextraktion mit Thunderbit.
KI-Zusammenfassung
Dieser Beitrag fasst die wichtigsten E-Commerce-Statistiken für 2026 zusammen, darunter globale Umsätze, Wachstum, Mobile Commerce, Social Commerce, Marktplätze, Warenkorbabbrüche, Zahlungen und KI-Trends. Außerdem zeigt er, was diese Zahlen für Marken und Händler bedeuten.

Vor gar nicht allzu langer Zeit standen wir noch mit einer Packung AA-Batterien in der Hand an der Ladenkasse und fragten uns, warum wir das nicht einfach online bestellt hatten. 2026 wirkt diese Szene fast schon aus der Zeit gefallen. E-Commerce ist längst nicht mehr nur praktisch – er ist das Rückgrat des globalen Einzelhandels, und die Zahlen hinter dem Online-Shopping sind schlicht beeindruckend.

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Ich habe jahrelang SaaS- und Automatisierungstools für E-Commerce-Teams gebaut und bin inzwischen Mitgründer von Thunderbit. Aus dieser Perspektive habe ich miterlebt, wie sich der Online-Verkauf vom Nebenverdienst zum Hauptgeschäft gemausert hat. In diesem Beitrag nehme ich euch mit durch die aussagekräftigsten Online-Shopping-Statistiken und E-Commerce-Trends für 2026. Ob ihr ein E-Commerce-Unternehmen führt, ein Vertriebsteam leitet oder einfach gern tief in Daten grabt: Diese Zahlen zeigen, wohin sich der Markt bewegt – und wie ihr die Welle für euch nutzt.


Das große Bild: E-Commerce und Online-Verkäufe 2026

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Beginnen wir mit dem Wichtigsten: Die weltweiten E-Commerce-Umsätze für 2026 liegen je nach Prognose zwischen 6,88 Billionen US-Dollar (konservativ) und 7,4 Billionen US-Dollar (oberes Ende) – das entspricht rund 21–22 % aller weltweiten Einzelhandelsumsätze (Shopify, SellersCommerce). Anders gesagt: Das ist nicht nur ein großes Stück vom Kuchen – das ist die ganze Bäckerei.

Und mit fast 2,86 Milliarden Menschen, die online einkaufen (SellersCommerce), ist E-Commerce zu einem wirklich grenzenlosen Marktplatz geworden, der niemals schließt.

Warum das zählt? Weil Größe und Tempo des Online-Verkaufs alles beeinflussen – von Lieferketten bis zu Marketingbudgets. Wer E-Commerce noch als nettes Beiwerk behandelt, verpasst genau den Ort, an dem heute der Großteil des Einzelhandelswachstums und der Kundschaft stattfindet.


E-Commerce-Wachstum: Wie schnell wächst Online-Shopping?

Wer während der Pandemie kurz die Augen schloss, verpasste ein ganzes Jahrzehnt E-Commerce-Wachstum in nur zwölf Monaten. Doch selbst nachdem sich vieles wieder normalisiert hat, ist der Schwung geblieben. Die weltweiten E-Commerce-Umsätze legten 2023 um 9,6 % zu und pendelten sich danach bis 2026 bei einem stabilen jährlichen Wachstum von 7–8 % ein (Shopify). Zum Vergleich: Der stationäre Handel wächst jährlich nur um rund 3 % (Craftberry).

Die eigentliche Dynamik kommt jedoch aus den aufstrebenden Märkten. Südostasien und Lateinamerika führen mit Wachstumsraten von 14–23 % (Craftberry). Die Philippinen liegen mit 23 % vorn, gefolgt von Thailand (20 %) und Malaysia (15,5 %) (Shopify). Selbst wenn reifere Märkte wie Deutschland und die Schweiz nur noch einstellig zulegen, hat der globale E-Commerce-Motor noch lange nicht ausgepustet.

Die wichtigsten Treiber? Mehr Internetzugang, bessere Logistik, die Verbreitung von Mobilgeräten und der Aufstieg „phygitaler“ Einkaufsreisen – also Erlebnisse, in denen Online und Offline nahtlos ineinandergreifen (Payments Industry Intelligence). Kurz: E-Commerce wächst weiter – nur mit neuen Spielern und unter neuen Vorzeichen.


