„Sollen wir bei Shopify nochmal nachlegen oder uns lieber stärker auf Amazon konzentrieren?“ – wer diese Frage schon mal in einem Meeting gehört hat, weiß, wie schnell daraus eine zähe, unübersichtliche Debatte wird. 2026 steht dabei mehr auf dem Spiel als je zuvor: Der E-Commerce boomt, doch die Regeln verschieben sich rasant. Ich baue seit Jahren Automatisierungs- und Analysetools für Vertriebs- und Operations-Teams und habe dabei immer wieder dasselbe gesehen – mit den richtigen Daten wird aus einer Bauchentscheidung eine tragfähige Strategie, mit den falschen drehst du dich nur im Kreis.
Bringen wir also Ordnung in die Sache. Ich habe die aktuellsten und verlässlichsten Statistiken samt Marktanalysen zusammengetragen, damit du Shopify- und Amazon-Verkäuferdaten im Jahr 2026 sauber gegeneinanderstellen kannst. Ob du gründest, ein Vertriebsteam leitest oder einfach die „Datenperson“ bist, an die sich alle wenden – dieser Leitfaden gibt dir die Zahlen, den nötigen Kontext und die praktischen Schlüsse für fundierte, datenbasierte Entscheidungen. Und natürlich zeige ich dir auch, wie Tools wie Thunderbit dir helfen, über die Dashboards hinauszublicken und das ganze Bild zu sehen.
Thunderbit für plattformübergreifende Datenanalyse testen
Shopify vs. Amazon Verkäuferdaten: Die wichtigsten Kennzahlen 2026 auf einen Blick
Starten wir mit den Eckdaten. Du brauchst schnelle Fakten fürs nächste Teammeeting (oder willst einfach deinen Chef beeindrucken)? Dann sind hier die wichtigsten Datenpunkte zu Shopify und Amazon für 2026:

- Der weltweite E-Commerce-Umsatz im Einzelhandel erreicht 2026 $6,88 Billionen – ein Plus von 7,2 % gegenüber dem Vorjahr.
- Shopifys Gross Merchandise Volume (GMV) lag 2025 bei $378,4 Mrd., 29 % mehr als im Vorjahr. Im ersten Quartal 2026 kamen weitere $100,7 Mrd. in nur drei Monaten hinzu, bei einem Umsatzplus von 34 % auf $3,17 Mrd. – zum ersten Mal überhaupt knackte Shopify die Marke von $100 Mrd. GMV in einem einzigen Quartal.
- Amazons Nettoumsatz erreichte 2025 $716,9 Mrd., ein Plus von 12 % gegenüber dem Vorjahr. Im ersten Quartal 2026 stieg er um 17 % auf $181,5 Mrd. – also schneller als noch im Geschäftsjahr 2025.
- Shopifys geschätzter globaler Marktanteil liegt inzwischen bei 10 %, in den USA sogar bei über 14 %. Amazon kommt global auf 15 %, doch dort verlangsamt sich das Wachstum.
- Shopify-Händler verzeichneten 2026 ein durchschnittliches monatliches Umsatzwachstum von 15 % – bei Amazon-Händlern waren es nur 5 %.
- Wiederkaufrate: Shopify-Shops liegen im Schnitt bei 28–35 %, Amazon eher bei 20 %.
- Durchschnittlicher Monatsumsatz pro Amazon-SMB-Verkäufer: $11.671; der GMV pro Shopify-Shop liegt je nach angenommener Shop-Anzahl zwischen $4,5K und $11,3K pro Monat.
- Amazon-Verkäufermargen: 57 % melden >10 %, 28 % melden >20 %. Bei Shopify schwanken die Gewinnmargen stark je nach Geschäftsmodell.
- Shopify Analytics liefert tiefe Daten auf Shop-Ebene; Amazon Seller Central legt den Fokus auf Bestand und Verkaufsleistung. Thunderbit ermöglicht plattformübergreifende Datenanalyse und Wettbewerbsbeobachtung.
- Amazons FBA-Gebühren steigen 2026 im Schnitt um $0,08 pro Einheit; die Kartengebühren bei Shopify starten bei 2,9 % + $0,30 pro Transaktion.
