„Darf man eigentlich Daten von Websites scrapen?“ – Diese Frage bekomme ich fast jede Woche von Sales-, Operations- oder Marketing-Teams gestellt. Web-Scraping ist heute ein echter Gamechanger für Lead-Generierung, Marktanalysen und Wettbewerbsbeobachtung. Klar, dass viele eine eindeutige Antwort wollen. Die Wahrheit? Die Rechtslage ist oft so unübersichtlich wie ein chaotischer Schreibtisch. Mal heißt es in den Nachrichten, das Scrapen öffentlicher Daten sei erlaubt, mal wird vor „illegaler Datenerhebung“ gewarnt. Kein Wunder, dass viele Unternehmen nicht wissen, wo die rote Linie verläuft.
Fakt ist: Über zwei Drittel aller Unternehmen setzen Web-Scraping für Analysen und KI-Projekte ein, und satte nutzen es für Preisanalysen. Doch mit bekannten Gerichtsverfahren wie LinkedIn vs. hiQ Labs ist das Risiko gestiegen. Wie kann man also Webdaten clever nutzen, ohne rechtlich ins Schleudern zu geraten? Wir schauen uns die wichtigsten rechtlichen Rahmenbedingungen, Compliance-Checks und Best Practices an, die du kennen solltest. Und ja, ich zeige dir auch, wie das rechtssichere Scrapen super einfach macht.
Rechtlicher Rahmen: Ist das Scrapen von Daten auf Websites legal?
Kommen wir direkt zur Sache: Ob Web-Scraping legal ist, hängt davon ab, was du scrapen willst, wie du es machst und in welchem Land du bist. Es gibt kein weltweites Gesetz, das Scraping pauschal erlaubt oder verbietet. Stattdessen gibt es ein Flickenteppich an Vorschriften – von Anti-Hacking-Gesetzen über Datenschutz und Urheberrecht bis zu den Nutzungsbedingungen der jeweiligen Website ().
Diese Punkte entscheiden, ob dein Scraping-Projekt rechtlich auf sicherem Boden steht:
- Öffentliche vs. private Daten: Das Scrapen von frei zugänglichen Daten (ohne Login oder Bezahlschranke) ist meist unproblematisch. Wer Inhalte hinter einem Login abruft, bewegt sich schnell im Graubereich.
- Art der Daten: Persönliche Daten (wie Namen, E-Mails, Social-Media-Profile) und urheberrechtlich geschützte Inhalte (Texte, Bilder) sind deutlich riskanter als das Sammeln von Fakten (Preise, Produktdaten, Unternehmenslisten).
- Verwendungszweck: Die interne Nutzung (z. B. für Analysen) ist rechtlich weniger heikel als das Veröffentlichen oder Verkaufen der Daten.
- Einhaltung der Website-Regeln: Wer gegen die Nutzungsbedingungen oder robots.txt verstößt, riskiert Ärger – auch bei öffentlichen Daten.
- Technische Umsetzung: Wer in menschlichem Tempo scrapt und keine Schutzmechanismen (wie CAPTCHAs oder IP-Sperren) umgeht, ist meist auf der sicheren Seite.
(https://strapi.thunderbit.com/uploads/webscrapinglegalitysafevsriskzones_6ee3935a34.png)
Das Fazit: Das Scrapen öffentlicher, nicht-personenbezogener Daten für interne Zwecke ist in vielen Ländern okay – aber es gibt wichtige Einschränkungen, vor allem beim Datenschutz, Urheberrecht und bei der Scraping-Intensität ().
Rechtliche Grundlagen: Die wichtigsten internationalen Regelungen im Überblick
Hier ein kompakter Überblick über die wichtigsten rechtlichen Rahmenbedingungen weltweit:
USA: CFAA, Urheberrecht und Verträge
- Computer Fraud and Abuse Act (CFAA): Dieses Anti-Hacking-Gesetz verbietet den unbefugten Zugriff auf Computersysteme. Gerichte haben aber klargestellt, dass das Scrapen öffentlicher Websites nicht gegen den CFAA verstößt, weil keine „Autorisierung“ nötig ist ().
