Shopify vs. Amazon Verkäuferdatenanalyse: Verkaufskennzahlen

Zuletzt aktualisiert am May 21, 2026
Datenextraktion mit Thunderbit.

Wenn du schon mal in einem Meeting saßt, in dem jemand fragte: „Sollen wir bei Shopify noch mehr Gas geben oder uns stärker auf Amazon konzentrieren?“ – dann weißt du, wie schnell diese Debatte hitzig und ziemlich unübersichtlich werden kann. Im Jahr 2026 steht noch mehr auf dem Spiel. E-Commerce boomt, aber die Regeln ändern sich rasant. Ich habe jahrelang Automatisierungs- und Analysetools für Vertriebs- und Operations-Teams entwickelt und aus erster Hand erlebt, wie die richtigen Daten aus einer Bauchentscheidung eine gute Strategie machen können – und wie die falschen Daten dich einfach nur im Kreis drehen lassen.

Also bringen wir etwas Ordnung ins Chaos. Ich habe die neuesten und verlässlichsten Statistiken sowie Marktanalysen zusammengestellt, damit du Shopify- und Amazon-Verkäuferdaten im Jahr 2026 sauber vergleichen kannst. Egal, ob du Gründer:in, Vertriebsleitung oder einfach die „Datenperson“ bist, an die sich alle wenden – dieser Leitfaden liefert dir die Zahlen, den Kontext und die praktischen Erkenntnisse, die du brauchst, um fundierte, datenbasierte Entscheidungen zu treffen. Und ja: Ich zeige dir auch, wie Tools wie dir helfen können, über Dashboards hinauszuschauen und das große Ganze zu sehen.

Shopify vs. Amazon Verkäuferdaten: Die wichtigsten Kennzahlen 2026 auf einen Blick

Fangen wir mit den wichtigsten Zahlen an. Wenn du schnelle Fakten für dein nächstes Teammeeting brauchst (oder einfach deinen Chef beeindrucken willst), findest du hier die wichtigsten Datenpunkte zu Shopify und Amazon für 2026:

shopify-vs-amazon-2026-statistics-comparison.png

  • Der weltweite E-Commerce-Umsatz im Einzelhandel wird 2026 erreichen, ein Plus von 7,2 % gegenüber dem Vorjahr.
  • Shopifys Gross Merchandise Volume (GMV) für 2025 erreichte , ein Plus von 29 % gegenüber dem Vorjahr. Im ersten Quartal 2026 kamen weitere in nur einem Quartal hinzu, bei einem Umsatzplus von 34 % auf $3,17 Mrd. – zum ersten Mal überschritt Shopify die Marke von $100 Mrd. GMV in einem Quartal.
  • Amazons Nettoumsatz für 2025 erreichte , ein Plus von 12 % gegenüber dem Vorjahr. Der Nettoumsatz im ersten Quartal 2026 stieg um 17 % auf , also schneller als im Geschäftsjahr 2025.
  • Der geschätzte globale Marktanteil von Shopify liegt inzwischen bei 10 %, in den USA sogar bei über 14 %. Amazons globaler Anteil liegt bei 15 %, doch das Wachstum verlangsamt sich.
  • Shopify-Händler verzeichneten 2026 ein durchschnittliches monatliches Umsatzwachstum von 15 %, verglichen mit 5 % bei Amazon-Händlern.
  • Wiederkaufrate: Shopify-Shops liegen im Schnitt bei , bei Amazon liegt sie näher bei 20 %.
  • Durchschnittlicher Monatsumsatz pro Amazon-SMB-Verkäufer: ; der GMV pro Shopify-Shop liegt je nach angenommener Shop-Anzahl zwischen $4,5K und $11,3K pro Monat.
  • Amazon-Verkäufermargen: , 28 % melden >20 %. Die Gewinnmargen bei Shopify variieren stark je nach Geschäftsmodell.
  • Shopify Analytics bietet tiefe Daten auf Shop-Ebene; Amazon Seller Central konzentriert sich auf Bestand und Verkaufsleistung. Thunderbit ermöglicht plattformübergreifende Datenanalyse und Wettbewerbsbeobachtung.
  • Amazons FBA-Gebühren steigen 2026 im Durchschnitt um ; die Kartengebühren bei Shopify beginnen bei 2,9 % + $0,30 pro Transaktion.

