Die 10 besten Markt-Datenanbieter für 2026

Zuletzt aktualisiert am June 18, 2026
Die 10 besten Markt-Datenanbieter für 2026

Die alte Frage „Woher bekomme ich überhaupt Marktdaten?" hat sich erledigt. 2026 lautet die eigentliche Frage anders: Welcher Anbieter passt zu der Art, wie Ihr Team tatsächlich arbeitet – gemessen an Abdeckung, Bereitstellungsmodell, Lizenzierung und Workflow-Eignung?

Dass diese Frage heute so viel Gewicht hat, liegt an einer klaren Zweiteilung des Marktes. Hier die etablierten Häuser für institutionelle Daten, mit standardisierten Kursen, Referenzdaten und fertigen Analysen. Dort die API-first- und Webdaten-Anbieter, über die Teams alternative Signale, schnellere Integrationen oder eine eigene Web-Erfassung ergänzen – und sich dabei eine komplette Inhouse-Pipeline ersparen.

In dieser Liste tauchen beide Lager auf: Klassiker wie Bloomberg, Spezialisten für Anleihen und Optionen wie Cbonds und OptionMetrics, API-first-Plattformen wie Twelve Data, Anbieter für Alternativdaten und Marktplätze wie InfoTrie und Datarade – und mit Thunderbit ein browserbasiertes KI-Tool für alle, die Daten von Websites ohne offiziellen Feed brauchen.

Schnelle Empfehlungen nach Anwendungsfall

  • Sie brauchen den breitesten institutionellen Markt-Daten-Stack? Starten Sie mit Bloomberg.
  • Sie brauchen eine zugängliche Multi-Asset-API für eine App oder ein internes Dashboard? Nehmen Sie Twelve Data in die engere Auswahl.
  • Sie brauchen Fokus auf Anleihen und Fixed-Income-Workflows? Sehen Sie sich Cbonds und EDI an.
  • Sie brauchen institutionelle Krypto-Preise und Compliance-Unterstützung? Gehen Sie direkt zu Kaiko.
  • Sie brauchen maßgeschneiderte Webdaten oder alternative Signale aus dem öffentlichen Web mit minimalem Setup? Probieren Sie Thunderbit aus oder vergleichen Sie es mit Bright Data.

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Warum die Wahl des Markt-Datenanbieters 2026 noch wichtiger ist

Bei den Kosten für Marktdaten gibt es nur ein Vorzeichen: nach oben. TRG Screen zufolge legten die branchenweiten Ausgaben 2024 um 6,4 % zu und erreichten mit 44,3 Milliarden US-Dollar (rund 41 Mrd. €) einen neuen Rekord. Umso mehr zählt heute, wie gut ein Anbieter zum eigenen Team passt – nicht nur, wie viel er abdeckt. Wer mehr einkauft, als er operativ verarbeitet, oder Enterprise-Tarife für Aufgaben zahlt, die eigentlich nach API-Flexibilität verlangen, verschenkt bares Geld.

Gleichzeitig sind Alternativdaten dem Nischendasein längst entwachsen. Grand View Research taxierte den globalen Markt für 2024 auf 11,65 Milliarden US-Dollar (rund 10,8 Mrd. €) und rechnet bis 2030 mit kräftigem Wachstum – angetrieben von der Nachfrage nach nicht-traditionellen Signalen wie Web-Traffic, E-Commerce-Aktivität, Stimmungsdaten und weiteren extern beschafften Datensätzen.

Genau diese Verschiebung prägt die folgende Liste. „Bester Markt-Datenanbieter" meint heute nicht mehr allein Terminal-Qualität bei Kursfeeds. Gemeint sein kann ebenso ein Marktplatz für Nischen-Datensätze, ein Spezialist für Anleihen- oder Optionsdaten oder eine Web-Extraktionsschicht, die dort einspringt, wo kein klassischer Feed existiert.

