Noch vor wenigen Jahren klang die Vorstellung, KI-„Agenten“ beizubringen, Daten abzurufen, Fragen zu beantworten und echte Arbeit zu automatisieren, eher nach Science-Fiction als nach Arbeitsalltag. 2026 ist sie Realität: KI-Agenten sind ein fester Posten in den Budgets von Operations und Marketing. Vertriebsteams setzen sie ein, Immobilienmakler, sogar Privatleute — meine Mutter hat inzwischen einen Agenten, der sie ans Gießen ihrer Pflanzen erinnert. Und das Beste: Für den Bau eines eigenen Agenten brauchen Sie weder einen Doktortitel noch einen Entwicklerausweis.

Wenn Sie wissen wollen, wie man einen KI-Agenten baut — ob Sie Datenerfassung automatisieren, einen Chatbot einrichten oder im nächsten Meeting Ihren Chef beeindrucken möchten — sind Sie hier richtig. Dieser Leitfaden erklärt die Grundlagen, räumt mit dem Fachjargon auf und zeigt an praxisnahen Beispielen, wie Sie mit Plattformen wie Google Vertex AI, OpenAI Agents, AgentGPT und Thunderbit starten — dem KI-Web-Scraper, den mein Team entwickelt hat, um Webdaten so einfach zu extrahieren wie eine Essensbestellung aufzugeben.
Was ist ein KI-Agent? (Und warum sollte Sie das interessieren?)
Im Kern ist ein KI-Agent ein Softwareprogramm, das Aufgaben autonom für Sie ausführt. Es arbeitet nicht stur ein Skript ab, sondern beobachtet, trifft Entscheidungen und handelt auf ein Ziel hin, ohne dass Sie jeden Schritt vorgeben müssen (LinkedIn). Sehen Sie ihn wie einen digitalen Kollegen, der nie eine Kaffeepause braucht.
Ein konkretes Beispiel: Thunderbit ist ein KI-gestützter Web-Scraper-Agent. Angenommen, Sie brauchen eine Liste aller Immobilienangebote in Ihrer Stadt. Statt das Wochenende mit dem Kopieren von Adressen und Preisen in eine Tabelle zu verbringen, geben Sie Thunderbit einfach die Website, klicken auf „KI-Felder vorschlagen“, und das Tool erkennt selbst, was zu extrahieren ist — Adresse, Preis, Anzahl der Schlafzimmer und mehr. Es klickt sogar in jedes einzelne Angebot, um zusätzliche Details zu holen. So arbeitet ein KI-Agent in der Praxis: Er entscheidet, welche Daten zählen, passt sich an Änderungen an und erledigt die Aufgabe mit minimalem Aufwand (Thunderbit Docs).
Der Kontrast zu klassischen Automatisierungstools ist deutlich. Die funktionieren wie Fließbandroboter: Sie tun exakt das Vorgegebene. Ändert sich die Website oder der Prozess, fangen Sie wieder bei null an. KI-Agenten sind flexibel — sie verarbeiten neue Layouts, treffen einfache Entscheidungen und reichern oder formatieren Ihre Daten unterwegs an (Thunderbit Blog). Deshalb lohnt sich der genaue Blick gerade für Business-Anwender — und für alle, denen ihre Zeit wichtig ist.
Warum es für Business-Anwender wichtig ist, zu lernen, wie man einen KI-Agenten baut
KI-Agenten sind kein bloßer Tech-Trend, sondern liefern messbaren Mehrwert. Innerhalb eines Jahres hat sich ihr Einsatz in Geschäftsprozessen mehr als verdoppelt (von etwa 10 % auf 21 % der Unternehmen), und 82 % der Unternehmen planen, KI-Agenten innerhalb der nächsten 1–3 Jahre zu integrieren (Capgemini). Der Grund: bessere ROI-Ergebnisse, Kosteneinsparungen und zufriedenere Teams.
