Wer 2026 noch Daten von Hand aus Websites kopiert, arbeitet mit angezogener Handbremse. Der Markt für Web-Scraping-Software lag 2024 bei 1,01 Milliarden US-Dollar und soll bis 2032 auf 2,49 Milliarden US-Dollar zulegen – so der „State of Web Scraping“-Bericht von Apify. Über die Hälfte der US-Unternehmen sammelt inzwischen externe Webdaten: Sie behalten Wettbewerber im Auge, verfolgen Preise und bauen Lead-Listen auf. Der Grund ist simpel – wer die frischesten Daten hat, ist vorn.

Websitedaten mit KI in 2 Klicks scrapen Get Started Free
Das Problem: Die meisten Business-Nutzer sind keine Entwickler. Ich sehe ständig Leute aus Sales, Marketing und Operations, die mehr als 9 Stunden pro Woche in stupide Dateneingabe stecken – und das kostet Unternehmen laut einer Umfrage von Parseur und QuestionPro unter 500 US-Fachkräften aus dem Jahr 2025 rund 28.500 US-Dollar pro Mitarbeiter und Jahr. Fast 60 % der Befragten geben an, dass sie genau diese Aufgaben auslaugen. Die gute Nachricht: Websitedaten zu scrapen ist heute für jeden machbar – auch ohne eine einzige Zeile Code. Im Folgenden gehe ich durch, wie das funktioniert, welche Tools sich lohnen und wie du von „Ich brauche diese Daten“ zu einer fertigen Tabelle kommst – bei sauber strukturierten Seiten in wenigen Klicks, bei chaotischeren Seiten in wenigen Klicks plus ein paar Anpassungen am Prompt.

Was bedeutet es, Websitedaten zu scrapen?
Websitedaten scrapen heißt im Kern: Software liest Informationen automatisch aus Webseiten aus und bringt sie in ein strukturiertes Format – also in Tabellen, Tabellenkalkulationen oder Datenbanken. Stell dir einen digitalen Assistenten vor, der hunderte Seiten abklappert, die gewünschten Infos einsammelt (Namen, Preise, E-Mails) und sie in Excel ablegt, während du dir in Ruhe einen Kaffee holst.
Manuelles Kopieren und Einfügen reicht für eine Handvoll Zeilen. Sobald aber Dutzende oder Tausende Seiten zusammenkommen, sind schmerzende Handgelenke und jede Menge Tippfehler vorprogrammiert. Automatisierte Web-Scraping-Tools nehmen dir die Schwerarbeit ab, ziehen die gewünschten Datenfelder in großem Maßstab heraus und produzieren dabei deutlich weniger Fehler (ParseHub).
Die grundlegenden Schritte beim Web-Scraping:
- Die gewünschten Daten festlegen (z. B. Produktpreise, Kontaktdaten, Bewertungen).
- Die Daten extrahieren – mit einem Tool oder Skript.
- Die Ergebnisse exportieren – in ein Format, das du auswerten kannst (CSV, Excel, Google Sheets usw.).
Moderne Web-Scraper kommen sogar mit mehrseitigen Listen zurecht, klicken sich durch „Weiter“-Buttons und besuchen Unterseiten – so bekommst du alle Daten, nicht nur das, was auf einen Bildschirm passt.
Warum das Scrapen von Websitedaten für Business-Teams wichtig ist
Warum diese Fähigkeit für Sales-, Marketing- und Operations-Teams kaum noch verzichtbar ist:
- Lead-Generierung: Stell gezielte Listen potenzieller Kunden zusammen, indem du Branchenverzeichnisse, LinkedIn oder Teilnehmerlisten von Events scrapst. Kein Kauf veralteter Listen mehr, kein stundenlanges Googeln.
- Preisüberwachung: Behalte Wettbewerberpreise und Lagerbestände über Marktplätze hinweg im Blick. Händler wie John Lewis steigerten ihren Umsatz mithilfe gescrapter Preisdaten um 4 %.
- Marktforschung: Bündele Bewertungen, Ratings und Social-Media-Erwähnungen, um Trends und Kundenstimmung in Echtzeit abzulesen.
- Operative Effizienz: Halte Produktkataloge, Lieferanteninformationen oder Immobilienangebote automatisch aktuell.