Wie ich diese Markt-Datenanbieter bewertet habe

Meiner Einordnung lagen sechs praktische Kriterien zugrunde:

  • Abdeckung: Liefert der Anbieter die Asset-Klassen oder Signaltypen, die Sie benötigen?
  • Bereitstellungsmodell: Terminal, API, Spreadsheet-Add-in, Marktplatz, Feed oder Browser-Workflow.
  • Echtzeit vs. historische Tiefe: Manche Tools taugen besser fürs Monitoring, andere für Research-Archive.
  • Lizenzierung und Compliance: Entscheidend bei Weiterverteilung, regulierter Nutzung oder Enterprise-Governance.
  • Einführungsaufwand: Besonders relevant, wenn auch Nicht-Technik-Teams direkt mit den Daten arbeiten.
  • Preistransparenz: Offene Self-Service-Preise bringen Pluspunkte; reine Enterprise-Preise sind okay, verschieben aber die Zielgruppe.

Wer Anbieter zunächst über einen Marktplatz nebeneinanderlegen will, findet in dieser Datarade-Demo einen brauchbaren Startpunkt:

Entscheidungsrahmen für Markt-Datenanbieter

Kurze Vergleichstabelle: Die besten Markt-Datenanbieter 2026

Die Preishinweise unten wurden am 11. Mai 2026 mit den aktuellen offiziellen Produkt-, Preis- oder Support-Seiten abgeglichen.

AnbieterBereitstellungsmodellAktueller PreishinweisAm besten geeignet für
ThunderbitBrowser-KI-Scraper, Export-Workflow, APIKostenloser Tarif, kostenpflichtige Pläne, Business-PreiseNicht-technische Teams, die öffentliche Webdaten schnell erfassen
Bright DataDatensätze, Scraper-APIs, Proxy- und Erfassungs-StackDatensätze ab 250 $ pro 100.000 Datensätze; breitere nutzungsbasierte Preise über mehrere Produkte hinwegUnternehmen, die Webdaten mit Finanz-Use-Cases kombinieren
BloombergTerminal, Enterprise-Daten, BLPAPIEnterprise- und VertragspreiseInstitutionen, die breite Multi-Asset-Markt-Daten und Analysen benötigen
DataradeDaten-MarktplatzPreise abhängig vom Anbieter; Muster-Vorschauen verfügbarTeams, die Nischen-Datensätze von Drittanbietern beschaffen
EDIAPI, SFTP, Feeds, maßgeschneiderte BereitstellungWettbewerbsfähige individuelle PreiseGlobale Referenz-, Preis-, Corporate-Action- und End-of-Day-Daten
InfoTrieInstitutionelle Dateninfrastruktur und APIsEnterprise-VertriebsmodellAlternativdaten, Sentiment, Risiko und Multi-Source-Intelligence
CbondsAPI, Datenfeed, Excel-Add-inIndividueller Zugriff je nach DatenumfangFixed Income, Indizes und spezialisierte Finanz-Workflows
OptionMetricsHistorische Datenbanken und AnalysenEnterprise-LizenzierungOptionen, implizite Volatilität und Quant-Research
Twelve DataREST API, WebSocket, Spreadsheet-Add-onsFree Basic; Grow ab 79 $/Monat; Pro ab 229 $/MonatEntwickler, Start-ups und Teams mit internen Dashboards
KaikoAPIs, Indizes, Referenzpreise, Compliance-DatenFair-Market-Value-Preise ab 3.150 $/MonatInstitutionelle Krypto-Preise, Benchmarks und Nachvollziehbarkeit

Die 10 besten Markt-Datenanbieter 2026

1. Thunderbit

Screenshot der offiziellen Thunderbit-Website

Thunderbit eröffnet diese Liste, weil viele Marktdaten-Workflows genau dort beginnen, wo die klassischen Anbieter aufhören: bei öffentlichen Websites ohne saubere API, mit ständig wechselnden Layouts und Teams, die heute strukturierte Ergebnisse vorliegen haben müssen. Ein Tick-by-Tick-Börsenfeed ist das nicht – aber eine der schnellsten Methoden, um öffentliche Preisangaben, Wettbewerberlisten, Behörden-Tabellen oder Verzeichnisse in eine Tabelle zu bringen.