Das sind eine Menge Zahlen, aber sie erzählen eine klare Geschichte: Shopify wächst schneller, Amazon bleibt der Gigant, und auf beiden Plattformen brauchst du einen scharfen Blick auf die Daten, wenn du gewinnen willst.

Wachstumstrends im Vergleich: Shopify vs. Amazon 2026

Schauen wir uns die Wachstumszahlen genauer an. Wenn du auf eine Plattform setzt, willst du wissen: Wo steckt die Dynamik?

Shopifys Wachstumsmotor

Shopifys GMV für 2025 kletterte auf , ein Plus von 29 % gegenüber dem Vorjahr. Das ist nicht nur ein Ausreißer, sondern ein Zeichen für anhaltende, weltweite Expansion. Der Umsatz wuchs sogar noch schneller, um 30 % gegenüber dem Vorjahr, wobei der internationale Umsatz um 36 % zulegte. Das B2B-GMV hat sich fast verdoppelt (+96 %), was zeigt, dass Shopify längst weit über reine DTC-Marken hinausgeht.

Der Schwung setzte sich 2026 fort. Im knackten Händler auf Shopify $100,7 Milliarden GMV in nur einem Quartal (+35 % gegenüber dem Vorjahr, +30 % auf konstanter Währungsbasis), der Umsatz stieg um 34 % auf $3,17 Milliarden, und das B2B-GMV wuchs im Jahresvergleich um 80 %. Shop Pay verarbeitete $35 Milliarden GMV (+59 % gegenüber dem Vorjahr), wobei das Shop-Pay-Wachstum außerhalb der USA über 70 % lag – ein Zeichen dafür, dass Shopifys internationaler Flywheel-Effekt gerade erst richtig an Fahrt gewinnt, statt abzuflachen.

Was treibt das an? Ein paar Dinge stechen hervor:

  • Personalisierte Kontrolle über den Shop: Shopify gibt Marken die Kontrolle über das Kundenerlebnis – enorm wichtig für Loyalität und Kundenbindung.
  • Globale Reichweite: Shopify-Händler sind inzwischen in über 175 Ländern aktiv, davon 44 % in den USA, 31 % in EMEA und 16 % in APAC ().
  • Flexibles Ökosystem: App-Integrationen, Zahlungen und Analysen werden immer ausgefeilter.

Amazons stetiger, aber langsamerer Aufstieg

Amazons Nettoumsatz für 2025 erreichte , ein Plus von 12 % gegenüber dem Vorjahr. Die Umsätze aus „Online Stores“ wuchsen um 9 %, und die „Third-Party Seller Services“ – das Rückgrat für die meisten SMBs – legten um 10,3 % zu. Amazon ist immer noch der größte Player, aber das Wachstum liegt klar unter dem von Shopify.

Warum bremst Amazon?

  • Marktplatzsättigung: Mehr Wettbewerb, härtere Werbeökonomien und steigende Gebühren.
  • Verlangsamung bei der Verkäuferregistrierung: 2025 registrierten sich nur rund 165.000 neue Verkäufer, 44 % weniger als 2024 ().
  • Steigende Kosten: FBA-Gebühren steigen, und Werbeausgaben drücken auf die Margen.

Das Wachstum visuell dargestellt

Hier ein schneller Vergleich:

shopify-vs-amazon-sales-growth-2025.png

PlattformUmsatz/GMV im GJ 2025GJ 2025 YoYQ1 2026 YoYAuffällige Trends
Shopify (GMV)$378,4 Mrd.+29 %+35 % ($100,7 Mrd. allein im Q1)International, B2B (+80 % im Q1), DTC, flexibles Ökosystem
Amazon (gesamter Nettoumsatz)$716,9 Mrd.+12 %+17 % ($181,5 Mrd. im Q1)Beschleunigte sich im Q1 2026 wieder, angetrieben von AWS (+28 %) und Werbung
Amazon (Online Stores)$269,3 Mrd.+9 %+5 % (ohne FX, Q1 2026: $64,3 Mrd.)Langsamer als 3P
Amazon (3P Seller Services)$172,2 Mrd.+10,3 %+12 % ohne FX ($41,6 Mrd. im Q1)3P bleibt robust, Wachstum zieht wieder an

