Web-Scraper schreiben: Einsteigerleitfaden Schritt für Schritt

Zuletzt aktualisiert am January 13, 2026

Das Internet ist wie ein riesiger Daten-Schatz – manchmal fühlt es sich an, als würdest du mit einem kleinen Becher vor einem tosenden Wasserfall stehen. Egal ob du im Vertrieb, E-Commerce, Marketing arbeitest oder einfach Daten-Fan bist: Die Fähigkeit, gezielt Infos von Webseiten zu sammeln und zu ordnen, verschafft dir einen echten Vorsprung. Und das Beste daran: Du musst kein Programmierprofi sein, um davon zu profitieren. Dank moderner Tools – egal ob mit oder ohne Coding-Skills – ist Web Scraping für alle zugänglich. Tatsächlich nutzen beeindruckende Web Scraping, um öffentlich verfügbare Daten zu sammeln. Preisvergleichsportale, die auf Scraping setzen, beeinflussen die Kaufentscheidungen von .

web-scraping-overview.png

Ob du nun die Preise der Konkurrenz im Blick behalten, eine neue Lead-Liste aufbauen oder nervige Copy-Paste-Jobs automatisieren willst: Wer lernt, wie man einen Web-Scraper schreibt – oder ein Tool wie nutzt – spart richtig viel Zeit und bekommt wertvolle Einblicke. Lass uns gemeinsam Schritt für Schritt von den Basics bis zum ersten eigenen Scraper gehen – und das ganz ohne Hacker-Klischees.

Web Scraping Basics: Was du als Einsteiger wissen solltest

Fangen wir mit der wichtigsten Frage an: Was ist ein Web-Scraper? Kurz gesagt: Ein Web-Scraper ist ein Tool oder Skript, das Webseiten automatisch besucht und gezielt Daten rauszieht. Stell dir einen Roboter-Praktikanten vor, der nie müde wird und immer brav Daten kopiert.

Bevor du loslegst, solltest du drei Grundbegriffe kennen:

  • HTTP-Anfragen: So holen Browser (und Scraper) Webseiten ab. Wenn du eine URL eingibst oder einen Scraper startest, schickst du eine HTTP-GET-Anfrage an den Server, der dir dann den Seiteninhalt zurückgibt ().
  • HTML-Struktur: Webseiten bestehen aus HTML, einer Auszeichnungssprache mit Tags wie <h1>, <p> und <a>, die den Inhalt strukturieren. Die Infos, die du suchst – Produktnamen, Preise, E-Mails – stecken irgendwo in diesem Gerüst.
  • DOM (Document Object Model): Wenn eine Webseite geladen wird, baut der Browser daraus eine Baumstruktur, das DOM. Jedes Element (z. B. div, Tabelle, Link) ist ein Knoten in diesem Baum. Scraper parsen das HTML ins DOM, um gezielt die gewünschten Infos zu finden ().

Warum ist das wichtig? Wer versteht, wie Webseiten aufgebaut sind, findet gezielt die richtigen Daten – statt im Dunkeln zu stochern.

Die passende Programmiersprache für deinen Web-Scraper

web-scraping-languages-comparison.png

Einen Web-Scraper kannst du in fast jeder Sprache schreiben – aber Python ist für Einsteiger einfach unschlagbar. Warum?

  • Einfache Syntax: Python liest sich fast wie Englisch – keine komplizierten Klammern oder Semikolons.
  • Starke Bibliotheken: Tools wie requests (um Seiten zu laden) und BeautifulSoup (um HTML zu parsen) machen Scraping super easy ().
  • Große Community: Bei Problemen findest du fast immer eine Lösung online. Fast fürs Scraping.

Auch JavaScript (Node.js) ist eine gute Wahl, vor allem für Webentwickler. Mit Paketen wie Axios und Cheerio oder Headless-Browsern wie Puppeteer kannst du auch dynamische, JavaScript-lastige Seiten auslesen ().

Für die meisten Einsteiger ist Python + BeautifulSoup aber der einfachste Weg – wie Fahrradfahren mit Stützrädern: sicher, stabil und du kommst schnell ans Ziel.