Online-Shopping in Zahlen: Globale Umsätze und Marktanteile

Schauen wir genauer hin:

JahrWeltweiter E-Commerce-Umsatz
2021~5,0 Billionen US-Dollar
2022~5,3 Billionen US-Dollar
2023~5,8 Billionen US-Dollar
2024~6,33 Billionen US-Dollar
2025~6,86 Billionen US-Dollar
20266,88–7,4 Billionen US-Dollar (Spanne über SellersCommerce, Shopify, eMarketer)
2027~7,96 Billionen US-Dollar (Prognose)

(SellersCommerce)

Bis 2027 rücken wir damit fast an die 8 Billionen US-Dollar weltweiten Online-Umsatz heran (SellersCommerce). Das ist fast das Dreifache des Wertes von 2018.

Und der Marktanteil? Der Online-Anteil am Einzelhandel kletterte von 18 % im Jahr 2019 auf 21,8 % im Jahr 2026 (SellersCommerce) – Tendenz weiter steigend.

Wo das Geld steckt:

  • China: 3,2 Billionen US-Dollar in 2025 (rund 50 % des weltweiten E-Commerce) (Craftberry)
  • USA: 1,3 Billionen US-Dollar in 2024 (SellersCommerce)
  • Großbritannien, Japan, Deutschland: jeweils zwischen 0,4 und 0,7 Billionen US-Dollar (Craftberry)

Unterschätzt dabei Südostasien, Indien, Lateinamerika und Afrika nicht – diese Regionen holen rasant auf, weil jedes Jahr Millionen neuer Käufer ins Netz strömen.

Die Durchdringungsraten klaffen stark auseinander: In China, Südkorea und Großbritannien läuft bereits 30–45 % des Einzelhandels online, während einige Entwicklungsländer noch unter 10 % liegen (Craftberry). Heißt: Für weiteres Wachstum ist reichlich Luft nach oben.


Wer kauft ein: Demografie und Konsumverhalten beim Online-Shopping

Habt ihr euch schon mal gefragt, wer diese 2,8 Milliarden Online-Käufer eigentlich sind? Hier die Aufschlüsselung:

  • China: 904 Millionen digitale Käufer
  • USA: 288 Millionen Online-Käufer (SellersCommerce)

Das ist nahezu jeder Internetnutzer in den USA, und das urbane China liegt nicht weit dahinter. Mit wachsendem Internetzugang – vor allem über Smartphones – kommen Erstkäufer aus Indien, Südostasien, Afrika und Lateinamerika hinzu.

Auch das Alter spielt eine Rolle: Gen Z und Millennials kaufen am häufigsten online ein – über die Hälfte gibt an, mindestens wöchentlich zu shoppen (SellersCommerce). Sie geben außerdem den Ton auf Plattformen wie Instagram und TikTok an (Craftberry). Doch auch Gen X und die Babyboomer solltet ihr nicht abschreiben – gerade bei Kategorien wie Lebensmittel und Gesundheit kaufen ältere Kundinnen und Kunden zunehmend selbstverständlich online.

Weitere aufschlussreiche Muster:

  • 34 % der Käufer tätigen mindestens einmal pro Woche einen Online-Kauf (SellersCommerce)
  • 99 % recherchieren und lesen Bewertungen vor dem Kauf (SellersCommerce)
  • 52 % haben bereits bei einem internationalen Händler gekauft (SellersCommerce)

Der heutige Online-Käufer ist also gut informiert, bewertungsorientiert und immer stärker global unterwegs.


Mobile Commerce: Die Rolle des Smartphones im E-Commerce

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Wer nicht für Mobilgeräte optimiert, lässt im Grunde Geld auf der Straße liegen – und erntet vermutlich nur ein genervtes Augenrollen von Gen Z. Mobile Commerce macht inzwischen 59 % aller Online-Einzelhandelsumsätze aus, also rund 4 Billionen US-Dollar Umsatz (Craftberry). Im asiatisch-pazifischen Raum fällt das noch deutlicher aus – 85 % aller Online-Transaktionen werden dort mobil abgewickelt. Das Weihnachtsgeschäft 2025 markierte zudem eine Premiere: Erstmals überschritt der mobile Einkauf über eine ganze Saison hinweg die 50-%-Marke beim Online-Ausgabenanteil – 56,4 % mobiler Anteil (und 66,5 % am Weihnachtstag) laut Adobe Analytics. Die Ära des Desktop-first-Checkouts ist damit offiziell vorbei.