Fazit: Shopify wächst weiterhin schneller (+35 % Q1-GMV gegenüber Amazons +17 % Nettoumsatz). Amazon bleibt der Volumenführer und kühlt sich im Q1 2026 nicht so stark ab, sondern fokussiert sich stärker: weniger neue Verkäufer, dafür größere, die mehr Marktanteile auf sich ziehen.

Vergleich des Käuferverhaltens: Shopify und Amazon 2026

Jetzt geht es um das, was wirklich zählt: die Menschen, die deine Produkte kaufen. Sind Käufer:innen auf Shopify oder Amazon loyaler? Wer gibt mehr aus? Wo baust du eine echte Marke auf?

Shopify: Die Loyalitätsmaschine

Shopify-Händler haben einen klaren Vorteil bei der Kundenbindung. Die durchschnittliche Wiederkaufsrate liegt bei , Top-Performer erreichen 35 % oder mehr. Das heißt: Mehr als ein Viertel der Kund:innen kauft ein zweites Mal – oder ein drittes, oder zehntes Mal.

Warum ist das so hoch?

  • Markenerlebnis: Shopify-Shops kontrollieren ihr eigenes Design, ihren eigenen Stil und ihre eigene Kommunikation. Kund:innen erinnern sich daran, wo sie gekauft haben.
  • CRM und Remarketing: Das Shopify-Ökosystem macht E-Mail-, SMS- und Loyalty-Programme einfach.
  • Personalisierung: Marken können Angebote, Bundles und das Erlebnis nach dem Kauf individuell zuschneiden.

Der durchschnittliche Bestellwert (AOV) bei Shopify-Shops liegt bei etwa , der Umsatz pro Kund:in bei $92.

Amazon: Der König der Bequemlichkeit

Amazons Wiederkaufsgeschichte sieht etwas anders aus. Die Loyalität gilt der Plattform, nicht der Marke. Prime-Mitglieder geben und bestellen ungefähr zweimal pro Monat – also doppelt so oft wie Nicht-Prime-Kund:innen. Aber sie sind Amazon gegenüber loyal, nicht unbedingt deinem Shop.

  • Die Wiederkaufsrate einzelner Verkäufer liegt näher bei 20 %.
  • Der durchschnittliche Bestellwert variiert stark, aber Amazons Größe bedeutet oft häufigere, kleinere Käufe.

Die Herausforderung? Eine direkte Beziehung zu deinen Kund:innen aufzubauen ist schwer. Amazon besitzt die Daten, die Kommunikation und die Auffindbarkeit.

Käuferverhalten auf einen Blick

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KennzahlShopifyAmazon
Wiederkaufsrate28–35 %~20 %
Durchschnittlicher Bestellwert$85Variiert (oft niedriger, dafür höhere Frequenz)
KundenbeziehungVon der Marke kontrolliertVon der Plattform kontrolliert
Treiber für LoyalitätErlebnis, CRM, PersonalisierungPrime, Bequemlichkeit, schneller Versand

Wichtigste Erkenntnis: Wenn du einen treuen Kundenstamm aufbauen und den Customer Lifetime Value maximieren willst, gibt dir Shopify die passenden Werkzeuge. Wenn du auf einen riesigen Pool an Impulskäufer:innen zugreifen willst, bleibt Amazon der Platzhirsch.

Tools für Verkäuferanalysen: Shopify Analytics vs. Amazon Seller Central vs. Thunderbit

Jetzt wird’s etwas nerdig – aber genau an dieser Stelle entsteht der echte Vorsprung.

Shopify Analytics

Die integrierten Analysen von Shopify geben dir einen 360°-Blick auf deinen Shop:

  • Verkaufstrends: GMV, Umsatz und Conversion Rates im Zeitverlauf verfolgen.
  • Kundeneinblicke: Wiederkaufraten, Kohortenanalysen und Customer Lifetime Value ansehen.
  • Benutzerdefinierte Berichte: Mit ShopifyQL tief in deine eigenen Daten eintauchen und nach Produkt, Region oder Kampagne segmentieren.
  • Visualisierung: Dashboards, Diagramme und Exportfunktionen für weitere Analysen.