Warum es heraussticht:

  • Am besten für: Vertriebs-, E-Commerce-, Research- und Operations-Teams, die maßgeschneiderte öffentliche Webdaten benötigen.
  • Stärken: KI-Feldvorschläge, Paginierung, Anreicherung von Unterseiten und schneller Export nach Sheets, Excel, Airtable, Notion, CSV oder JSON.
  • Warum es in die Liste kam: Es schließt die Lücke zwischen Standard-Marktdatenfeeds und den unübersichtlichen öffentlichen Webdaten, auf die viele Teams weiterhin angewiesen sind.
  • Preishinweis: Kostenloser Tarif, kostenpflichtige Pläne, Business-Preise und separate API-Tarife.

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2. Bright Data

Screenshot der offiziellen Bright-Data-Website

Sobald die Aufgabe nicht mehr „Gib mir Aktienkurse" heißt, sondern „Erfasse öffentliche Finanzdaten in großem Maßstab und mach sie nutzbar", ist Bright Data die stärkste Antwort. Die Finanzlösungen stützen sich auf einen breiten Unterbau aus Datensätzen, APIs, Proxys und Erfassungsinfrastruktur.

Warum es heraussticht:

  • Am besten für: Unternehmen, Fintechs und Datenteams, die öffentliche Websignale mit Finanz-Workflows verbinden.
  • Stärken: Finanzorientierte Webdaten, fertige Datensätze, Scraper-APIs, Proxy-Infrastruktur und Compliance-Kommunikation rund um öffentlich verfügbare Quellen.
  • Warum es in die Liste kam: Es bringt Skalierung und Infrastruktur auf die Alternative-Data-Seite des Marktes.
  • Preishinweis: Das Aktienmarkt-Dataset startet laut Bright Data ab 250 $ für 100.000 Datensätze, mit breiterem Pay-as-you-go- und produktbasiertem Pricing über die Plattform hinweg.

Wie ein hochskalierender Collection-Stack neben leichten Browser-Tools wirkt, zeigt dieser aktuelle Bright-Data-Überblick:

3. Bloomberg

Screenshot der offiziellen Bloomberg-Website

Beim breiten institutionellen Stack führt weiterhin kein Weg an Bloomberg vorbei – Daten, Nachrichten, Analysen, Handel, Risiko, Compliance und Indizes laufen unter einem Dach zusammen. Für viele Start-ups und operative Teams ist das schlicht zu viel, doch genau dieser Umfang sichert Bloomberg die Vormachtstellung im oberen Marktsegment.

Warum es heraussticht:

  • Am besten für: Banken, Asset Manager, Hedgefonds, Treasury-Teams und Institutionen mit Bedarf an integrierter Abdeckung.
  • Stärken: Breite Multi-Asset-Daten, Terminal-Workflows, Enterprise-Datenprodukte, Indizes und tiefgehende API-Unterstützung über BLPAPI und zugehörige Feeds.
  • Warum es in die Liste kam: Kein anderer Anbieter auf dieser Seite kombiniert Breite, Workflow-Integration und Markenvertrauen in der Größenordnung von Bloomberg.
  • Preishinweis: Enterprise- und Vertragspreise statt Self-Service-Tarifen.

4. Datarade

Screenshot der offiziellen Datarade-Website

Datarade ist kein einzelner Feed, sondern eine Beschaffungsschicht. Gedacht ist es für Teams, die Anbieter vergleichen, Beispieldaten prüfen und gezielt Datensätze einkaufen wollen, ohne jedes Mal aufs Neue ins Beschaffungsgespräch einzusteigen.

Warum es heraussticht:

  • Am besten für: Analysten, Dateneinkäufer und Strategieteams, die Nischen- oder Alternativdatensätze beschaffen.
  • Stärken: Marktplatz-Suche, Anbieter-Vergleich, Muster-Vorschauen und Preistransparenz auf Datensatzebene, sofern Anbieter sie bereitstellen.
  • Warum es in die Liste kam: Es löst das Discovery-Problem besser als die meisten direkten Anbieter-Websites.
  • Preishinweis: Die Marktplatzpreise variieren je nach Anbieter und Datensatz; viele Einträge zeigen Muster-Vorschauen und einige Startpreise.

5. EDI

Screenshot der offiziellen EDI-Website

EDI, früher Exchange Data International, ist die richtige Adresse für globale Preis- und Referenzdaten, ohne gleich den teuersten terminalgetriebenen Stack buchen zu müssen. Die Positionierung lässt keine Fragen offen: flexible Lizenzierung, wettbewerbsfähige Preise und breite globale Abdeckung über APIs, Feeds und maßgeschneiderte Bereitstellung.