In den USA dürfte Mobile Commerce 2025 900 Milliarden US-Dollar erreichen, also fast die Hälfte des gesamten E-Commerce (Craftberry). Weltweit laufen rund 73 % aller E-Commerce-Transaktionen über Mobilgeräte (TekRevol).

Was beim Mobile-Erlebnis zählt:

  • Responsives Design ist Pflicht
  • Mobil optimierter Checkout (Apple Pay, Google Pay usw.)
  • Eine native App kann die Bindung erhöhen

Eine aufschlussreiche Zahl: Mobile Web-Checkouts verzeichnen 32 % mehr Warenkorbabbrüche als In-App-Checkouts (MarketingLTB). Wenn ihr also nicht wollt, dass eure Warenkörbe einsam zurückbleiben, gestaltet das mobile Erlebnis so reibungslos wie möglich.


Social Commerce: Wie soziale Medien den Online-Umsatz antreiben

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Soziale Medien waren mal vor allem für Memes und Babyfotos da. Heute sind sie ein Einkaufszentrum im Billionen-Dollar-Format. Die globalen Social-Commerce-Umsätze erreichten 2024 998 Milliarden US-Dollar und sollen 2025 die Marke von 1,1 Billionen US-Dollar knacken (Capital One Shopping). Bis 2030 sind 1,6 Billionen US-Dollar im Gespräch.

In den USA:

  • 104,7 Millionen Menschen (36 % der Online-Konsumenten) kaufen 2025 über soziale Medien ein
  • Social Commerce macht etwa 7–8 % des US-E-Commerce aus (Capital One Shopping)

Die wichtigsten Plattformen:

  • Facebook: 46 % der globalen Social Buyer haben dort gekauft
  • TikTok: 26 % (mit Gen Z an der Spitze)
  • Instagram: 21 %
  • In China sind Douyin und Xiaohongshu riesig

Influencer spielen eine zentrale Rolle: 30 % der digitalen Konsumenten haben einen Artikel gekauft, nachdem sie den Beitrag eines Influencers gesehen hatten (Capital One Shopping). Live Shopping und In-App-Checkouts verkürzen den Weg von „Gefällt mir“ zu „Kaufen“ so weit wie nie zuvor.

Für Marken heißt das: Kundschaft dort abholen, wo sie scrollt. Social Media ist nicht mehr nur ein Marketingkanal – es ist inzwischen ein direkter Vertriebskanal.


Die E-Commerce-Giganten: Führende Online-Marktplätze und Händler

Reden wir über die Schwergewichte. Bis 2026 vereinen Marktplätze 87 % aller weltweiten Online-Einzelhandelsausgaben auf sich (Payments Industry Intelligence). Das bedeutet: Fast neun von zehn E-Commerce-Dollars fließen über Plattformen wie Amazon, Alibaba, JD.com, Walmart, Shopee, MercadoLibre und Co.

Amazon: In den westlichen Märkten weiterhin die Nummer eins. Laut Amazons Geschäftszahlen für 2025 (eingereicht am 05.02.2026) lagen die Nettoumsätze bei 716,9 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 12 % gegenüber dem Vorjahr. Inklusive des Volumens der Drittanbieter überschritt das gesamte Amazon-GMV 2025 rund 830 Milliarden US-Dollar (Marketplace Pulse) – wobei Drittanbieter mittlerweile etwa 69 % dieses GMV ausmachen. In den USA hält Amazon weiterhin rund 38 % des Online-Einzelhandels.

Alibaba Group: Chinas Platzhirsch, mit 23 % des weltweiten E-Commerce-GMV (DOIT Software). Alibaba und JD.com stehen zusammen für etwa die Hälfte des globalen E-Commerce.

Walmart: Der zweitgrößte E-Commerce-Händler in den USA mit ausgeprägtem Omnichannel-Ansatz.

Aufstrebende Spieler: Temu (gehört zu Pinduoduo) wuchs von null auf 24 % der grenzüberschreitenden E-Commerce-Pakete in die USA bis 2025 (Digital Commerce 360). Shein, Shopee, MercadoLibre und andere holen rasch auf, vor allem in stark wachsenden Märkten.

Für Marken führt an einer Präsenz auf diesen Marktplätzen kaum ein Weg vorbei. Die Reichweite ist enorm – der Wettbewerb allerdings genauso.


Warenkorbabbrüche, Conversion Rates und Herausforderungen im Online-Shopping

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Jetzt zum weniger schönen Teil: 70 % aller Online-Warenkörbe werden abgebrochen (Baymard). Von zehn Käufern, die etwas in den Korb legen, schließen also nur drei den Kauf tatsächlich ab.