Darum wird die Fähigkeit, KI-Agenten zu bauen, für Business und Operations immer wertvoller:
- Wiederkehrende Arbeit automatisieren: KI-Agenten übernehmen große Routineaufgaben — Sales Prospecting, Lead-Follow-ups oder Social-Media-Planung. Vertriebsteams, die KI-Agenten zur Lead-Generierung nutzen, verzeichneten eine 40 % höhere Abschlussrate bei Meetings und eine dreimal schnellere Lead-Qualifizierung.
- Lead-Generierung & Recherche: Statt Listen von Hand zusammenzustellen, durchsuchen KI-Agenten das Web, LinkedIn oder öffentliche Datenbanken nach potenziellen Kunden und kontaktieren sie anschließend automatisch.
- Kundensupport: KI-Chatbots beantworten häufige Fragen rund um die Uhr und halten so menschlichen Mitarbeitenden den Rücken für die kniffligen Fälle frei.
- Datenextraktion & Analyse: Teams in Operations und Finance ziehen mit KI-Agenten Daten aus Dutzenden Quellen und verwandeln Rohdaten über Nacht in nutzbare Erkenntnisse.
- Workflow-Integration: KI-Agenten verbinden Systeme — sie aktualisieren Ihr CRM, versenden Benachrichtigungen und sorgen dafür, dass nichts durchrutscht.
Eine kurze Übersicht praktischer Anwendungsfälle und der Plattformen, die darin stark sind:
| Geschäftsanwendungsfall | Beispiel für eine KI-Agenten-Plattform | Vorteil |
|---|---|---|
| Chatbot für den Kundensupport | OpenAI GPT-4 Agents | Beantwortet rund 70 % der FAQ-/Support-Anfragen sofort, verbessert Reaktionszeiten, steigert die Zufriedenheit |
| Vertriebsansprache & Lead-Nurturing | KI-Vertriebsagent (z. B. Salesforce) | 3-mal schnellere Lead-Qualifizierung, 40 % mehr gebuchte Meetings |
| Web-Datenextraktion für Recherchen | Thunderbit KI-Web-Scraper | Spart Stunden an Copy & Paste, KI extrahiert Daten von jeder Website in wenigen Minuten |
| Interner Datenassistent | Google Vertex AI Agents | Erkenntnisse auf Abruf aus internen Datenbanken, reduziert manuelle Berichte um Tausende Stunden |
(Capgemini, Thunderbit Docs, Google Cloud)
Letztlich gilt: Wer einen KI-Agenten bauen oder konfigurieren kann — und sei er noch so einfach —, macht nicht nur die eigene Karriere zukunftssicher, sondern wird zur Anlaufstelle, wenn Dinge schneller, intelligenter und mit weniger Handarbeit laufen sollen.
Beliebte KI-Agenten-Plattformen erkunden: Google Vertex AI, OpenAI Agents und AgentGPT
Zu den Tools: Die KI-Agenten-Landschaft boomt, doch drei Plattformen ragen für Einsteiger und Business-Anwender heraus — Google Vertex AI, OpenAI Agents und AgentGPT. Dazu Thunderbit, wenn es um Webdaten geht.
Google Vertex AI Agent Builder (jetzt Teil der Gemini Enterprise Agent Platform)
- Was es ist: Googles Enterprise-Plattform zum Erstellen von KI-Agenten und Multi-Agenten-Systemen. Auf der Google Cloud Next 2026 hat Google Vertex AI in die Gemini Enterprise Agent Platform umbenannt und Agent Builder dort integriert — bestehende Kunden müssen nicht migrieren; URLs und Services laufen unter dem neuen Namen weiter. Das zentrale Agent-Framework ist nun das Open-Source-Agent Development Kit (ADK), verfügbar in Python, Go, Java und TypeScript.
- Stärken: Enge Integration mit BigQuery, Google Workspace und anderen Google-Cloud-Services; Multi-Agenten-Orchestrierung über ADK; Bereitstellung in beliebigen Container- oder Kubernetes-Umgebungen.
- Bedienbarkeit: Mittel — ADK ist code-first, auch wenn Google weiterhin No-Code-Oberflächen in der Konsole anbietet.
- Am besten geeignet für: Enterprise-Assistenzsysteme, Automatisierung über Abteilungsgrenzen hinweg, KI-gestützte interne Suche.