Warum es heraussticht:

  • Am besten für: Operations-, Treasury-, Referenzdaten- und End-of-Day-Preis-Workflows.
  • Stärken: Corporate Actions, Referenzdaten, Preisdaten, Wirtschaftsdaten und maßgeschneiderte Bereitstellung über API- und Feed-Modelle hinweg.
  • Warum es in die Liste kam: Es bietet einen glaubwürdigen Mittelweg zwischen Premium-Institutional-Stacks und leichten Developer-APIs.
  • Preishinweis: Individuelle Preise, doch EDI wirbt ausdrücklich mit flexibler Lizenzierung und einer „bezahlen Sie nur, was Sie brauchen"-Positionierung.

6. InfoTrie

Screenshot der offiziellen InfoTrie-Website

InfoTrie sieht sich heute nicht mehr als klassischen Sentiment-Anbieter, sondern als institutionelle Dateninfrastruktur für agentische und analytische Workflows. Interessant ist das vor allem für Unternehmen, die Nachrichten, Risiko, Unternehmensereignisse, Preise und weitere alternative Signale in ihre Entscheidungssysteme einspeisen wollen.

Warum es heraussticht:

  • Am besten für: Quant-, Risiko-, Compliance- und Intelligence-Workflows mit Multi-Source-Alternativdaten.
  • Stärken: Sentiment, Überwachung von Ausfallrisiken, Unternehmensereignisse, Preise, Einreichungen und E-Commerce-Telemetrie in einer institutionellen Datenschicht.
  • Warum es in die Liste kam: Es erweitert die Definition von Marktdaten über Preise hinaus zu einer strukturierten Signal-Infrastruktur.
  • Preishinweis: Enterprise-Vertriebsmodell.

7. Cbonds

Screenshot der offiziellen Cbonds-Website

Wer einen starken Fixed-Income-Fokus hat, ist bei Cbonds richtig. Die aktuelle API stellt zwar die breite Anleihen-Abdeckung in den Vordergrund, reicht aber genauso in Aktien, Indizes, ETFs, Makrodaten, Excel-Add-ins und die Feed-Bereitstellung hinein.

Warum es heraussticht:

  • Am besten für: Bond-Desks, Fixed-Income-Analysten, Bewertungsteams und benchmarkintensive Workflows.
  • Stärken: Mehr als 1 Million Anleihen, 100.000 Indizes, 100.000 Aktien, 160.000 ETF- oder Fondsinstrumente sowie API- und Excel-Bereitstellung.
  • Warum es in die Liste kam: Es bietet spezialistische Tiefe, ohne sich auf eine einzige enge Oberfläche zu beschränken.
  • Preishinweis: Individueller Zugriff basierend auf den angeforderten Datensätzen und Formaten.

Visuelle Gegenüberstellung von Markt-Daten-Stacks

8. OptionMetrics

Screenshot der offiziellen OptionMetrics-Website

OptionMetrics hält sich auf der engeren Liste, weil es die ausgeprägteste Speziallösung für historische Optionsdaten und Forschung zur impliziten Volatilität ist. Die IvyDB-Produkte gelten in vielen Quant- und akademischen Workflows nach wie vor als Referenz.

Warum es heraussticht:

  • Am besten für: Quant-Forscher, Derivate-Teams und Volatilitätsstrategien.
  • Stärken: Historische Optionspreise, implizite Volatilität, Greeks, Volatilitätsoberflächen und langfristige Zeitreihen.
  • Warum es in die Liste kam: IvyDB US gilt weiterhin als Branchenstandard für historische Optionspreise und Daten zur impliziten Volatilität.
  • Preishinweis: Enterprise-Lizenzierung und Direktvertriebsmodell.

9. Twelve Data

Screenshot der offiziellen Twelve-Data-Website

Für viele Produktteams ist Twelve Data die zugänglichste API-first-Option der Liste. Es lässt sich erheblich leichter ausprobieren als Bloomberg, bietet einen kostenlosen Einstieg, unterstützt WebSockets und deckt Aktien, ETFs, Devisen, Krypto, Rohstoffe und mehr in einem entwicklerfreundlichen Modell ab.