Viele Zahlen – aber die Geschichte dahinter ist eindeutig: Shopify wächst schneller, Amazon bleibt der Gigant, und auf beiden Plattformen gewinnt nur, wer seine Daten genau im Griff hat.
Wachstumstrends im Vergleich: Shopify vs. Amazon 2026
Sehen wir uns die Wachstumszahlen im Detail an. Wenn du auf eine Plattform setzt, ist die entscheidende Frage: Wo sitzt gerade die Dynamik?
Shopifys Wachstumsmotor
Shopifys GMV kletterte 2025 auf $378,4 Milliarden, 29 % mehr als im Vorjahr. Das ist kein einmaliger Ausreißer, sondern Ausdruck einer anhaltenden, weltweiten Expansion. Der Umsatz wuchs sogar noch kräftiger – um 30 % gegenüber dem Vorjahr, der internationale Umsatz sogar um 36 %. Und das B2B-GMV hat sich nahezu verdoppelt (+96 %), ein klares Zeichen, dass Shopify die reine DTC-Welt längst hinter sich gelassen hat.
2026 setzt sich der Schwung fort. Im Q1 2026 wickelten Händler auf Shopify $100,7 Milliarden GMV in nur einem Quartal ab (+35 % gegenüber dem Vorjahr, +30 % auf konstanter Währungsbasis), der Umsatz stieg um 34 % auf $3,17 Milliarden, und das B2B-GMV legte im Jahresvergleich um 80 % zu. Shop Pay verarbeitete $35 Milliarden GMV (+59 % gegenüber dem Vorjahr), außerhalb der USA wuchs Shop Pay sogar um über 70 % – Shopifys internationaler Flywheel-Effekt flacht also nicht ab, sondern nimmt gerade erst richtig Fahrt auf.
Was steckt dahinter? Vor allem drei Punkte:
- Volle Kontrolle über den eigenen Shop: Shopify lässt Marken ihr Kundenerlebnis selbst gestalten – ein riesiger Hebel für Loyalität und Kundenbindung.
- Globale Reichweite: Shopify-Händler sind inzwischen in über 175 Ländern aktiv, davon 44 % in den USA, 31 % in EMEA und 16 % in APAC (SEC-Einreichung).
- Flexibles Ökosystem: App-Integrationen, Zahlungen und Analysen werden Jahr für Jahr ausgereifter.
Amazons stetiger, aber langsamerer Aufstieg
Amazons Nettoumsatz lag 2025 bei $716,9 Milliarden, 12 % mehr als im Vorjahr. Die Umsätze aus „Online Stores“ wuchsen um 9 %, die „Third-Party Seller Services“ – das Rückgrat der meisten SMBs – um 10,3 %. Amazon bleibt damit der größte Player, doch das Wachstum liegt klar unter dem von Shopify.
Was bremst Amazon?
- Marktplatzsättigung: mehr Wettbewerb, härtere Werbeökonomie, steigende Gebühren.
- Weniger neue Verkäufer: 2025 registrierten sich nur rund 165.000 neue Verkäufer – 44 % weniger als 2024 (Marketplace Pulse).
- Steigende Kosten: Die FBA-Gebühren ziehen an, und die Werbeausgaben drücken auf die Margen.
Das Wachstum visuell dargestellt
Hier der schnelle Vergleich:

| Plattform | Umsatz/GMV im GJ 2025 | GJ 2025 YoY | Q1 2026 YoY | Auffällige Trends |
|---|---|---|---|---|
| Shopify (GMV) | $378,4 Mrd. | +29 % | +35 % ($100,7 Mrd. allein im Q1) | International, B2B (+80 % im Q1), DTC, flexibles Ökosystem |
| Amazon (gesamter Nettoumsatz) | $716,9 Mrd. | +12 % | +17 % ($181,5 Mrd. im Q1) | Beschleunigte sich im Q1 2026 wieder, angetrieben von AWS (+28 %) und Werbung |
| Amazon (Online Stores) | $269,3 Mrd. | +9 % | +5 % (ohne FX, Q1 2026: $64,3 Mrd.) | Langsamer als 3P |
| Amazon (3P Seller Services) | $172,2 Mrd. | +10,3 % | +12 % ohne FX ($41,6 Mrd. im Q1) | 3P bleibt robust, Wachstum zieht wieder an |
Fazit: Shopify wächst weiterhin schneller (+35 % Q1-GMV gegenüber Amazons +17 % Nettoumsatz). Amazon bleibt der Volumenführer und kühlt sich im Q1 2026 nicht so stark ab, sondern wird fokussierter: weniger neue Verkäufer, dafür größere, die mehr Marktanteile auf sich ziehen.