OpenAI Agents SDK
- Was es ist: Ein Open-Source-Python-SDK (auch für Node.js) zur Orchestrierung eines oder mehrerer Agenten auf Basis von OpenAI-Modellen. Es arbeitet mit der Responses API, OpenAIs aktuellem Grundbaustein für Tool-nutzende Agenten. Die ältere Assistants API wird schrittweise eingestellt und geht am 26.08.2026 offline.
- Stärken: Starkes Sprachverständnis, integrierte Tools (Websuche, Dateisuche, Computer-Use) und ein rasant wachsendes Open-Source-Ökosystem.
- Bedienbarkeit: Mittel bis fortgeschritten — Sie schreiben Python oder TypeScript.
- Am besten geeignet für: Individuelle Chatbots, Agenten, die externe APIs aufrufen, Workflows mit mehrstufigem Denken.
AgentGPT
- Was es ist: Eine No-Code-, browserbasierte Plattform, die autonome KI-Agenten anhand von Zielen in natürlicher Sprache startet (Voiceflow).
- Stärken: Sehr benutzerfreundlich, keine Einrichtung nötig, deckt eine breite Palette von Aufgaben ab — von Recherche bis Content-Erstellung.
- Bedienbarkeit: Sehr einfach — Ziel eintippen und laufen lassen.
- Am besten geeignet für: Schnelle Experimente, persönliche Produktivität, Brainstorming, einfache Recherchen.
Thunderbit
- Was es ist: Eine Chrome-Erweiterung für KI-Web-Scraping, die strukturierte Daten von jeder Website in zwei Klicks extrahiert.
- Stärken: Das einfachste Tool für Webdatenextraktion, kein Code nötig, bewältigt schwierige Seiten (Paginierung, Unterseiten) und exportiert direkt nach Excel, Google Sheets, Airtable oder Notion (Thunderbit Blog).
- Bedienbarkeit: Extrem einfach — selbst meine nicht technikaffinen Freunde kommen damit klar.
- Am besten geeignet für: Sales Ops, Marketing, E-Commerce, Immobilien — alle, die schnell Webdaten brauchen.
Ein direkter Vergleich:
| Plattform | Bedienbarkeit | Wichtigste Stärken | Typische Anwendungsfälle | Preisgestaltung |
|---|---|---|---|---|
| Google Vertex AI | Mittel | Enterprise-Integration, Multi-Agenten-Workflows, Skalierbarkeit | Automatisierungen über Abteilungsgrenzen hinweg, Datensuche | Nutzungsbasiert, kostenloser Tarif |
| OpenAI Agents | Mittel/Fortgeschritten | Sprachverständnis, Flexibilität, Open-Source-Ökosystem | Individuelle Chatbots, fortgeschrittene Aufgabenagenten | API-Nutzungspreise |
| AgentGPT | Sehr einfach | Keine Einrichtung, autonome Aufgabenplanung, browserbasiert | Persönliche Assistenten, Recherche, Prototyping | Kostenloser Tarif, Pro ab ca. 40 $/Monat |
| Thunderbit | Sehr einfach | Webdatenextraktion in 2 Klicks, KI erkennt Felder automatisch | Web-Scraping, Lead-Generierung, Marktanalyse | Kostenlos für 6–10 Seiten, Bezahlpläne ab 15 $/Monat |
(Google Cloud, Thunderbit Pricing, Voiceflow)
Thunderbit in der Praxis: Ein einfaches Beispiel für einen KI-Agenten
Sehen wir uns das konkret an. So arbeitet Thunderbit als KI-Agent fürs Web-Scraping — und so viel einfacher als auf dem alten Weg:
- Thunderbit installieren: Laden Sie die Thunderbit Chrome-Erweiterung herunter und registrieren Sie sich.
- Ihre Ziel-Website öffnen: Rufen Sie die Seite auf, die Sie scrapen möchten (z. B. eine Immobilien-Listing-Seite).
- Auf „KI-Felder vorschlagen“ klicken: Thunderbits KI liest die Seite und schlägt zu extrahierende Spalten vor — etwa „Adresse“, „Preis“, „Schlafzimmer“. Sie können sie anpassen oder eigene ergänzen.