Nach Gerät:

  • Mobil: bis zu 84 % Abbruchrate
  • Desktop: 72 % Abbruchrate (MarketingLTB)

Die häufigsten Abbruchgründe:

  • Unerwartete Kosten (Versand, Steuern): 55 %
  • Verpflichtende Kontoerstellung: 18 %
  • Langer/komplizierter Checkout: 17 %
  • Fehler oder Abstürze der Website: 9 %
  • „Ich schaue nur mal“: bis zu 48 % (MarketingLTB)

Conversion Rates: Der globale Durchschnitt liegt bei 2–4 % (SpeedCommerce). Am Desktop sind es 4,8 %, auf Mobilgeräten 2,9 %.

Wie lässt sich das verbessern?

  • Checkout vereinfachen (weniger Schritte, Gast-Checkout)
  • Kosten frühzeitig transparent machen
  • Mehrere Zahlungsoptionen anbieten
  • Vertrauenssignale setzen (Sicherheitssiegel, klare Rückgaberichtlinie)
  • Geschwindigkeit zählt: Jede zusätzliche Lade-Sekunde treibt die Abbruchrate hoch

Schon ein kleiner Anstieg der Conversion Rate kann im großen Maßstab enorme Umsätze bedeuten.


Digitale Zahlungen: Wie Käufer online bezahlen

Die Zeiten, in denen die Kreditkarte die einzige Zahlungsoption war, sind passé. Digitale Wallets machen inzwischen etwa 50 % aller weltweiten E-Commerce-Transaktionen aus (ClearlyPayments). Dazu zählen PayPal, Apple Pay, Google Pay, Alipay und WeChat Pay.

Karten machen weiterhin etwa 25 % der Zahlungen aus, vor allem in Nordamerika und Europa. In Asien dominieren dagegen Wallets und Banking-Apps.

Banküberweisungen und Echtzeitzahlungen: 15 % der Online-Zahlungen weltweit.

Buy Now, Pay Later (BNPL): 5 % weltweit, in einigen Regionen und bei jüngeren Käufern aber deutlich höher.

Barzahlung und Krypto: klein, aber nicht verschwunden – Bargeld liegt bei etwa 3 % (vor allem in Entwicklungsmärkten), Krypto bei unter 1 %.

Tipp: Der richtige Mix an Zahlungsoptionen kann die Conversion spürbar heben. 16 % der US-Käufer brechen einen Kauf ab, wenn ihre bevorzugte Zahlungsmethode fehlt (eMarketer).


Online-Verkäufe nach Produktkategorie: Was im E-Commerce besonders gut läuft

Manche Kategorien sind Dauerbrenner, andere legen rasant zu:

  • Mode & Bekleidung: 27,5 % des weltweiten E-Commerce-Umsatzes (ECDB)
  • Elektronik & Medien: weltweit 15–20 %
  • Hobby, Freizeit, Unterhaltung: Spielzeug, Spiele, Bücher, Sportartikel – besonders stark in Märkten wie Frankreich
  • Lebensmittel: 9–10 % des weltweiten E-Commerce-Umsatzes und schnell wachsend (Payments Industry Intelligence)
  • Möbel & Wohnaccessoires: weltweit 5–10 %, in manchen Märkten mehr
  • Gesundheit & Schönheit: stark wachsend, besonders in China

Am schnellsten wachsende Kategorien: Lebensmittel, Tierbedarf, Nahrungsergänzungsmittel, Fitnessgeräte und digitale Produkte.

Jede Region hat ihre Eigenheiten – Heimwerken ist in Großbritannien groß, Möbel in Italien und Frankreich, und Tierbedarf boomt dort, wo die Haustierhaltung stark zugenommen hat.


Regionaler Fokus: E-Commerce-Trends rund um die Welt

Asien-Pazifik: Das Epizentrum. China allein macht über 50 % des weltweiten E-Commerce aus (Craftberry). Indien und Südostasien wachsen in atemberaubendem Tempo.

Nordamerika: Reif, aber weiterhin auf Wachstumskurs. Der US-E-Commerce liegt 2024 bei über 1,2 Billionen US-Dollar (SellersCommerce). Amazon dominiert, doch Omnichannel ist hier sehr weit entwickelt.