Vergleich des Käuferverhaltens: Shopify und Amazon 2026
Jetzt zum eigentlichen Kern: die Menschen, die deine Produkte kaufen. Sind Käufer:innen auf Shopify oder auf Amazon loyaler? Wer gibt mehr aus? Und wo baust du wirklich eine Marke auf?
Shopify: Die Loyalitätsmaschine
Bei der Kundenbindung hat Shopify klar die Nase vorn. Die durchschnittliche Wiederkaufsrate liegt bei 28,2 %, Top-Performer erreichen 35 % und mehr. Heißt: Mehr als ein Viertel der Kund:innen kauft ein zweites Mal – oder ein drittes, oder ein zehntes.
Warum fällt dieser Wert so hoch aus?
- Markenerlebnis: Shopify-Shops bestimmen Design, Stil und Kommunikation selbst. Kund:innen erinnern sich, wo sie gekauft haben.
- CRM und Remarketing: Das Shopify-Ökosystem macht E-Mail-, SMS- und Loyalty-Programme zum Kinderspiel.
- Personalisierung: Marken können Angebote, Bundles und das Erlebnis nach dem Kauf individuell zuschneiden.
Der durchschnittliche Bestellwert (AOV) bei Shopify-Shops liegt bei rund $85, der Umsatz pro Kund:in bei $92.
Amazon: Der König der Bequemlichkeit
Bei Amazon sieht die Sache mit der Wiederkehr anders aus: Die Loyalität gilt der Plattform, nicht der Marke. Prime-Mitglieder geben $1.170 pro Jahr aus und bestellen rund zweimal im Monat – doppelt so häufig wie Nicht-Prime-Kund:innen. Treu sind sie aber Amazon, nicht unbedingt deinem Shop.
- Die Wiederkaufsrate einzelner Verkäufer liegt eher bei 20 %.
- Der durchschnittliche Bestellwert schwankt stark, aber Amazons Größe sorgt oft für häufigere, kleinere Käufe.
Der Haken: Eine direkte Beziehung zu deinen Kund:innen aufzubauen ist schwer. Amazon sitzt auf den Daten, der Kommunikation und der Auffindbarkeit.
Käuferverhalten auf einen Blick

| Kennzahl | Shopify | Amazon |
|---|---|---|
| Wiederkaufsrate | 28–35 % | ~20 % |
| Durchschnittlicher Bestellwert | $85 | Variiert (oft niedriger, dafür höhere Frequenz) |
| Kundenbeziehung | Von der Marke kontrolliert | Von der Plattform kontrolliert |
| Treiber für Loyalität | Erlebnis, CRM, Personalisierung | Prime, Bequemlichkeit, schneller Versand |
Wichtigste Erkenntnis: Willst du einen treuen Kundenstamm aufbauen und den Customer Lifetime Value maximieren, gibt dir Shopify die passenden Werkzeuge an die Hand. Geht es dir um den Zugang zu einem riesigen Pool an Impulskäufer:innen, bleibt Amazon der Platzhirsch.
Tools für Verkäuferanalysen: Shopify Analytics vs. Amazon Seller Central vs. Thunderbit
Jetzt wird’s etwas nerdig – aber genau hier entsteht der echte Vorsprung.
Shopify Analytics
Die integrierten Analysen von Shopify geben dir den Rundumblick auf deinen Shop:
- Verkaufstrends: GMV, Umsatz und Conversion Rates im Zeitverlauf verfolgen.
- Kundeneinblicke: Wiederkaufraten, Kohortenanalysen und Customer Lifetime Value einsehen.
- Benutzerdefinierte Berichte: Mit ShopifyQL tief in die eigenen Daten eintauchen und nach Produkt, Region oder Kampagne segmentieren.