Shopifys Analytik ist besonders stark für DTC-Marken, die auf Kundenbindung, AOV und personalisiertes Marketing optimieren wollen.

Amazon Seller Central

Amazon Seller Central konzentriert sich auf operative Leistung:

  • Verkaufs- und Traffic-Berichte: Verkaufte Einheiten, Seitenaufrufe und Conversion Rates ansehen.
  • Bestandsverwaltung: Lagerbestände, FBA-Sendungen und Nachbestellwarnungen verfolgen.
  • Brand Analytics: Für registrierte Marken Einblicke in Top-Suchbegriffe, Funnel-Performance und Wettbewerbs-Benchmarks erhalten.
  • CSV-Exporte: Rohdaten für die eigene Analyse herunterladen.

Amazons Analysen sind hervorragend für Bestandsmanagement und Leistungsüberwachung, aber weniger flexibel für tiefe Kundeneinblicke oder kanalübergreifende Analysen.

Thunderbit: Der Gamechanger für plattformübergreifende Analysen

Hier werde ich richtig begeistert. ist ein KI-gestützter Web-Scraper, mit dem du Daten von Shopify und Amazon – und darüber hinaus – sammeln, vereinheitlichen und analysieren kannst:

  • KI-Feldvorschläge: Beschreibe einfach, was du brauchst („alle Produktpreise und Bewertungen aus diesen Shopify-Shops und Amazon-Listings scrapen“), und Thunderbit erledigt den Rest.
  • Subpage-Scraping: Besuche automatisch Produktdetailseiten, Bewertungsbereiche oder Wettbewerber-Listings und reiche deinen Datensatz an.
  • Überall exportieren: Daten direkt nach Google Sheets, Airtable, Notion oder Excel übertragen.
  • Geplantes Scraping: Richte wiederkehrende Jobs ein, um Preise, Bestände oder neue Produktstarts der Konkurrenz zu überwachen.
  • Einheitliche Ansicht: Kombiniere Shopify- und Amazon-Daten in einer einzigen Tabelle für einen echten Vergleich auf Augenhöhe.

Thunderbit ist besonders nützlich für Vertriebs- und Operations-Teams, die über die eingebauten Dashboards hinausblicken und den gesamten Markt sehen wollen – nicht nur den eigenen Shop.

Profi-Tipp: Wenn du Thunderbit in Aktion sehen willst, schau auf unserem vorbei – dort gibt es Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

Verschiebungen bei Marktanteilen: Shopify und Amazon im globalen E-Commerce 2026

Wer gewinnt 2026 das Rennen der E-Commerce-Plattformen? Die Antwort hängt davon ab, wie du die Daten aufschlüsselst.

Der Aufstieg von Shopify

Shopifys globaler Marktanteil ist 2026 auf 10 % gestiegen, der US-Anteil liegt bei über 14 % (). Das ist ein großer Sprung gegenüber vor wenigen Jahren, angetrieben durch:

  • Brand-Building-Startups: Shopify ist die erste Wahl für neue DTC-Marken und KMU, die Kontrolle wollen.
  • Internationale Expansion: 56 % der Händlerbasis von Shopify sitzt inzwischen außerhalb der USA.
  • Wachsendes Ökosystem: Zahlungen, Apps und Integrationen machen Skalierung einfacher.

Amazon: Immer noch der Gigant, aber langsamer

Amazons globaler Marktanteil liegt bei 15 %, aber das Wachstum verlangsamt sich – vor allem in reifen Märkten wie den USA und Westeuropa. Die Plattform ist für viele Käufer:innen weiterhin die erste Anlaufstelle, doch immer mehr Marken diversifizieren, um nicht „nur ein weiterer Amazon-Verkäufer“ zu sein.