- Präzedenzfall: Im Fall hiQ Labs vs. LinkedIn entschied das Gericht, dass das Scrapen öffentlicher LinkedIn-Profile nicht gegen den CFAA verstößt. LinkedIn kann aber weiterhin wegen Vertragsbruchs (Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen) oder Urheberrechtsverletzung klagen.
- Weitere Risiken: Wer exzessiv scrapt (wie im Fall eBay vs. Bidder’s Edge mit 100.000 Anfragen pro Tag), kann wegen „trespass to chattels“ (Störung fremder Server) belangt werden ().
Europäische Union: DSGVO und Datenbankrechte
- DSGVO: Die Datenschutz-Grundverordnung gilt auch für öffentlich zugängliche personenbezogene Daten. Wer solche Daten scrapt, braucht eine rechtliche Grundlage (z. B. Einwilligung oder berechtigtes Interesse) und muss strenge Datenschutzregeln einhalten.
- Datenbankrichtlinie: Die EU schützt auch ganze Datenbanken. Wer einen „wesentlichen Teil“ einer strukturierten Datenbank scrapt (z. B. alle Immobilienanzeigen), kann gegen Datenbankrechte verstoßen – auch wenn die einzelnen Fakten nicht urheberrechtlich geschützt sind ().
Vereinigtes Königreich: UK-DSGVO und Datenschutzgesetz
- UK-DSGVO: Nach dem Brexit gelten ähnliche Regeln wie in der EU. Öffentlich zugängliche, nicht-personenbezogene Daten zu scrapen ist meist erlaubt, bei personenbezogenen Daten gelten strenge Vorgaben.
- Computer Misuse Act: Ähnlich wie der CFAA kann unbefugter Zugriff strafbar sein.
China: PIPL und Datensicherheitsgesetz
- Personal Information Protection Law (PIPL): Erfordert eine Einwilligung für das Sammeln personenbezogener Daten. Das Scrapen persönlicher Informationen ohne Zustimmung ist verboten.
- Datensicherheitsgesetz: Wird genutzt, um Scraping zu unterbinden, das Dateninhaber schädigt oder unlauteren Wettbewerb fördert.
Weitere Regionen
- Kanada, Australien, APAC: Die meisten Länder haben Anti-Hacking- und Datenschutzgesetze ähnlich wie die EU/UK. Prüfe immer die lokalen Vorschriften.
Wichtig: Am sichersten ist es, öffentliche, nicht-personenbezogene Daten für interne Zwecke zu scrapen – und immer die lokalen Gesetze zu beachten ().
Compliance-Checkliste: So stellst du sicher, dass dein Scraping legal ist
Bevor du mit deinem Scraping-Projekt loslegst, solltest du diese Checkliste abarbeiten:
- Nutzungsbedingungen lesen: Wenn die ToS Scraping verbieten, lieber stoppen oder eine Erlaubnis einholen ().
- Nur öffentliche Daten scrapen: Keine Inhalte hinter Login oder Bezahlschranke ohne ausdrückliche Genehmigung.
- robots.txt prüfen: Unter
site.com/robots.txtsiehst du, ob Bots bestimmte Bereiche meiden sollen. Es ist zwar nicht rechtlich bindend, aber guter Stil, sich daran zu halten. - Keine personenbezogenen Daten: Namen, E-Mails oder andere persönliche Infos nur mit rechtlicher Grundlage und Datenschutzkonzept scrapen.
- Keine kreativen Inhalte kopieren: Bleib bei Fakten und Datenpunkten. Das Veröffentlichen von Artikeln, Bildern oder großen Textmengen kann Urheberrechtsprobleme verursachen.
- Offizielle APIs nutzen: Wenn eine API angeboten wird, nutze sie – das ist sicherer und stabiler.
- Schonend scrapen: Server nicht überlasten. In menschlichem Tempo scrapen und keine technischen Schutzmaßnahmen umgehen.
- Prozess dokumentieren: Halte fest, was, wann und warum du gescrapt hast. Das hilft bei späteren Rückfragen.
- Bereit sein zu stoppen: Bei einer Abmahnung sofort das Scraping einstellen und prüfen.