- Visualisierung: Dashboards, Diagramme und Exportfunktionen für die weitere Analyse.
Besonders stark ist Shopifys Analytik für DTC-Marken, die auf Kundenbindung, AOV und personalisiertes Marketing optimieren wollen.
Amazon Seller Central
Amazon Seller Central dreht sich vor allem um die operative Leistung:
- Verkaufs- und Traffic-Berichte: verkaufte Einheiten, Seitenaufrufe und Conversion Rates einsehen.
- Bestandsverwaltung: Lagerbestände, FBA-Sendungen und Nachbestellwarnungen verfolgen.
- Brand Analytics: Für registrierte Marken gibt es Einblicke in Top-Suchbegriffe, Funnel-Performance und Wettbewerbs-Benchmarks.
- CSV-Exporte: Rohdaten für die eigene Auswertung herunterladen.
Für Bestandsmanagement und Leistungsüberwachung ist das hervorragend – für tiefe Kundeneinblicke oder kanalübergreifende Analysen aber deutlich weniger flexibel.
Thunderbit: Der Gamechanger für plattformübergreifende Analysen
Hier werde ich ehrlich gesagt etwas euphorisch. Thunderbit ist ein KI-gestützter Web-Scraper, mit dem du Daten von Shopify und Amazon – und darüber hinaus – sammeln, vereinheitlichen und auswerten kannst:
- KI-Feldvorschläge: Beschreibe einfach, was du brauchst („alle Produktpreise und Bewertungen aus diesen Shopify-Shops und Amazon-Listings scrapen“), den Rest erledigt Thunderbit.
- Subpage-Scraping: Produktdetailseiten, Bewertungsbereiche oder Wettbewerber-Listings werden automatisch besucht und reichern deinen Datensatz an.
- Überall exportieren: Daten direkt nach Google Sheets, Airtable, Notion oder Excel übertragen.
- Geplantes Scraping: Richte wiederkehrende Jobs ein, um Preise, Bestände oder neue Produktstarts der Konkurrenz zu beobachten.
- Einheitliche Ansicht: Shopify- und Amazon-Daten in einer einzigen Tabelle zusammenführen – für den echten Vergleich auf Augenhöhe.
Gerade Vertriebs- und Operations-Teams profitieren davon, weil sie über die eingebauten Dashboards hinausschauen und den gesamten Markt sehen – nicht nur den eigenen Shop.
Profi-Tipp: Wenn du Thunderbit in Aktion erleben willst, schau auf unserem YouTube-Kanal vorbei – dort findest du Schritt-für-Schritt-Anleitungen.
Verschiebungen bei Marktanteilen: Shopify und Amazon im globalen E-Commerce 2026
Wer gewinnt 2026 das Rennen der E-Commerce-Plattformen? Das hängt davon ab, wie du die Daten aufschlüsselst.
Der Aufstieg von Shopify
Shopifys globaler Marktanteil ist 2026 auf 10 % geklettert, in den USA liegt er bei über 14 % (Shopify-Ergebnisse). Das ist ein gewaltiger Sprung gegenüber vor wenigen Jahren, getragen von:
- Brand-Building-Startups: Shopify ist die erste Wahl für neue DTC-Marken und KMU, die die Kontrolle behalten wollen.
- Internationaler Expansion: 56 % der Händlerbasis von Shopify sitzt inzwischen außerhalb der USA.
- Wachsendem Ökosystem: Zahlungen, Apps und Integrationen machen das Skalieren leichter.
Amazon: Immer noch der Gigant, aber langsamer
Amazons globaler Marktanteil liegt bei 15 %, doch das Wachstum lässt nach – vor allem in reifen Märkten wie den USA und Westeuropa. Für viele Käufer:innen bleibt die Plattform zwar die erste Anlaufstelle, aber immer mehr Marken streuen breiter, um nicht „nur ein weiterer Amazon-Verkäufer“ zu sein.