Warum es heraussticht:

  • Am besten für: Entwickler, Produktteams, Fintech-Start-ups und interne Dashboards.
  • Stärken: REST-API-Zugriff, WebSockets, Spreadsheet-Add-ons, Multi-Asset-Abdeckung und ein reibungsarmer Gratis-Tarif.
  • Warum es in die Liste kam: Es senkt die Einstiegshürde, ohne zu einer Spielzeug-API zu werden.
  • Preishinweis: Kostenloser Basic-Tarif; Grow ab 79 $/Monat (ca. 73 €/Monat); Pro ab 229 $/Monat (ca. 211 €/Monat); größere und jährliche vergünstigte Stufen verfügbar.

10. Kaiko

Screenshot der offiziellen Kaiko-Website

Kaiko ist die Spezialwahl für institutionelle Krypto-Daten – überall dort, wo Preismethodik, Audit-Trails und Compliance genauso zählen wie die reine Marktabdeckung. Die Ausrichtung auf Referenzsätze, Indizes und Fair-Market-Value-Preise grenzt Kaiko deutlich von einer allgemeinen Krypto-API ab.

Warum es heraussticht:

  • Am besten für: Institutionen im Bereich Digital Assets, Compliance-Teams, Benchmark-Anwender und Krypto-Bewertungs-Workflows.
  • Stärken: Nachvollziehbare Preise, Referenzsätze, benchmarkartige Produkte und methodikgetriebene Datenservices für digitale Assets.
  • Warum es in die Liste kam: Es ist eine der klarsten Antworten in institutioneller Qualität für krypto-spezifische Marktdaten.
  • Preishinweis: Fair-Market-Value-Preise nennt Kaiko ab 3.150 $/Monat (ca. 2.900 €/Monat) für kleinere Ticker-Pakete, mit breiteren Enterprise-Optionen.

Welche Art von Markt-Datenanbieter brauchen Sie wirklich?

Der häufigste Fehlgriff in dieser Kategorie: nach Marke entscheiden statt nach Workflow. Klären Sie zuerst den passenden Anbietertyp:

  • Ein institutioneller Terminal- oder Enterprise-Stack passt bei breiter standardisierter Abdeckung, integrierten Analysen und regulierten oder wertvollen Workflows.
  • Ein API-first-Anbieter passt, wenn Sie Marktdaten in eine App, ein Dashboard oder einen internen Workflow einbetten.
  • Ein spezialisierter Datensatzanbieter passt, wenn Ihr Vorteil aus einer Asset-Klasse stammt – Anleihen, Optionen oder Krypto.
  • Ein Marktplatz- oder Alternative-Data-Stack passt, wenn Beschaffungsbreite und Anbietervergleich schwerer wiegen als ein monolithischer Feed.
  • Ein öffentliches Webdaten-Tool passt, wenn die entscheidenden Signale auf Websites ohne nutzbare API liegen.

Wann Thunderbit besser ist als ein traditioneller Markt-Datenanbieter

Lautet die Aufgabe eher „Diese Wettbewerber-Preistabelle jeden Morgen abgreifen" als „Normalisierte Kurse aus mehreren Börsen in eine Trading-Engine streamen", ist Thunderbit die richtige Wahl. Konkret heißt das:

  • Wettbewerber- und Kategorieseiten ohne nutzbare API
  • Regierungsportale und Zentralbankseiten mit sperrigen Tabellen
  • Seiten aus dem Privatmarkt, Verzeichnisse oder Marktplätze mit Preis- oder Verfügbarkeitsdaten
  • schnelle interne Research-Projekte, bei denen die manuelle Erfassung der Engpass ist, nicht die Raffinesse des Finanzmodells

Die Oberhand behalten die traditionellen Anbieter dagegen, sobald Sie Folgendes brauchen:

  • normalisierte Multi-Asset-Abdeckung
  • Echtzeit- oder institutionelle historische Feeds
  • strengere Kontrollen bei Weiterverbreitung und Lizenzierung
  • compliance-sensible Workflows
  • eingebettete Analysen oder tiefere finanzielle Referenzmodelle