Thunderbits Compliance-Strategie: So wird Datenscraping sicher und zuverlässig
Als wir entwickelt haben, stand Compliance ganz oben auf der Liste. So hilft dir Thunderbit, rechtlich auf der sicheren Seite zu bleiben:
- Browserbasiertes Scraping: Thunderbit scrapt nur das, was im Browser sichtbar ist – keine versteckten API-Aufrufe, kein Umgehen von Logins. Was du nicht siehst, kann Thunderbit auch nicht scrapen ().
- Integrierte Warnungen: Versuchst du, eine Website mit strikten Anti-Scraping-Regeln zu scrapen, warnt Thunderbit dich sofort. Fast wie ein Compliance-Experte an deiner Seite.
- KI-Feldvorschläge: Thunderbits KI analysiert die Seite und schlägt nur relevante Felder vor – so vermeidest du versehentliches Scrapen sensibler Daten ().
- Menschliches Tempo: Egal ob lokal oder in der Cloud – Thunderbit scrapt in angemessenem Tempo, damit Server nicht überlastet werden.
- Keine Datenspeicherung auf unseren Servern: Deine gescrapten Daten gehören dir – Thunderbit speichert keine Kopien, was den Datenschutz vereinfacht.
- Compliance-freundliche Exporte: Exportiere Daten direkt nach Google Sheets, Excel, Airtable oder Notion – perfekt für die interne Nutzung.
- Unterseiten & Paginierung: Thunderbit navigiert wie ein echter User durch Seiten und Unterseiten, ohne Schnittstellen zu überlasten.
- Geplantes Scraping mit Augenmaß: Du kannst Scraping-Aufgaben zeitlich steuern, ohne eine Website zu überlasten.
- Mehrsprachige Oberfläche: Thunderbit unterstützt 34 Sprachen, damit Compliance-Hinweise weltweit verständlich sind.
Kurz gesagt: Thunderbit „baut Compliance direkt ins Produkt ein“, sodass du auch ohne juristische Vorkenntnisse verantwortungsvoll scrapen kannst ().
Daten scrapen vs. Daten wiederverwenden: Wo verläuft die rechtliche Grenze?
Es macht einen Unterschied, ob du Daten für dich selbst scrapest oder sie weiterverbreitest, verkaufst oder anderweitig nutzt. Hier wird es rechtlich knifflig:
- Interne Nutzung: Das Scrapen öffentlicher Daten für interne Analysen (z. B. Leads, Preisbeobachtung) ist meist unproblematisch – solange keine personenbezogenen Daten betroffen sind oder Datenschutzgesetze verletzt werden.
- Weitergabe oder Verkauf: Das Veröffentlichen oder Verkaufen gescrapter Daten (z. B. auf der eigenen Website oder als Produkt) kann Urheberrechte, Datenbankrechte oder Vertragsverletzungen auslösen.
- Urheber- & Datenbankrechte: In den USA sind Fakten nicht urheberrechtlich geschützt, aber die Auswahl oder Anordnung der Daten kann es sein. In der EU/UK kann das Scrapen eines „wesentlichen Teils“ einer Datenbank gegen das Datenbankrecht verstoßen.
- Fair Use: In den USA gibt es das Prinzip „Fair Use“ (z. B. für Kommentare oder Analysen), aber das bloße Kopieren großer Inhalte ist fast nie erlaubt.
- Quellenangabe: Wenn du gescrapte Daten veröffentlichst, solltest du die Quelle angeben – aber das allein macht es nicht legal, wenn andere Rechte verletzt werden.
- Keine Rohdaten verkaufen: Der Verkauf unbearbeiteter, gescrapter Datensätze ist besonders riskant. Nutze die Daten lieber für eigene Analysen und Erkenntnisse.
Tipp: Nutze gescrapte Daten für interne Auswertungen und Entscheidungen. Wenn du sie extern teilen musst, aggregiere oder transformiere die Daten und prüfe, ob du eine Erlaubnis brauchst ().
Praxisbeispiele: So lassen sich rechtliche Risiken minimieren
Ein Blick auf echte Fälle – denn aus Fehlern anderer kann man am meisten lernen:
LinkedIn vs. hiQ Labs
- Was ist passiert: hiQ Labs hat öffentliche LinkedIn-Profile gescrapt, um Analysen zur Mitarbeiterfluktuation zu erstellen. LinkedIn wollte das verhindern, aber das Gericht entschied, dass das Scrapen öffentlicher Daten in den USA zulässig ist.