Marktanteils-Tabelle

| Plattform | Globaler Marktanteil (2026) | Marktanteil in den USA | Wachstumstrend |
|---|---|---|---|
| Shopify | 10 % | 14 %+ | Steigend |
| Amazon | 15 % | 40 %+ (Retail-E-Commerce) | Verlangsamend |
Und die Schlussfolgerung? Shopify gewinnt an Boden, vor allem bei Startups und SMBs, die ihre eigene Marke aufbauen wollen. Amazon bleibt zwar der Volumenführer, aber die Zeit von „einfach einstellen und die Kunden kommen von allein“ geht zu Ende.
Profitabilität und Verkäufermargen: Shopify vs. Amazon Daten
Reden wir über Geld. Auf welcher Plattform bleibt am Ende mehr in deiner Tasche?
Profitabilität von Amazon-Verkäufern
Laut Jungle Scouts Verkäuferumfrage 2025:
- 57 % der Amazon-Verkäufer melden Gewinnmargen über 10 %.
- 28 % melden Margen über 20 %.
- 13 % sind derzeit nicht profitabel.
- 58 % werden innerhalb ihres ersten Jahres profitabel.
- Durchschnittlicher Monatsumsatz pro Verkäufer: $11.671.
- Durchschnittlicher Gewinn pro Monat (bei 21 % Marge): ca. $2.451.
Der Haken: Amazons Gebührenstruktur wird zunehmend schwerer. 2026 steigen die FBA-Gebühren im Schnitt um $0,08 pro Einheit, und auch die Werbekosten ziehen an.
Profitabilität von Shopify-Verkäufern
Shopify veröffentlicht keine Daten zu Gewinnmargen (sie schwanken stark je nach Geschäftsmodell), aber grob lässt sich Folgendes festhalten:
- Der GMV pro Shop liegt zwischen $4,5K und $11,3K pro Monat, je nachdem, ob du für die Shop-Anzahl BuiltWith oder StoreLeads heranziehst (Shopify-Ergebnisse).
- Gebührenstruktur: Shopify verlangt ein monatliches Abo ($39 Basic, $105 Grow, $399 Advanced bei monatlicher Abrechnung; Plus ab $2.300/Monat) plus Kartengebühren von 2,9 % + 30¢ bei Basic, die bei Advanced auf 2,5 % + 30¢ sinken (Shopify-Preise).
- Keine Marktplatzgebühren: Du behältst mehr von jedem Verkauf, musst deinen Traffic aber selbst aufbauen (sprich: mehr Marketingbudget).
Vergleich der Kostenstruktur

| Kostenkomponente | Shopify | Amazon |
|---|---|---|
| Plattformgebühr | $39–$399/Monat (Basic / Grow / Advanced, monatliche Abrechnung); Plus ab $2.300/Monat | $39,99/Monat (Pro) |
| Transaktionsgebühr | 2,9 % + $0,30 | 8–15 % Vermittlungsgebühr (je nach Kategorie) |
| Fulfillment-Gebühr | Variiert (Shopify Fulfillment/3PL) | FBA: $3–$6+ pro Einheit (plus Erhöhung 2026) |
| Werbeausgaben | Optional (Meta, Google, TikTok usw.) | Amazon Ads (steigende CPCs) |
| Sonstige Gebühren | App-Abos, Payment Gateway | Lagerung, Retouren, Premium-Platzierung |
Wichtige Erkenntnis: Shopify-Verkäufer haben mehr Kontrolle über ihre Kosten, müssen dafür aber ins Marketing investieren. Amazon-Verkäufer zahlen höhere Plattformgebühren, bekommen dafür aber eingebauten Traffic.
Strategische Implikationen: Datenbasierte Plattformwahl für KMU 2026
Was heißt das alles nun für kleine und mittelständische Unternehmen? Meine Einschätzung – gestützt auf die Daten und das, was ich in der Praxis sehe:
- Shopify ist ideal für Marken, die langfristige Kundenbeziehungen aufbauen, ihre Daten kontrollieren und auf Wiederkäufe optimieren wollen. Die Flexibilität und die Tiefe der Analysen machen es leichter, zu testen, zu lernen und zu wachsen.
- Amazon ist unschlagbar für sofortige Reichweite und Skalierung – aber du mietest die Kund:innen nur, du besitzt sie nicht. Der Preis dafür: weniger Kontrolle, höhere Gebühren, mehr Wettbewerb.