Marktanteils-Tabelle

shopify-vs-amazon-global-ecommerce-market-share.png

PlattformGlobaler Marktanteil (2026)Marktanteil in den USAWachstumstrend
Shopify10 %14 %+Steigend
Amazon15 %40 %+ (Retail-E-Commerce)Verlangsamend

Was ist die Schlussfolgerung? Shopify gewinnt an Boden, vor allem bei Startups und SMBs, die ihre eigene Marke aufbauen wollen. Amazon bleibt zwar der Volumenführer, aber die Zeiten von „einfach einstellen und die Kunden kommen schon“ gehen zu Ende.

Profitabilität und Verkäufermargen: Shopify vs. Amazon Daten

Reden wir über Geld. Auf welcher Plattform bleibt mehr Gewinn in deiner Tasche?

Profitabilität von Amazon-Verkäufern

Laut :

  • 57 % der Amazon-Verkäufer melden Gewinnmargen über 10 %.
  • 28 % melden Margen über 20 %.
  • 13 % sagen, dass sie derzeit nicht profitabel sind.
  • 58 % werden innerhalb ihres ersten Jahres profitabel.
  • Durchschnittlicher Monatsumsatz pro Verkäufer: $11.671.
  • Durchschnittlicher Gewinn pro Monat (bei 21 % Marge): ca. $2.451.

Aber es gibt einen Haken: Amazons Gebührenstruktur wird schwerer. 2026 steigen die FBA-Gebühren im Durchschnitt um , und die Werbekosten steigen ebenfalls.

Profitabilität von Shopify-Verkäufern

Shopify veröffentlicht keine Daten zu Gewinnmargen (sie variieren stark je nach Geschäftsmodell), aber wir können Folgendes schätzen:

  • Der GMV pro Shop liegt zwischen $4,5K und $11,3K pro Monat, je nachdem, ob du für die Shop-Anzahl BuiltWith oder StoreLeads verwendest ().
  • Gebührenstruktur: Shopify verlangt ein monatliches Abo ($39 Basic, $105 Grow, $399 Advanced bei monatlicher Abrechnung; Plus ab $2.300/Monat) sowie Kartengebühren von 2,9 % + 30¢ bei Basic, die bei Advanced auf 2,5 % + 30¢ sinken ().
  • Keine Marktplatzgebühren: Du behältst mehr von jedem Verkauf, musst aber deinen Traffic selbst aufbauen (was mehr Marketingbudget bedeutet).

Vergleich der Kostenstruktur

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KostenkomponenteShopifyAmazon
Plattformgebühr$39–$399/Monat (Basic / Grow / Advanced, monatliche Abrechnung); Plus ab $2.300/Monat$39,99/Monat (Pro)
Transaktionsgebühr2,9 % + $0,308–15 % Vermittlungsgebühr (je nach Kategorie)
Fulfillment-GebührVariiert (Shopify Fulfillment/3PL)FBA: $3–$6+ pro Einheit (plus Erhöhung 2026)
WerbeausgabenOptional (Meta, Google, TikTok usw.)Amazon Ads (steigende CPCs)
Sonstige GebührenApp-Abos, Payment GatewayLagerung, Retouren, Premium-Platzierung

Wichtige Erkenntnis: Shopify-Verkäufer haben mehr Kontrolle über die Kosten, müssen aber in Marketing investieren. Amazon-Verkäufer zahlen höhere Plattformgebühren, bekommen dafür aber eingebauten Traffic.

Strategische Implikationen: Datenbasierte Plattformwahl für KMU 2026

Was bedeutet das alles also für kleine und mittelständische Unternehmen? Hier ist meine Einschätzung – basierend auf den Daten und dem, was ich in der Praxis sehe:

  • Shopify ist ideal für Marken, die langfristige Kundenbeziehungen aufbauen, ihre Daten kontrollieren und auf Wiederkäufe optimieren wollen. Die Flexibilität und die Tiefe der Analysen machen es leichter zu testen, zu lernen und zu wachsen.
  • Amazon ist unschlagbar für sofortige Reichweite und Skalierung, aber du mietest die Kund:innen nur – du besitzt sie nicht. Der Preis dafür ist weniger Kontrolle, höhere Gebühren und mehr Wettbewerb.
  • Die klügsten Teams gehen multichannel. Sie nutzen Shopify für Markenaufbau und Kundenbindung, Amazon für Reichweite und Volumen und vereinheitlichen ihre Daten, um beides zu optimieren.