- Lektion: Das Scrapen öffentlicher Daten ist in den USA rechtlich okay, aber die Nutzungsbedingungen und Datenschutzvorgaben müssen beachtet werden ().
eBay vs. Bidder’s Edge
- Was ist passiert: Bidder’s Edge hat eBays Auktionsdaten extrem aggressiv gescrapt (100.000 Anfragen/Tag) und dabei gegen Nutzungsbedingungen und robots.txt verstoßen. Das Gericht untersagte das Scraping wegen „trespass to chattels“.
- Lektion: Auch das Scrapen öffentlicher Daten kann illegal sein, wenn es zu aggressiv erfolgt oder gegen klare Regeln verstößt ().
Facebook (Meta) vs. Power Ventures
- Was ist passiert: Power Ventures hat Facebook-Daten mit Nutzerzustimmung gescrapt. Nachdem Facebook den Zugang sperrte, scrapte Power Ventures weiter. Das Gericht wertete dies als „unbefugten Zugriff“.
- Lektion: Wenn ein Website-Betreiber das Scraping untersagt, muss man aufhören – sonst drohen rechtliche Konsequenzen.
Compliance-Erfolgsgeschichten
Viele Preisvergleichsportale in der EU arbeiten legal, indem sie nur Fakten scrapen, Opt-Outs respektieren und keine kompletten Datenbanken abgreifen. Die fehlenden Klagen zeigen: Wer öffentliche, nicht-personenbezogene Daten nutzt und die Regeln einhält, ist auf der sicheren Seite.
Wie Thunderbit hilft
Thunderbits Warnungen, Geschwindigkeitsbegrenzungen und browserbasierter Ansatz hätten viele dieser Fehler verhindert – durch Hinweise auf riskante Seiten und standardmäßig schonendes Scraping.
Compliance-Selbstcheck für Scraping-Projekte im Unternehmen
Hier eine praktische Checkliste für dein nächstes Scraping-Projekt:
- Sind die Daten öffentlich? (Kein Login nötig)
- Was sagen die Nutzungsbedingungen? (Gibt es Anti-Scraping-Klauseln?)
- Hast du robots.txt geprüft? (Ist der Zielbereich gesperrt?)
- Werden personenbezogene Daten gescrapt? (Falls ja: Gibt es ein Datenschutzkonzept?)
- Scrapest du einen großen Teil der Website? (Vermeide das Abgreifen kompletter Datenbanken)
- Wofür werden die Daten genutzt? (Interne Nutzung = sicherer; Veröffentlichung = riskanter)
- Scrapest du schonend? (Menschliches Tempo, keine technischen Sperren umgehen)
- Gibt es eine API? (Nutze sie, falls vorhanden)
- Bist du bereit, bei Aufforderung zu stoppen? (Plan für Abmahnungen vorhanden?)
- Wie speicherst und schützt du die Daten? (Zugriff beschränken, Datenschutz beachten)
- Dokumentierst du den Prozess? (Für die Nachvollziehbarkeit)
Wenn du eine Frage mit „Nein“ beantwortest oder unsicher bist, solltest du das Projekt erstmal stoppen und Klarheit schaffen ().
Beispiel-Workflow für rechtssicheres Scraping mit Thunderbit
So könnte ein typischer, compliance-freundlicher Workflow mit Thunderbit aussehen:
- Vorab-Check: robots.txt und Nutzungsbedingungen prüfen. Keine Anti-Scraping-Klauseln? Dann los.
- Thunderbit öffnen: Zielseite im Browser aufrufen und die starten.
- KI-Feldvorschläge: Thunderbits KI schlägt relevante, nicht-sensible Felder vor. Prüfe, dass keine personenbezogenen Daten enthalten sind – außer du hast eine rechtliche Grundlage.
- Felder anpassen: Spalten und Datentypen nach Bedarf anpassen – nur das sammeln, was wirklich gebraucht wird.
- Scrapen: Auf „Scrape“ klicken. Thunderbit extrahiert die Daten in angemessenem Tempo und respektiert die Seitenstruktur.