Europa: Vielfältig. Westeuropa kommt auf eine E-Commerce-Durchdringung von 15–20 %, Großbritannien führt mit 28 %. Osteuropa holt auf.

Lateinamerika: Die am schnellsten wachsende Region. Brasilien und Mexiko sind die größten Märkte, MercadoLibre ist der lokale Gigant.

Naher Osten & Afrika: Noch in einer frühen Phase, aber rasant wachsend. Afrikas E-Commerce-Nutzerbasis dürfte bis 2025 auf über 500 Millionen anwachsen (Trade.gov).

Was ihr daraus mitnehmt: Jede Region hat ihren eigenen E-Commerce-Fingerabdruck – lokalisiert, passt euch an, und geht nie davon aus, dass das, was in einem Markt funktioniert, auch in einem anderen zündet.


Der Aufstieg von KI, Automatisierung und Technologie im E-Commerce

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Ich gebe es zu: Ich bin ein ziemlicher KI-Nerd. Aber man muss kein Technikfreak sein, um zu sehen, wie KI den E-Commerce umkrempelt.

  • 80 % der Online-Händler setzen KI in irgendeiner Form ein (Capital One Shopping)
  • KI-gestützte Personalisierung kann E-Commerce-Umsätze um bis zu 40 % steigern
  • 74 % der Verbraucher bevorzugen Chatbots für einfache Anfragen
  • Retail-Chatbots können die Conversion Rate um 67 % erhöhen
  • 93 % der E-Commerce-Unternehmen sind überzeugt, dass KI ihnen einen Wettbewerbsvorteil verschafft (SellersCommerce)

KI ist längst nicht mehr nur etwas für die Amazons dieser Welt. Tools für Personalisierung, Chatbots, Bestandsoptimierung und Betrugserkennung sind heute sofort einsatzbereit. Selbst mittelgroße Unternehmen profitieren davon.

Und ja, bei Thunderbit entwickeln wir KI-gestützte Tools, mit denen Teams Datenextraktion und Web-Workflows automatisieren – denn niemand möchte seinen Tag damit verbringen, Produktinfos in Tabellen zu kopieren.

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Online-Shopping-Events: Black Friday, Cyber Monday und Feiertagsverkäufe

Wenn ihr euch jemals gefragt habt, warum die Website eures Lieblingshändlers am Black Friday in die Knie geht – hier ist der Grund: peak-shopping-events-analysis-2025.png

  • Black Friday 2025: 11,8 Milliarden US-Dollar Online-Umsatz in den USA an einem einzigen Tag, +9,1 % gegenüber dem Vorjahr – und erstmals übertraf an einem Black Friday der mobile Umsatzanteil (52,2 %) den Desktop (Adobe via TechCrunch).
  • Cyber Monday 2025: 14,25 Milliarden US-Dollar, +7,1 % gegenüber dem Vorjahr – weiterhin der größte Online-Shopping-Tag in der Geschichte der USA. BNPL überschritt zum ersten Mal an einem einzigen Tag die Marke von 1 Milliarde US-Dollar (Adobe).
  • Cyber Week 2025 (Thanksgiving bis Cyber Monday): 44,2 Milliarden US-Dollar online, +7,7 % gegenüber dem Vorjahr (Adobe).
  • Komplette Feiertagssaison 2025 (1. Nov. bis 31. Dez.): 257,8 Milliarden US-Dollar online, ein Rekord und +6,8 % gegenüber dem Vorjahr (Adobe).
  • Singles’ Day 2025 (China, alle Plattformen): 1,695 Billionen RMB (~236,6 Milliarden US-Dollar), je nach erweiterter Fünf-Wochen-Periode +14–17 % gegenüber dem Vorjahr. Alibaba und JD veröffentlichten erneut kein Gesamt-GMV (eMarketer, ECDB).

Bei diesen Events geht es nicht nur um Rabatte – es geht um gewaltige Spitzen bei Traffic, Logistik und Kundenerwartungen. Manche Händler erwirtschaften in der Feiertagszeit 20–30 % ihres jährlichen Online-Umsatzes.

Profi-Tipp: Plant eure Kapazitäten, legt Lagerbestand an und stellt sicher, dass eure Website den Ansturm aushält. Und vielleicht legt ihr euch einen Stressball bereit.


Fulfillment im Online-Shopping: Lieferung, Retouren und Kundenerwartungen

Entscheidend ist: Der Verkauf ist erst dann abgeschlossen, wenn das Paket beim Kunden angekommen ist – und der Kunde zufrieden ist.