Profi-Tipp: Wähle keine Plattform aus dem Bauch heraus. Nutze Daten – Wiederkaufraten, Margenanalysen und Wettbewerbsbeobachtung – als Grundlage deiner Strategie. Genau hier kommen KI-Tools wie Thunderbit ins Spiel.

Hier spielt Thunderbit seine Stärken aus. Als ermöglicht dir Thunderbit, Daten aus Shopify und Amazon (und sogar von deinen Wettbewerbern) zu sammeln und zusammenzuführen:

  • Verfolgung von Verkaufstrends: Beobachte deine eigenen und die Verkäufe, Preise und Lagerbestände der Konkurrenz plattformübergreifend.
  • Wettbewerbsmonitoring: Scrape Amazon-SERPs, Shopify-Kollektionen und Produktseiten nach Preisen, Bewertungen und Werbeaktivitäten.
  • Analyse des Käuferverhaltens: Ziehe Bewertungsdaten, Ratings und Stimmungen heran, um Trends und Chancen zu erkennen.
  • Einheitliches Reporting: Exportiere alle Daten nach Google Sheets, Airtable, Notion oder Excel für eine direkte Gegenüberstellung.

Beispiel für einen Thunderbit-Workflow

  1. Öffne die .
  2. Füge eine Liste mit Shopify- und Amazon-URLs ein (Produkt-, Kollektions- oder Suchseiten).
  3. Klicke auf „KI-Felder vorschlagen“, damit Thunderbit die besten Spalten empfiehlt (Preis, Bewertungen, Bestand usw.).
  4. Aktiviere das Subpage-Scraping, um Details von Produktseiten oder Bewertungsbereichen zu erfassen.
  5. Exportiere deinen vereinheitlichten Datensatz in dein bevorzugtes Tabellenprogramm oder deine Datenbank.
  6. Analysiere die Abweichungen: Vergleiche Preise, Häufigkeit von Aktionen, Versandgeschwindigkeit und Bewertungsdichte plattformübergreifend.

Mit Thunderbit bist du nicht auf das beschränkt, was Shopify- oder Amazon-Dashboards anzeigen. Du kannst den gesamten Markt sehen, Trends früh erkennen und klügere Entscheidungen treffen – ganz ohne Programmierung.

Zentrale Erkenntnisse: Shopify vs. Amazon Verkäuferdaten 2026

Fassen wir die wichtigsten Lektionen zusammen:

  1. Shopify wächst 2026 schneller als Amazon, besonders bei Startups und KMU. Das GMV-Wachstum von 29 % gegenüber dem Vorjahr übertrifft Amazons 12 % deutlich.
  2. Shopify-Verkäufer profitieren von höheren Wiederkaufraten (28–35 %) und mehr Kontrolle über Kundenbeziehungen. Amazon-Verkäufer erreichen zwar enorme Reichweite, kämpfen aber mit geringerer Markenloyalität.
  3. Die Gewinnmargen geraten auf beiden Plattformen unter Druck, aber Amazons Gebührenstruktur ist schwerer und steigt weiter. Shopify-Verkäufer müssen mehr ins Marketing investieren, behalten dafür aber mehr pro Verkauf.
  4. Die Tiefe der Analysen zählt. Shopify Analytics ist stark im DTC-Bereich, Amazon Seller Central ist operativ ausgerichtet, und Thunderbit schließt die Lücke mit plattformübergreifender, KI-gestützter Datenerfassung.
  5. Die beste Strategie ist datengetrieben und multichannel. Nutze Shopify für den Markenaufbau, Amazon für Skalierung und vereinheitliche deine Daten, um Wachstum und Profitabilität zu maximieren.

Umsetzbarer Tipp: Beginne jetzt damit, eigene plattformübergreifende Daten zu sammeln. Warte nicht auf einen Quartalsbericht, um zu erfahren, was passiert – nutze Tools wie Thunderbit, um der Entwicklung voraus zu sein.