Die Vorteile in Kurzform:
| Wichtiger Vorteil | Was es bedeutet | Ergebnis in der Praxis |
|---|---|---|
| Zeitersparnis | Automatisiert Stunden manueller Datenarbeit | +9 Stunden/Woche pro Mitarbeiter eingespart (PRNewswire) |
| Genauigkeit | Weniger Fehler, konsistentere Daten | Bis zu 99,5 % Genauigkeit (Scrapingdog) |
| Wettbewerbsvorteil | Schnellere, frischere Erkenntnisse als die Konkurrenz | Dynamische Preisgestaltung, bessere Zielgruppenansprache |
| Workflow-Automatisierung | Daten aktualisieren sich selbst – keine manuellen Checks mehr | Geplante tägliche/wöchentliche Berichte |
Kein Wunder, dass 63 % der Unternehmen, die externe Daten nutzen, von besseren Entscheidungen berichten – und mehr als die Hälfte ein Umsatzwachstum verzeichnet.
Schritt für Schritt: Websitedaten ohne Programmierung scrapen
Eine Frage höre ich besonders oft: „Wie fange ich mit dem Scrapen an, wenn ich kein Technikprofi bin?“ Hier ein Fahrplan, der auch ohne Vorkenntnisse funktioniert:
1. Ziel und Datenfelder definieren
Leg fest, was du brauchst. Eine Liste aller Restaurants deiner Stadt aus Yelp – mit Name, Adresse und Telefonnummer? Oder die Produktpreise deiner Wettbewerber von Amazon? Schreib die benötigten Felder auf.
2. Das richtige Tool wählen
Bist du kein Entwickler, lass die Finger von Python-Skripten. Greif zu No-Code-Tools wie Thunderbit, einer KI-gestützten Chrome-Erweiterung, oder zu anderen visuellen Scrapern wie Octoparse oder ParseHub.
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3. Deine Umgebung einrichten
Installiere das Tool deiner Wahl (für Thunderbit holst du dir die Chrome-Erweiterung). Registrieren, einloggen, fertig.
4. Die Daten auf der Website identifizieren
Öffne deine Zielseite. Bei Thunderbit klickst du einfach auf „KI-Felder vorschlagen“ – die KI scannt die Seite und empfiehlt die passenden Spalten zum Extrahieren (etwa Name, Preis, E-Mail).
5. Einen Testlauf ausführen
Fang immer klein an. Scrape eine Seite oder nur ein paar Einträge und prüfe, ob die Daten stimmen. Spalten oder Prompts passt du bei Bedarf nach.
6. Den vollständigen Datensatz scrapen
Passt alles, startest du den kompletten Lauf. Für größere Aufgaben nimmst du den Cloud-Modus (gleich mehr dazu). Pagination und Unterseiten übernimmt das Tool, sobald alles eingerichtet ist.
7. Exportieren und nutzen
Exportiere nach Excel, Google Sheets, Airtable oder Notion. Kontrolliere stichprobenartig ein paar Zeilen, damit auch wirklich alles passt.
Profi-Tipp: Umgeh die typischen Stolpersteine – Pagination vergessen, zu viel auf einmal scrapen oder die Nutzungsbedingungen der Website ignorieren. Starte fokussiert, leg Stück für Stück nach, und schon bald scrapst du wie ein Profi.
Das richtige Tool wählen: Thunderbit vs. klassische Scraping-Lösungen
Stellen wir die Optionen gegenüber:
| Lösung | Benutzerfreundlichkeit | Einrichtungszeit | Wartung | Skalierbarkeit | Kosten | Am besten für |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Thunderbit (KI, No-Code) | Sehr hoch | Minuten | Niedrig | Hoch (Cloud) | Free-Tier, ab 15 $/Monat | Sales, Ops, Nicht-Programmierer |
| Klassische Erweiterungen | Mittel | 30+ Min. | Mittel | Begrenzt | Kostenlos/günstig | Einfache, geduldige Nutzer |
| Eigener Code (Python) | Niedrig | Stunden+ | Hoch | Sehr hoch | Entwicklerzeit | Entwickler, Data-Teams |
| Outsourcing-Services | Hoch | Tage | Niedrig | Hoch | $$$ | Große Einmalprojekte |
Für nicht-technische Nutzer setzt sich Thunderbit ab: kein Code, KI-Vorschläge für die Felder und ein Ablauf, so unkompliziert wie eine Online-Bestellung. Klassische Tools verlangen mehr Probieren, und eigenen Code überlässt du am besten den Entwicklern.