- Die klügsten Teams gehen multichannel. Sie nutzen Shopify für Markenaufbau und Kundenbindung, Amazon für Reichweite und Volumen – und führen ihre Daten zusammen, um beides zu optimieren.
Profi-Tipp: Wähle deine Plattform nicht aus dem Bauch heraus. Stütz dich auf Daten – Wiederkaufraten, Margenanalysen, Wettbewerbsbeobachtung. Genau hier kommen KI-Tools wie Thunderbit ins Spiel.
Nutze KI, um Shopify- und Amazon-Daten zu vergleichen Get Started Free
Hier spielt Thunderbit seine Stärken aus. Als KI-Web-Scraper sammelt und vereint Thunderbit Daten aus Shopify und Amazon – und sogar von deinen Wettbewerbern:
- Verfolgung von Verkaufstrends: Beobachte deine eigenen Verkäufe ebenso wie die Preise, Bestände und Verkäufe der Konkurrenz – plattformübergreifend.
- Wettbewerbsmonitoring: Scrape Amazon-SERPs, Shopify-Kollektionen und Produktseiten nach Preisen, Bewertungen und Werbeaktivitäten.
- Analyse des Käuferverhaltens: Zieh Bewertungsdaten, Ratings und Stimmungen heran, um Trends und Chancen früh zu erkennen.
- Einheitliches Reporting: Exportiere alles nach Google Sheets, Airtable, Notion oder Excel – für die direkte Gegenüberstellung.
Beispiel für einen Thunderbit-Workflow
- Öffne die Thunderbit Chrome-Erweiterung.
- Füge eine Liste mit Shopify- und Amazon-URLs ein (Produkt-, Kollektions- oder Suchseiten).
- Klicke auf „KI-Felder vorschlagen“, damit Thunderbit die besten Spalten empfiehlt (Preis, Bewertungen, Bestand usw.).
- Aktiviere das Subpage-Scraping, um Details von Produktseiten oder Bewertungsbereichen zu erfassen.
- Exportiere deinen vereinheitlichten Datensatz in dein bevorzugtes Tabellenprogramm oder deine Datenbank.
- Analysiere die Abweichungen: Vergleiche Preise, Häufigkeit von Aktionen, Versandgeschwindigkeit und Bewertungsdichte plattformübergreifend.
Mit Thunderbit bist du nicht länger auf das beschränkt, was Shopify- oder Amazon-Dashboards dir zeigen. Du überblickst den gesamten Markt, erkennst Trends früh und triffst klügere Entscheidungen – ganz ohne Programmierung.
Zentrale Erkenntnisse: Shopify vs. Amazon Verkäuferdaten 2026
Fassen wir die wichtigsten Lektionen zusammen:
- Shopify wächst 2026 schneller als Amazon, besonders bei Startups und KMU. Das GMV-Wachstum von 29 % gegenüber dem Vorjahr lässt Amazons 12 % deutlich hinter sich.
- Shopify-Verkäufer profitieren von höheren Wiederkaufraten (28–35 %) und mehr Kontrolle über ihre Kundenbeziehungen. Amazon-Verkäufer erreichen zwar enorme Reichweite, kämpfen aber mit geringerer Markenloyalität.
- Die Gewinnmargen geraten auf beiden Plattformen unter Druck, doch Amazons Gebührenstruktur ist schwerer und steigt weiter. Shopify-Verkäufer müssen mehr ins Marketing stecken, behalten dafür mehr pro Verkauf.
- Die Tiefe der Analysen entscheidet. Shopify Analytics ist im DTC-Bereich stark, Amazon Seller Central ist operativ ausgerichtet, und Thunderbit schließt die Lücke mit plattformübergreifender, KI-gestützter Datenerfassung.
- Die beste Strategie ist datengetrieben und multichannel. Nutze Shopify für den Markenaufbau, Amazon für die Skalierung und führe deine Daten zusammen, um Wachstum und Profitabilität zu maximieren.
Umsetzbarer Tipp: Fang jetzt damit an, eigene plattformübergreifende Daten zu sammeln. Warte nicht auf den nächsten Quartalsbericht, um zu erfahren, was läuft – nutze Tools wie Thunderbit, um der Entwicklung einen Schritt voraus zu sein.