FAQs: Analyse von Shopify- vs. Amazon-Verkäuferdaten

1. Wie schätze ich ein, ob die Amazon-Gebühren oder die Shopify-Gebühren für mein Produkt höher sind?
Amazon erhebt eine Vermittlungsgebühr (8–15 % je nach Kategorie) sowie FBA- und Lagergebühren – und die FBA-Gebühren stiegen zum im Durchschnitt um $0,08 pro Einheit. Shopify verlangt ein monatliches Abo ($39 Basic bis Plus ab $2.300/Monat) plus eine Transaktionsgebühr ab 2,9 % + 30¢ (). Bei günstigen Produkten mit hohem Volumen können sich Amazons Gebühren schnell summieren. Nutze die Gebührenrechner der jeweiligen Plattform und modelliere deine eigene Stückkostenrechnung für einen genauen Vergleich.

2. Wie viele Verkäufer sind auf Shopify und Amazon tatsächlich aktiv?
Shopify spricht von „Millionen“ von Händlern in über 175 Ländern, nennt aber keine exakte Zahl. Schätzungen von Drittanbietern reichen von 2,8 Mio. (StoreLeads) bis 6,9 Mio. (BuiltWith) aktiven Shops. Bei Amazon haben sich 2025 nur rund 165.000 neue Verkäufer registriert (Tiefstand seit zehn Jahren, 44 % weniger gegenüber dem Vorjahr), und schätzt, dass die Zahl aktiver Verkäufer von 2,4 Mio. im Jahr 2021 auf 1,65 Mio. bis Ende 2025 gesunken ist – obwohl inzwischen über 100.000 pro Jahr mehr als $1 Mio. umsetzen (gegenüber etwa 60.000 im Jahr 2021).

3. Ist die Käuferloyalität auf Shopify oder Amazon stärker?
Shopify-Shops liegen im Schnitt bei einer Wiederkaufsrate von 28–35 %, dank markeneigener Kundenbeziehungen und CRM-Tools. Amazon-Kund:innen sind der Plattform treu – besonders Prime –, aber die Wiederkaufraten einzelner Verkäufer liegen näher bei 20 % (, ).

4. Welche Analysedaten sind First-Party und welche geschätzt?
Shopify Analytics und Amazon Seller Central/Brand Analytics liefern First-Party-Daten für deinen eigenen Shop. Marktanteile, Verkäuferzahlen und Wettbewerbsdaten sind meist Schätzungen aus Drittquellen oder Web-Scraping (, ).

5. Wie kann ich Shopify- und Amazon-Daten nebeneinander analysieren?
Nutze ein plattformübergreifendes Tool wie , um Daten aus Shopify und Amazon zu scrapen, zu vereinheitlichen und zu exportieren. So kannst du Preise, Bewertungen, Lagerbestände und Promotions in einer einzigen Tabelle oder einem Dashboard vergleichen – für einen echten Vergleich auf Augenhöhe.

Weiterführende Lektüre und Ressourcen

Möchtest du tiefer einsteigen? Hier sind die besten Quellen für aktuelle Shopify-vs.-Amazon-Verkäuferanalysen und die Datenanalyse von E-Commerce-Plattformen:

Shuai Guan
Shuai Guan
CEO bei Thunderbit | Experte für KI-Datenautomatisierung Shuai Guan ist CEO von Thunderbit und Absolvent der University of Michigan Engineering. Mit fast einem Jahrzehnt Erfahrung in Tech- und SaaS-Architektur ist er darauf spezialisiert, komplexe KI-Modelle in praktische No-Code-Tools zur Datenextraktion zu verwandeln. In diesem Blog teilt er ungefilterte, in der Praxis bewährte Einblicke in Web-Scraping und Automatisierungsstrategien, damit Sie intelligentere, datengetriebene Workflows aufbauen können. Wenn er nicht gerade Daten-Workflows optimiert, widmet er dieselbe Liebe zum Detail seiner Leidenschaft für die Fotografie.
Topics
Shopify-vs.-Amazon-VerkäuferdatenVerkaufsvergleich zwischen Shopify und AmazonShopify-Verkäuferanalysen vs. AmazonDatenanalyse von E-Commerce-Plattformen

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