Thunderbit in Aktion: Websitedaten mit nur wenigen Klicks scrapen
So würde ich Thunderbit einsetzen, um etwa ein Verzeichnis von Immobilienmaklern zu scrapen:
- Die Chrome-Erweiterung installieren und einloggen.
- Zur Zielwebsite gehen (z. B. ein Immobilienverzeichnis).
- Auf das Thunderbit-Symbol klicken, um die Seitenleiste zu öffnen.
- „KI-Felder vorschlagen“ anklicken. Thunderbits KI scannt die Seite und schlägt Spalten wie Name, Agentur, Telefon, E-Mail vor.
- Felder prüfen und anpassen – Spalten umbenennen, bei Bedarf einen eigenen Prompt ergänzen, um Daten zu kategorisieren oder zu formatieren.
- Auf „Scrapen“ klicken. Thunderbit überträgt die Daten in eine Tabelle und kommt mit Pagination wie auch mit endlosem Scrollen klar.
- Nach Excel, Google Sheets oder Notion exportieren – ohne Aufpreis, ohne versteckte Gebühren.
Führt der Name jedes Maklers zu einer eigenen Profilseite, kommt Unterseiten-Scraping ins Spiel: Thunderbit ruft jedes Profil auf, sammelt Zusatzinfos wie Adresse oder Berufserfahrung ein und hängt sie an deine Tabelle an. Schluss mit dem mühsamen Öffnen eines Tabs nach dem anderen.
Browser-Scraping vs. Cloud-Scraping: Welcher Modus passt zu dir?
Thunderbit bringt zwei Modi mit:
- Browser-Scraping: Läuft lokal in deinem Chrome. Ideal für Daten hinter Logins oder personalisierte Seiten (etwa dein LinkedIn-Konto oder interne Dashboards). Es greift auf deine Sitzung und deine Cookies zurück – was du sehen kannst, kann Thunderbit auch scrapen.
- Cloud-Scraping: Läuft auf den Servern von Thunderbit. Sehr schnell bei öffentlichen Daten – bis zu 50 Seiten gleichzeitig, ohne deinen Rechner zu belasten, und läuft weiter, selbst wenn du den Laptop zuklappst. Wie geschaffen für große Jobs, etwa alle Produkte eines Onlineshops.
Wann welcher Modus passt:
- Browser-Modus: Seiten mit Login, personalisierte Feeds, kleinere Aufgaben.
- Cloud-Modus: öffentliche Daten in großem Umfang, geplante Scrapes oder wenn du etwas einmal einrichten und dann vergessen willst.
In beiden Modi übernimmt Thunderbit außerdem Pagination und Unterseiten, sodass du jedes Mal vollständige Datensätze bekommst.
Doppelklick auf Effizienz: Mit KI Felder und Datenformate verfeinern
Eine meiner liebsten Funktionen in Thunderbit ist „KI-Felder verbessern“. Warum sie so viel bringt:
- Automatische Formatierung: Telefonnummern, Preise oder Datumsangaben werden schon beim Scrapen vereinheitlicht – Schluss mit chaotischen Tabellen.
- Kategorisierung: Füge eine Spalte wie „Kategorie“ hinzu und lass die KI jede Zeile einsortieren, etwa Elektronik, Kleidung, Möbel – anhand der Beschreibung.
- Übersetzung: Scrape Seiten in anderen Sprachen und lass Thunderbit die Felder ins Deutsche (oder in 34+ weitere Sprachen) übertragen.
- Eigene Prompts: Du willst die Stimmung aus Bewertungen herauslesen oder Unternehmen nach Größe taggen? Häng dem Feld einfach einen KI-Prompt an.
So kommen analysefertige Daten direkt aus dem Tool – und stundenlange manuelle Nacharbeit fällt weg.
Deinen Workflow automatisieren: Regelmäßiges Scrapen von Websitedaten planen
Warum beim einmaligen Scrapen stehen bleiben? Mit der Planen-Funktion von Thunderbit richtest du wiederkehrende Läufe ein – täglich, wöchentlich oder wann immer du willst.
- Beschreibe den Zeitplan in normaler Sprache („jeden Montag um 9 Uhr“).
- Wähle dein Projekt und das Exportziel (Excel, Google Sheets, Airtable, Notion).
- Thunderbit erledigt das Scraping automatisch und hält deine Daten aktuell – ohne dass du Hand anlegst.
Anwendungsfälle:
- Sales: tägliche Aktualisierung von Lead-Listen.