- Unterseiten scrapen: Bei Bedarf die Unterseiten-Funktion nutzen, um Daten zu ergänzen – aber nur für öffentliche Infos.
- Exportieren: Daten direkt nach Google Sheets, Excel, Airtable oder Notion exportieren – für interne Analysen.
- Zeitplanung (optional): Scraping-Aufgaben in sinnvollen Abständen planen – nie zu häufig.
- Dokumentieren: Festhalten, was, wann und warum gescrapt wurde.
Thunderbits Oberfläche gibt bei jedem Schritt Hinweise zu Compliance-Fragen – so behältst du immer den Überblick.
Fazit & Empfehlungen: Webdaten sicher und rechtskonform nutzen
Web-Scraping ist ein starkes Tool für Unternehmen – aber kein rechtsfreier Raum. Die Rechtslage ist zwar komplex, aber die Grundregeln sind klar:
- Scrape möglichst nur öffentliche, nicht-personenbezogene Daten für interne Zwecke.
- Prüfe immer die Nutzungsbedingungen, robots.txt und die geltenden Gesetze, bevor du loslegst.
- Vermeide das Scrapen personenbezogener Daten oder kreativer Inhalte, wenn du keine rechtliche Grundlage und kein Datenschutzkonzept hast.
- Nutze compliance-freundliche Tools wie , um Risiken zu minimieren.
- Dokumentiere deinen Prozess und sei bereit, bei Aufforderung zu stoppen.
Wer Compliance zur Routine macht, kann Webdaten nutzen – ohne rechtliche Kopfschmerzen. Und wie einfach rechtssicheres Scraping sein kann, zeigt ein Test mit . Deine Rechtsabteilung (und dein zukünftiges Ich) werden es dir danken.
Mehr zu Web-Scraping, Compliance und Automatisierung findest du im .
FAQs
1. Ist das Scrapen von Daten auf jeder Website legal?
Nicht immer. Das Scrapen öffentlicher, nicht-personenbezogener Daten für interne Zwecke ist in vielen Ländern erlaubt. Das Scrapen von personenbezogenen Daten, urheberrechtlich geschützten Inhalten oder Daten hinter Logins kann jedoch riskant oder sogar illegal sein. Prüfe immer die Nutzungsbedingungen und die lokalen Gesetze, bevor du scrapest ().
2. Was ist der Unterschied zwischen Scraping und Wiederverwendung von Daten?
Scraping bedeutet das Sammeln von Daten; Wiederverwendung heißt, diese Daten zu veröffentlichen, zu verkaufen oder weiterzugeben. Die interne Nutzung ist deutlich sicherer. Das Veröffentlichen oder Verkaufen gescrapter Daten kann Urheberrechte, Datenbankrechte oder Vertragsverletzungen auslösen ().
3. Wie unterstützt Thunderbit bei der Einhaltung von Compliance?
Thunderbit scrapt nur das, was im Browser sichtbar ist, warnt bei riskanten Websites, schlägt relevante (nicht-sensible) Felder vor und steuert die Anfragen so, dass Server nicht überlastet werden. Die Daten werden nicht gespeichert und die Exportoptionen sind auf die interne Nutzung ausgelegt ().
4. Was tun bei einer Abmahnung?
Sofort das Scraping einstellen und das Projekt überprüfen. Wer nach einer Aufforderung weitermacht, riskiert einen klaren Verstoß gegen Anti-Hacking-Gesetze oder Vertragsbedingungen ().
5. Darf ich personenbezogene Daten scrapen, wenn sie öffentlich sind?
Nicht ohne rechtliche Grundlage. Datenschutzgesetze wie DSGVO und CCPA gelten auch für öffentlich zugängliche personenbezogene Daten. Du brauchst eine Einwilligung oder ein berechtigtes Interesse und musst die Daten verantwortungsvoll behandeln ().
Dieser Leitfaden dient nur zu Informationszwecken und ersetzt keine Rechtsberatung. Bei komplexen oder risikoreichen Projekten solltest du dich an eine qualifizierte Rechtsberatung mit Erfahrung im Datenschutzrecht deines Landes wenden.