Vorbereitung: Tools und Tipps für deinen ersten Web-Scraper

Bevor du loslegst, bring alles auf Kurs:

  • Python installieren: Einfach runterladen unter . Keine Panik, das geht fix.
  • Bibliotheken installieren: Terminal öffnen und eingeben:
    1pip install requests beautifulsoup4
  • Texteditor wählen: VS Code, Sublime oder sogar Notepad reichen völlig.
  • Browser-Entwicklertools öffnen: Rechtsklick auf eine Webseite und „Untersuchen“ wählen (in Chrome oder Firefox). So siehst du den HTML-Aufbau ().

Profi-Tipps für dein Scraping-Projekt

  • Ziele festlegen: Überleg dir genau, welche Daten du brauchst (z. B. Produktnamen und Preise).
  • Webseite inspizieren: Mit „Element untersuchen“ findest du die Ziel-Daten im HTML.
  • Nutzungsbedingungen checken: Schau nach einer robots.txt und halte dich an die Regeln der Seite (). Fairness zahlt sich aus.

Schritt für Schritt: Einen Web-Scraper in Python schreiben

Jetzt wird’s praktisch: Wir holen uns Buchtitel und Preise von – einer Demo-Seite zum Üben.

Schritt 1: Umgebung einrichten

1from urllib.request import urlopen
2from bs4 import BeautifulSoup

Oder mit requests:

1import requests
2from bs4 import BeautifulSoup

Schritt 2: Webseite abrufen

1url = "http://books.toscrape.com/index.html"
2client = urlopen(url)
3page_html = client.read()
4client.close()

Oder mit requests:

1res = requests.get(url)
2page_html = res.content

Schritt 3: HTML parsen

1soup = BeautifulSoup(page_html, "html.parser")

Schritt 4: Daten finden und extrahieren

Jedes Buch steckt in einem <li>-Tag mit einer bestimmten Klasse. So holst du alle Einträge:

1book_items = soup.findAll("li", {"class": "col-xs-6 col-sm-4 col-md-3 col-lg-3"})

Jetzt Titel und Preis auslesen:

1for book in book_items:
2    title = book.h3.a["title"]
3    price = book.find("p", {"class": "price_color"}).text
4    print(f"{title} --- {price}")

Schritt 5: In CSV speichern

So wird’s richtig praktisch:

1import csv
2with open("books.csv", mode="w", newline="") as f:
3    writer = csv.writer(f)
4    writer.writerow(["Book Title", "Price"])
5    for book in book_items:
6        title = book.h3.a["title"]
7        price = book.find("p", {"class": "price_color"}).text
8        writer.writerow([title, price])

Skript ausführen – und schon hast du deine Tabelle!

Typische Herausforderungen beim Web Scraping

Web Scraping läuft nicht immer wie am Schnürchen. Hier ein paar Stolpersteine:

  • Paginierung: Daten sind auf mehrere Seiten verteilt? Schreib eine Schleife, die die Seitenzahl in der URL ändert oder dem „Weiter“-Link folgt.
  • Dynamische Inhalte: Werden Daten per JavaScript nachgeladen, helfen Tools wie Selenium oder Playwright, um einen echten Browser zu simulieren.
  • Bot-Schutz: Manche Seiten blocken Bots. Nutze realistische User-Agent-Header, baue Pausen zwischen Anfragen ein und überlaste den Server nicht ().
  • Datenbereinigung: Rohdaten sind oft chaotisch. Mit Python-String-Methoden oder pandas bringst du Ordnung rein.
  • Recht & Ethik: Achte auf Datenschutz und Urheberrecht. Sammle nur, was du wirklich brauchst, und veröffentliche keine Daten ohne Erlaubnis ().

Wenn du nicht weiterkommst, gib das geladene HTML aus – manchmal scrapest du versehentlich eine Fehlerseite oder nutzt den falschen Selektor.

No-Code Web Scraping: Mit Thunderbit blitzschnell ans Ziel

Jetzt zum Turbo-Weg: Nicht jeder will programmieren – und manchmal zählt einfach das Ergebnis. Hier kommt ins Spiel. Thunderbit ist ein KI-Web-Scraper als Chrome-Erweiterung, mit dem du Daten von jeder Webseite in wenigen Klicks extrahierst – ganz ohne Programmierkenntnisse.