- E-Commerce: automatische Preisüberwachung.
- Ops: Bestands- oder Lagerwarnungen.
- Marktforschung: Sammeln von Nachrichten oder Bewertungen.
Mit geplantem Scraping bleiben deine Daten frisch, und dein Team hat jederzeit den aktuellen Stand parat.
Beliebte Tools zum Scrapen von Websitedaten im Vergleich: Kurzübersicht
Ein direkter Vergleich der gängigsten Optionen:
| Tool-Typ | Benutzerfreundlichkeit | Einrichtungszeit | Skalierbarkeit | Wartung | Kosten | Am besten für |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Thunderbit (KI, No-Code) | ⭐⭐⭐⭐⭐ | Minuten | Hoch | Niedrig | Kostenlos/ab 15 $/Monat | Sales, Ops, Nicht-Programmierer |
| Klassische Erweiterungen | ⭐⭐⭐ | 30+ Min. | Mittel | Mittel | Kostenlos/günstig | Einfache, geduldige Nutzer |
| Eigener Code (Python) | ⭐ | Stunden+ | Sehr hoch | Hoch | Entwicklerzeit | Entwickler, Data-Teams |
| Outsourcing-Services | ⭐⭐⭐⭐ | Tage | Hoch | Niedrig | $$$ | Große Einmalprojekte |
Für die meisten Business-Nutzer ist Thunderbit bei Tempo, Einfachheit und Kosten die klare Nummer eins.
Die wichtigsten Erkenntnisse: So scrapest du Websitedaten effizient
- Web-Scraping steht heute jedem offen. Programmieren ist nicht nötig – such dir das passende Tool und folge ein paar einfachen Schritten.
- Definiere Ziele und Felder, bevor du loslegst. Sei dir im Klaren, welche Daten du brauchst und wo sie liegen.
- Setz auf KI-gestützte Tools wie Thunderbit für die einfachsten und schnellsten Ergebnisse – gerade wenn du technisch nicht tief drinsteckst.
- Automatisiere wiederkehrende Aufgaben über Zeitpläne, damit sich deine Daten von selbst aktualisieren.
- Verfeinere und formatiere deine Daten schon beim Scrapen mit KI-Prompts – so liegen die Ergebnisse sofort analysefertig vor.
Lust, es selbst auszuprobieren? Lade die Chrome-Erweiterung von Thunderbit herunter und starte dein erstes Scraping kostenlos. Oder schau im Thunderbit-Blog vorbei – dort findest du weitere Anleitungen und Beispiele aus der Praxis.
Weitere Web-Scraping-Anleitungen entdecken
FAQs
1. Ist Web-Scraping legal und für den geschäftlichen Einsatz sicher?
Ja, solange du öffentlich verfügbare Daten scrapst und die Nutzungsbedingungen der Website respektierst. Verzichte ohne Erlaubnis auf das Scrapen personenbezogener oder sensibler Daten und wirf vorab immer einen Blick in die Richtlinien der Seite.
2. Welche Art von Daten kann ich mit Thunderbit scrapen?
Texte, Zahlen, Datumsangaben, URLs, E-Mails, Telefonnummern, Bilder und mehr. Thunderbits KI kann Felder beim Scrapen sogar kategorisieren, beschriften und übersetzen.
3. Kann ich Daten von Seiten scrapen, die ein Login verlangen?
Klar – über Thunderbits Browser-Modus scrapst du jede Seite, die du in deinem Browser öffnen kannst, auch hinter Logins.
4. Wie geht Thunderbit mit Websites um, die viele Seiten oder Unterseiten haben?
Thunderbit unterstützt automatische Pagination und Unterseiten-Scraping. Es folgt „Weiter“-Buttons und besucht verlinkte Detailseiten, wobei alle Daten in einer Tabelle zusammenlaufen.
5. Kann ich Scrapes so planen, dass sie automatisch laufen?
Ja. Mit der Planen-Funktion von Thunderbit richtest du wiederkehrende Scrapes ein (täglich, wöchentlich usw.) und exportierst die Ergebnisse direkt nach Excel, Google Sheets, Airtable oder Notion.
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Websitedaten zu scrapen muss kein Kraftakt sein. Mit den richtigen Tools und einem klaren Plan verwandelst du das Web in deine persönliche Datenbank – kein Code, kein Stress, nur Ergebnisse. Viel Erfolg beim Scrapen!