- Auf „Scrapen“ klicken: Thunderbits Agent sammelt alle Daten und klickt auf Wunsch in Unterseiten hinein, um zusätzliche Details zu holen (Thunderbit Docs).
- Daten exportieren: Als CSV oder Excel herunterladen oder direkt an Google Sheets, Airtable oder Notion senden.
Was Thunderbit unterscheidet? Es folgt keinem starren Skript, sondern „liest“ die Seite per KI, passt sich an Änderungen an und kann Ihre Daten sogar formatieren oder anreichern (etwa Beschreibungen übersetzen oder Text zusammenfassen). Herkömmliche Scraper brechen bei jeder Layoutänderung; Thunderbit macht weiter (Thunderbit Blog).
Schritt 1: Zweck und Umfang Ihres KI-Agenten definieren
Bevor der Bau beginnt, sollte klar sein, was Ihr Agent leisten soll. So gehe ich vor:
- Welches Problem lösen Sie? (z. B. „Ich möchte die wöchentlichen Preise der Wettbewerber automatisiert erfassen.“)
- Welche konkreten Aufgaben soll der Agent ausführen? (z. B. „Diese 5 Websites besuchen, Produktnamen und Preise extrahieren, einen Bericht per E-Mail senden.“)
- Wer sind die Endnutzer? (z. B. „Das Marketing-Team braucht diese Daten.“)
- Woran messen Sie den Erfolg? (z. B. „Den manuellen Aufwand für Datenerfassung von 5 Stunden auf 30 Minuten reduzieren.“)
- Wo liegen die Grenzen? (z. B. „Die erste Version erfasst nur öffentliche Daten, keine Logins.“)
Formulieren Sie ein einleitendes „Mission Statement“ für den Agenten. Das erspart später viel Kopfzerbrechen (LinkedIn).
Schritt 2: Die richtigen Tools wählen — Google Vertex AI, OpenAI Agents, AgentGPT oder Thunderbit?
Nun zur Plattformwahl. Eine kurze Entscheidungsmatrix:
- Webdaten scrapen, möglichst ohne Programmierkenntnisse? Thunderbit.
- Ein dialogfähiger Chatbot, ohne Code? AgentGPT oder ein No-Code-Bot-Builder.
- Mit Code vertraut und maximale Flexibilität gewünscht? OpenAIs SDK oder Google Vertex AI.
- Enterprise-Anforderungen mit vielen Integrationen? Google Vertex AI.
Berücksichtigen Sie technische Fähigkeiten, Integrationsbedarf und Budget. Fangen Sie einfach an — belegen Sie den Nutzen zunächst mit einem No-Code-Tool und skalieren Sie bei Bedarf (Geeky Gadgets).
Schritt 3: Ihre Daten sammeln und vorbereiten
Daten sind der Treibstoff Ihres KI-Agenten. So machen Sie es richtig:
- Bestimmen, welche Daten Sie brauchen: Webseiten, interne Datenbanken, Tabellen oder Nutzereingaben.
- Daten sammeln: Thunderbit für Webdaten nutzen, CSVs aus dem CRM exportieren oder Dokumente für die Wissensbasis eines Chatbots zusammenstellen.
- Bereinigen und formatieren: Fehler entfernen, Formate normalisieren (Datumsangaben, Währungen) und die Daten strukturieren (Tabellen sind besser als unstrukturierter Text).
- Mit einer kleinen Stichprobe testen: Ein kurzer Scrape oder ein Chatbot-Test zeigt, ob die Daten korrekt aussehen (Thunderbit Docs).
Profi-Tipp: An diesem Schritt nicht sparen. Schmutzige Daten = schmutzige Ergebnisse.
Schritt 4: Ihren KI-Agenten bauen und konfigurieren (Schritt-für-Schritt-Beispiel)
Gehen wir den Aufbau eines Web-Scraper-Agenten mit Thunderbit Schritt für Schritt durch:
Beispiel: Einen Web-Scraper-Agenten mit Thunderbit bauen
- Erweiterung installieren: Thunderbit herunterladen und registrieren.