So funktioniert Thunderbit (Step by Step)

  1. : Schnell und kostenlos loslegen.
  2. Ziel-Webseite öffnen: Lade die Seite mit den gewünschten Daten.
  3. Thunderbit-Icon anklicken: Die Erweiterung öffnet sich und ist startklar.
  4. „KI-Felder vorschlagen“ nutzen: Thunderbits KI analysiert die Seite und schlägt passende Spalten vor (z. B. „Produktname“, „Preis“, „Bewertung“). Du kannst Felder auf Deutsch oder Englisch hinzufügen oder anpassen.
  5. Auf „Scrapen“ klicken: Thunderbit sammelt die Daten und zeigt sie übersichtlich in einer Tabelle an.
  6. Daten exportieren: Exportiere direkt nach Excel, Google Sheets, Airtable oder Notion – ohne versteckte Kosten oder Aufwand ().

Das war’s! Was früher Stunden an Programmierung und Fehlersuche gekostet hat, erledigst du jetzt in wenigen Minuten – auch ohne Programmiererfahrung.

Thunderbits besondere Features für Einsteiger

Thunderbit punktet nicht nur mit Einfachheit. Das macht es gerade für Anfänger super attraktiv:

  • KI-Felder vorschlagen: Du weißt nicht, was du extrahieren sollst? Thunderbit erkennt relevante Spalten automatisch ().
  • Unterseiten-Scraping: Du brauchst Details von Unterseiten (z. B. Produktinfos oder Kontaktdaten)? Thunderbit besucht automatisch alle Links und ergänzt deine Tabelle ().
  • Sofort-Vorlagen: Für bekannte Seiten wie Amazon, Zillow oder Shopify gibt’s fertige Vorlagen – einfach auswählen und loslegen ().
  • Kostenloser Datenexport: Exportiere deine Daten gratis nach Excel, Google Sheets, Airtable, Notion, CSV oder JSON ().
  • Geplanter Scraper: Du brauchst täglich frische Daten? Richte einen Zeitplan in natürlicher Sprache ein – Thunderbit macht den Rest ().
  • KI-Autofill: Thunderbit kann sogar Formulare für dich ausfüllen – dein digitaler Helfer für wiederkehrende Webaufgaben.

Thunderbit wird von über geschätzt – von Solo-Gründern bis zu großen Teams.

Vergleich: Klassisches Coding vs. Thunderbit beim Web Scraping

AspektKlassischer Web-Scraper (Python)Thunderbit KI-Web-Scraper
BenutzerfreundlichkeitProgrammierkenntnisse, manuelle Einrichtung und Fehlersuche nötigKein Code erforderlich; natürliche Sprache und Klick-Oberfläche
EinrichtungsdauerStunden oder Tage für Entwicklung und TestsMinuten – KI schlägt Felder vor und übernimmt die Extraktion
AnpassungsfähigkeitBricht bei Strukturänderungen der Webseite; manuelle Anpassung nötigKI passt sich vielen Layout-Änderungen automatisch an
WartungHoch – Skripte müssen regelmäßig aktualisiert und ausgeführt werdenGering – Thunderbit übernimmt Updates und Zeitpläne
Technisches Know-howKenntnisse in Programmierung und HTML/DOM erforderlichFür Nicht-Techniker konzipiert; Anforderungen einfach beschreiben
DatenaufbereitungOft manuelle Nachbearbeitung und Formatierung nötigDaten sind standardmäßig sauber und strukturiert
FlexibilitätMaximal – mit genug Code alles möglichHoch für die meisten Business-Fälle; komplexe Logik ggf. mit eigenem Code
KostenKostenlose/günstige Tools, aber hoher ZeitaufwandKostenloser Export; kostenpflichtige Pläne für Vielnutzer, spart aber viel Zeit

Für die meisten Unternehmen und Einsteiger ist Thunderbits No-Code-Ansatz der schnellste Weg zu Ergebnissen. Wer tiefer einsteigen oder Programmieren lernen will, sollte Python ausprobieren.