  • 82 % der Käufer sagen, kostenloser Versand ist wichtiger als schneller Versand (Capital One Shopping)
  • 66 % erwarten kostenlosen Versand bei jeder Bestellung
  • 80 % warten gern 4–7 Tage, wenn der Versand kostenlos ist
  • 41 % kaufen nur dort, wo kostenlose Rücksendungen angeboten werden

Händler investieren in schnelleres Fulfillment, regionale Lager, Automatisierung und alternative Liefermethoden (Paketstationen, Abholpunkte, mancherorts sogar Drohnen). Den eigentlichen Unterschied machen jedoch Zuverlässigkeit und Kommunikation – Kundschaft will wissen, wann das Paket kommt, und sie will, dass es pünktlich kommt.

Retouren sind eine Dauerbaustelle – vor allem in der Mode, wo die Rücksendequote 30 % oder mehr erreichen kann. Einfache Rückgaben schaffen Vertrauen, sind aber bei den Kosten ein Balanceakt.


Zentrale Erkenntnisse: Was die Online-Verkaufszahlen 2026 für euer E-Commerce-Unternehmen bedeuten

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Zum Abschluss die wichtigsten Lehren aus über 90 E-Commerce-Statistiken:

  • E-Commerce ist das Hauptgeschäft: 7 Billionen US-Dollar Umsatz, über 3 Milliarden Käufer und weiterhin kräftiges Wachstum. Wer nicht online ist, ist unsichtbar.
  • Mobile und Social Media sind die zentralen Schauplätze: 73 % der Transaktionen laufen mobil, Social Commerce knackt die Marke von 1 Billion US-Dollar. Optimiert für Mobilgeräte und holt eure Kundschaft dort ab, wo sie sich am liebsten aufhält.
  • Marktplätze dominieren: 87 % der Online-Einzelhandelsausgaben fließen über Giganten wie Amazon und Alibaba. Nutzt sie für Reichweite, vernachlässigt aber nicht eure eigene Marke und Website.
  • Conversion ist hart, aber lohnend: 2–4 % Conversion Rate, 70 % Warenkorbabbrüche. Vereinfacht den Checkout, bietet mehrere Zahlungsoptionen an und seid bei Kosten transparent.
  • Fulfillment entscheidet über Erfolg oder Misserfolg: Kostenloser Versand, klare Lieferzeiten und einfache Rücksendungen sind heute Grundvoraussetzung.
  • KI und Automatisierung sind unverzichtbar: Personalisierung, Chatbots und smarte Logistik sind kein nettes Extra mehr – sie sind nötig, um konkurrenzfähig zu bleiben.
  • Global denken, lokal handeln: Jede Region hat ihre eigenen Trends, Plattformen und Zahlungspräferenzen. Lokalisiert euren Ansatz.
  • Plant für die Spitzenzeiten: Black Friday, Singles’ Day und andere Events treiben enorme Umsätze – aber nur, wenn ihr auf den Ansturm vorbereitet seid.

Wenn ihr eure E-Commerce-Workflows automatisieren, Produktdaten scrapen oder eurem Team schlicht die Tabellenfolter ersparen wollt, schaut euch Thunderbit und unsere Chrome-Erweiterung an. Und für weitere tiefgehende Analysen zu E-Commerce-Trends lohnt ein Blick in den Thunderbit Blog.

Die Zukunft des E-Commerce ist schnell, datengetrieben und konsequent kundenzentriert. Die Zahlen lügen nicht – also legt los und macht 2026 zu eurem bisher besten Jahr.

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Shuai Guan
Shuai Guan
CEO bei Thunderbit | Experte für KI-gestützte Datenautomatisierung Shuai Guan ist CEO von Thunderbit und Absolvent der University of Michigan im Bereich Engineering. Mit fast zehn Jahren Erfahrung in Tech und SaaS-Architektur hat er sich darauf spezialisiert, komplexe KI-Modelle in praxisnahe No-Code-Tools zur Datenextraktion zu verwandeln. In diesem Blog teilt er ungefilterte, in der Praxis bewährte Einblicke in Web-Scraping- und Automatisierungsstrategien, damit Sie intelligentere, datengetriebene Workflows aufbauen können. Wenn er gerade keine Datenprozesse optimiert, widmet er dieselbe Liebe zum Detail seiner Leidenschaft für die Fotografie.
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