FAQs: Analyse von Shopify- vs. Amazon-Verkäuferdaten
1. Wie schätze ich ein, ob die Amazon-Gebühren oder die Shopify-Gebühren für mein Produkt höher sind?
Amazon erhebt eine Vermittlungsgebühr (8–15 % je nach Kategorie) plus FBA- und Lagergebühren – und die FBA-Gebühren stiegen zum 15. Januar 2026 im Schnitt um $0,08 pro Einheit. Shopify verlangt ein monatliches Abo ($39 Basic bis Plus ab $2.300/Monat) plus eine Transaktionsgebühr ab 2,9 % + 30¢ (Shopify-Preise). Bei günstigen Produkten mit hohem Volumen summieren sich Amazons Gebühren schnell. Nimm die Gebührenrechner beider Plattformen und rechne deine eigene Stückkosten durch, dann hast du einen sauberen Vergleich.
2. Wie viele Verkäufer sind auf Shopify und Amazon tatsächlich aktiv?
Shopify spricht von „Millionen“ Händlern in über 175 Ländern, nennt aber keine exakte Zahl. Drittanbieter-Schätzungen reichen von 2,8 Mio. (StoreLeads) bis 6,9 Mio. (BuiltWith) aktiven Shops. Bei Amazon registrierten sich 2025 nur rund 165.000 neue Verkäufer (Tiefstand seit zehn Jahren, 44 % weniger als im Vorjahr), und Marketplace Pulse schätzt, dass die Zahl aktiver Verkäufer von 2,4 Mio. im Jahr 2021 auf 1,65 Mio. bis Ende 2025 gesunken ist – obwohl inzwischen über 100.000 pro Jahr mehr als $1 Mio. umsetzen (gegenüber rund 60.000 im Jahr 2021).
3. Ist die Käuferloyalität auf Shopify oder Amazon stärker?
Shopify-Shops liegen im Schnitt bei einer Wiederkaufsrate von 28–35 %, dank markeneigener Kundenbeziehungen und CRM-Tools. Amazon-Kund:innen sind der Plattform treu – besonders Prime –, aber die Wiederkaufraten einzelner Verkäufer liegen eher bei 20 % (Shopify Retention, CIRP Amazon Prime).
4. Welche Analysedaten sind First-Party und welche geschätzt?
Shopify Analytics und Amazon Seller Central/Brand Analytics liefern First-Party-Daten für deinen eigenen Shop. Marktanteile, Verkäuferzahlen und Wettbewerbsdaten sind dagegen meist Schätzungen aus Drittquellen oder per Web-Scraping (Shopify Analytics, Amazon Seller Analytics).
5. Wie kann ich Shopify- und Amazon-Daten nebeneinander analysieren?
Nimm ein plattformübergreifendes Tool wie Thunderbit, um Daten aus Shopify und Amazon zu scrapen, zu vereinheitlichen und zu exportieren. So vergleichst du Preise, Bewertungen, Lagerbestände und Promotions in einer einzigen Tabelle oder einem Dashboard – ein echter Vergleich auf Augenhöhe.
Weiterführende Lektüre und Ressourcen
Du willst tiefer einsteigen? Hier die besten Quellen für aktuelle Shopify-vs.-Amazon-Verkäuferanalysen und die Datenanalyse von E-Commerce-Plattformen:
- eMarketer: Globale E-Commerce-Prognose für den Einzelhandel 2026
- U.S. Census Bureau: Quartalsweise E-Commerce-Umsätze
- Shopify GJ 2025 Ergebnis-Pressemitteilung
- Shopify Finanzergebnisse Q1 2026
- Shopify SEC-Einreichung 2025
- Amazon SEC-Einreichung GJ 2025
- Amazon Ergebnisveröffentlichung Q1 2026
- Amazon Bericht zur Stärkung kleiner Unternehmen 2024
- Jungle Scout: Profitabilität und Umsatz-Benchmarks für Amazon-Verkäufer
- Shopify Enterprise: Benchmarks zur Kundenbindung
- Littledata: Benchmarks für Conversion Rate und AOV bei Shopify
- Thunderbit: Amazon-Produkt-Scraper-Tool
- Thunderbit-Blog: E-Commerce-Analytik & Automatisierung