Best Practices: Web Scraping clever in deinen Alltag einbauen

Scraping ist nur der Anfang – der eigentliche Mehrwert entsteht, wenn du die Daten gezielt nutzt:

  • Direkter Export in Business-Tools: Mit Thunderbit exportierst du direkt nach Excel, Google Sheets, Airtable oder Notion (). Kein mühsames Kopieren oder Importieren mehr.
  • Automatische Updates: Mit geplanten Scrapes von Thunderbit bleiben deine Daten immer aktuell – perfekt für Preisüberwachung, Lead-Listen oder Marktanalysen ().
  • Daten organisieren: Benenne Felder eindeutig, dokumentiere, was wann gescrapt wurde, und prüfe die Ergebnisse stichprobenartig.
  • Compliance: Beachte immer die Richtlinien und Datenschutzgesetze der Zielseiten. Nutze die Daten verantwortungsvoll.

Für fortgeschrittene Workflows kannst du Thunderbit-Exporte sogar mit Automatisierungstools wie Zapier verbinden – so werden z. B. CRM-Updates, E-Mail-Benachrichtigungen oder Dashboards automatisch aktualisiert, sobald neue Daten eintreffen.

Das Wichtigste auf einen Blick: Starte jetzt mit deinem Web-Scraper

Hier die wichtigsten Punkte kurz und knackig:

  • Basics checken: HTTP, HTML und DOM sind das Fundament.
  • Programmieren ausprobieren: Python + BeautifulSoup ist ideal, um die Technik hinter Web Scraping zu verstehen.
  • No-Code-Tools entdecken: Mit Thunderbit kann wirklich jeder – unabhängig vom technischen Know-how – in wenigen Minuten per KI Daten extrahieren.
  • Integration & Automatisierung: Exportiere deine Daten direkt in Business-Tools und richte geplante Scrapes ein, um immer up to date zu bleiben.
  • Den passenden Weg wählen: Teste beide Ansätze und entscheide, was zu deinen Anforderungen, Kenntnissen und deinem Zeitplan passt.

Bereit für den Start? Wenn du programmieren willst, folge einem und entdecke, was du alles extrahieren kannst. Wenn du schnelle Ergebnisse willst, und lass die KI für dich arbeiten. So oder so: Du wirst überrascht sein, wie viel du erreichen – und wie viel Zeit du sparen kannst.

Web Scraping ist ein echtes Super-Tool. Egal ob du programmierst oder lieber klickst: Noch nie war es so einfach, versteckte Webdaten zu nutzen. Viel Erfolg beim Scrapen!

Weitere Tipps und Anleitungen findest du im und im .

Häufige Fragen

1. Muss ich programmieren können, um einen Web-Scraper zu schreiben?
Nein! Wer programmieren kann (z. B. Python + BeautifulSoup), hat volle Kontrolle. Aber No-Code-Tools wie machen Scraping auch mit wenigen Klicks und natürlicher Sprache möglich – perfekt für Einsteiger.

2. Was sind die häufigsten Herausforderungen beim Web Scraping?
Paginierung, dynamische Inhalte (JavaScript), Bot-Schutz und Datenbereinigung sind die größten Hürden. Thunderbit löst viele davon automatisch, bei eigenen Skripten ist oft mehr Logik gefragt.

3. Ist Web Scraping legal?
Das Extrahieren öffentlicher Daten ist meist erlaubt, aber prüfe immer die Nutzungsbedingungen der Seite und vermeide das Sammeln persönlicher oder urheberrechtlich geschützter Daten ohne Erlaubnis. Respektiere robots.txt und scrape verantwortungsvoll.

4. Wie exportiere ich gescrapte Daten nach Excel oder Google Sheets?
Mit Thunderbit exportierst du kostenlos direkt nach Excel, Google Sheets, Airtable oder Notion. In Python kannst du das csv-Modul oder Bibliotheken wie pandas nutzen.

5. Wie starte ich am schnellsten mit Web Scraping?
Für Programmierer empfiehlt sich ein . Für alle anderen: , „KI-Felder vorschlagen“ nutzen und in wenigen Minuten loslegen – ganz ohne Code.

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Shuai Guan
Shuai Guan
Co-founder/CEO @ Thunderbit. Passionate about cross section of AI and Automation. He's a big advocate of automation and loves making it more accessible to everyone. Beyond tech, he channels his creativity through a passion for photography, capturing stories one picture at a time.
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