- Ihre Ziel-Website öffnen: Zur Seite navigieren, die Sie scrapen möchten (z. B. eine Produktlisten-Seite).
- Thunderbit aktivieren: Auf das Thunderbit-Symbol klicken, um die Seitenleiste zu öffnen.
- Auf „KI-Felder vorschlagen“ klicken: Thunderbits KI liest die Seite und schlägt Spalten vor (z. B. „Produktname“, „Preis“, „Bild-URL“). Spalten lassen sich umbenennen, löschen oder ergänzen.
- Paginierung oder Unterseiten konfigurieren: Sind die Daten über mehrere Seiten verteilt oder liegen Details auf Unterseiten, aktivieren Sie diese Optionen in der Benutzeroberfläche (Thunderbit Blog).
- Auf „Scrapen“ klicken: Thunderbits Agent sammelt alle Daten und navigiert bei Bedarf durch Unterseiten.
- Überprüfen und verfeinern: Tabelle prüfen. Möchten Sie ein Feld bereinigen (z. B. Währungssymbole entfernen), passen Sie den Spaltennamen an oder fügen einen Field-AI-Prompt hinzu.
- Daten exportieren: Als CSV oder Excel herunterladen oder an Google Sheets, Airtable oder Notion senden (Thunderbit Docs).
Tipps zur Verfeinerung der Ergebnisse:
- Field-AI-Prompts nutzen, um Daten zu formatieren oder zusammenzufassen (z. B. „Beschreibung (auf Spanisch)“ für automatische Übersetzung).
- Scrapes für die automatische Ausführung planen.
- Thunderbit verarbeitet Bilder, Telefonnummern und E-Mails nativ.
Damit steht Ihr funktionierender KI-Agent — kein Code, kein Kopfzerbrechen.
Schritt 5: Testen, überwachen und verbessern Sie Ihren KI-Agenten
Einrichten und vergessen? Besser nicht. So stellen Sie sicher, dass Ihr Agent wirklich hilft:
- Mit realen Szenarien testen: Typische und Grenzfälle durchspielen (seltsame Daten, fehlende Felder usw.).
- Feedback von Nutzern einholen: Team oder Stakeholder das System testen und Probleme melden lassen.
- Leistung überwachen: Protokolle prüfen, Kennzahlen verfolgen (Genauigkeit, Geschwindigkeit, Nutzerzufriedenheit).
- Iterieren: Prompts verfeinern, Daten ergänzen, Logik anpassen. Jeder Durchlauf macht Ihren Agenten besser (Daffodil Insights).
Denken Sie daran: Selbst die besten Agenten brauchen ab und zu etwas Pflege.
Häufige Herausforderungen und wie man sie überwindet
Beim ersten eigenen KI-Agenten begegnen Ihnen wahrscheinlich ein paar Hürden. Das sehe ich am häufigsten — und so kommen Sie darüber hinweg:

- Unklare Ziele: Mit einem fokussierten Leitbild starten. Bauen Sie nicht am ersten Tag einen „kann alles“-Agenten.
- Schmutzige Daten: Zeit in Bereinigung und Struktur investieren. Gute Eingabe = gutes Ergebnis.
- Tool-Überfrachtung: Das einfachste Tool wählen, das zu Ihren Anforderungen passt. Hochskalieren geht später.
- Fehler des Agenten: Protokolle analysieren, Prompts verfeinern, Grenzfälle testen. Keine Scheu vor Iteration.
- Fehlendes Vertrauen: Prüfschritte einbauen, die Arbeit des Agenten sichtbar machen und anfangs einen Menschen im Loop behalten.
- Wartung: Setup dokumentieren und regelmäßige Reviews einplanen.
- Rückhalt gewinnen: Demo zeigen, schnelle Erfolge teilen, Endnutzer früh einbeziehen (Capgemini).
Und falls Sie feststecken: Die KI-Community ist riesig und hilfsbereit. Jemand da draußen hatte vermutlich schon genau dasselbe Problem.
Fazit und wichtigste Erkenntnisse
Einen KI-Agenten zu bauen ist längst nicht mehr Entwicklern oder Data Scientists vorbehalten. Mit Plattformen wie Thunderbit, Google Vertex AI und OpenAI Agents automatisieren Business-Anwender echte Arbeit, sparen Stunden und gewinnen neue Erkenntnisse — oft mit wenigen Klicks.
Die Quintessenz:
- Starten Sie mit einem klaren, fokussierten Ziel.
- Wählen Sie das richtige Tool für Ihre Anforderungen und Ihr Können.
- Bereiten Sie Ihre Daten vor und bereinigen Sie sie.
- Arbeiten Sie iterativ – testen, verfeinern und verbessern Sie.
- Überwachen Sie die Leistung und lernen Sie weiter.
Die Zukunft der Arbeit steckt voller KI-Teamkollegen, und zu lernen, wie man sie baut und anleitet, ist eine Fähigkeit, die nur wertvoller wird. Also: experimentieren, Spaß haben und keine Angst, Dinge kaputtzumachen — so lernt man. Das erste Mal, wenn Ihr Agent Ihre Arbeit erledigt, während Sie Kaffee trinken, ist ein Moment, den Sie nicht vergessen.
Wenn Sie tiefer einsteigen möchten, finden Sie im Thunderbit Blog weitere Anleitungen oder bauen Ihren ersten Agenten direkt mit der Thunderbit Chrome Extension. Und wenn Sie Hilfe brauchen, wissen Sie, wo Sie mich finden — wahrscheinlich bringe ich gerade dem KI-Agenten meiner Mutter bei, zu erkennen, wann die Katze auf der Tastatur sitzt.
Viel Spaß beim Bauen!
Sie wollen mehr Tipps zur KI-Automatisierung? Diese Ressourcen helfen weiter:
- Was ist Data Scraping und wie macht man es 2025?
- Was ist List Crawling und wie macht man es mit KI?
- Wie man Websitedaten mit KI nach Excel scrapen kann
- Google Vertex AI Agent Builder
- OpenAI Agents Framework
FAQs
1. Was ist ein KI-Agent und wie unterscheidet er sich von herkömmlichen Automatisierungstools?
Ein KI-Agent ist ein Softwareprogramm, das Aufgaben autonom ausführt, indem es beobachtet, Entscheidungen trifft und handelt, um Ziele ohne ständige menschliche Aufsicht zu erreichen. Anders als die traditionelle Automatisierung, die starren Skripten folgt, sind KI-Agenten anpassungsfähig und kommen mit Änderungen bei Eingaben oder Umgebung zurecht.
2. Warum sollten Business-Anwender lernen, KI-Agenten zu bauen?
Wer KI-Agenten baut, kann wiederkehrende Aufgaben automatisieren, die Datenerfassung verbessern, den Kundensupport stärken und Workflows integrieren. Das führt zu erheblichen Zeitersparnissen, besseren Entscheidungen und einem Wettbewerbsvorteil im Arbeitsalltag.
3. Welche Plattformen eignen sich für Anfänger am besten zum Bauen von KI-Agenten?
Einsteigerfreundlich sind Thunderbit (Webdaten-Scraping ohne Code), AgentGPT (autonome Agenten ohne Code), OpenAI Agents (flexible, sprachbasierte Aufgaben mit etwas Code) und Google Vertex AI (Enterprise-Multi-Agenten-Systeme mit mehr Einrichtung).
4. Welche Schritte sind nötig, um einen einfachen KI-Agenten zu erstellen?
Die wichtigsten Schritte: Zweck des Agenten definieren, die richtigen Tools wählen, Daten sammeln und vorbereiten, den Agenten bauen und konfigurieren sowie testen und verfeinern. Plattformen wie Thunderbit machen diesen Prozess ohne Programmierkenntnisse zugänglich.
5. Welche häufigen Herausforderungen gibt es beim Bauen von KI-Agenten, und wie kann man sie bewältigen?
Zu den Herausforderungen zählen unklare Ziele, schmutzige Daten, Tool-Komplexität und die Wartung des Agenten. Abhilfe schaffen ein klares Leitbild, gründliche Datenbereinigung, anfangs einfache Tools, Iteration auf Basis von Feedback und aktuell gehaltene Dokumentation.