Wie der schnellste öffentliche Web-Erfassungs-Workflow dieser Kategorie aussieht, zeigt dieser aktuelle Thunderbit-Überblick:

Meine engere Auswahl nach Teamtyp

Matrix zur Auswahl von Markt-Datenanbietern

  • Große Finanzinstitute: zuerst Bloomberg, dann Spezialisten wie Cbonds, OptionMetrics oder Kaiko, sobald Tiefe in einer bestimmten Asset-Klasse zählt.
  • Fintech- und Produktteams: Twelve Data für die schnelle Integration; Bright Data, sobald öffentliche Web- und Alternativdaten Teil des Produkts werden.
  • Beschaffungs- und Strategieteams: Datarade, um Anbieter zügiger zu finden und zu vergleichen, bevor verbindliche Zusagen fallen.
  • Referenzdaten- und Operations-Teams: EDI für flexible globale Abdeckung, ohne den schwersten Enterprise-Stack erzwingen zu müssen.
  • Alternative-Data- und Intelligence-Workflows: InfoTrie und Bright Data – je nachdem, ob Sie institutionelle Signalinfrastruktur oder stärkeres Public-Web-Collection brauchen.
  • Business-Teams, die maßgeschneiderte Websignale erfassen: Thunderbit für den schnellsten browserbasierten Weg zu strukturierten Ergebnissen.

Abschließendes Fazit

Einen universellen Sieger gibt es nicht, weil „Marktdaten" inzwischen mehrere grundverschiedene Aufgaben umfasst. Bloomberg bleibt die breiteste institutionelle Antwort. Twelve Data ist für viele Produktteams der einfachste API-first-Einstieg. Cbonds, OptionMetrics und Kaiko sind die Spezialisten, deren Preis sich rechnet, sobald Ihr Vorteil an einer Asset-Klasse hängt. Datarade hilft, wenn Ihr eigentliches Problem die Anbietersuche ist. Und Thunderbit wie Bright Data kommen ins Spiel, sobald das Signal im öffentlichen Web liegt statt in einem sauberen Feed.

Am klügsten entscheiden Sie sich für den engsten Anbietertyp, der Ihren echten Workflow vollständig trägt. Teams, die so vorgehen, geben weniger aus, integrieren schneller und zahlen keine Enterprise-Preise mehr für Probleme, die in Wahrheit Public-Webdaten-Probleme sind.

Weiterführende Lektüre

Weitere Daten-Guides im Thunderbit-Blog entdecken

Quellen: TRG Screen, Grand View Research, Bloomberg Professional Services, Bloomberg API Library, Bright Data Finance Solutions, Bright Data Stock Market Dataset, Datarade, EDI, InfoTrie, Cbonds API, OptionMetrics Data Products, Twelve Data Pricing, Kaiko Fair Market Value Pricing.

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FAQs

1. Welcher Markt-Datenanbieter ist 2026 für ein Start-up am besten?

Für viele Start-up-Teams ist Twelve Data der einfachste API-first-Einstieg – mit kostenlosem Tarif, klaren bezahlten Stufen und Multi-Asset-Abdeckung. Hängt Ihr Start-up dagegen stark von öffentlichen Websignalen statt von standardisierten Feeds ab, passen Thunderbit oder Bright Data womöglich besser.

2. Welcher Markt-Datenanbieter ist am besten für Anleihen und Fixed Income?

Cbonds und EDI sind in dieser Liste die stärksten Spezialoptionen für Fixed-Income-lastige Workflows. Bloomberg deckt Fixed Income zwar ebenfalls breit ab, richtet sich aber an ein anderes Budget und Betriebsmodell.

3. Welcher Anbieter ist am besten für Options- und Volatilitätsdaten?

OptionMetrics bleibt die Spezialantwort, wenn Ihr Team historische Optionspreise, implizite Volatilität, Greeks und Forschungsdatenbanken wie IvyDB braucht.

4. Kann ich einen traditionellen Markt-Datenanbieter mit einem Webdaten-Tool kombinieren?

Ja – oft ist genau das der beste Ansatz. Viele Teams setzen für standardisierte Marktdaten auf einen klassischen Anbieter wie Bloomberg oder Twelve Data und ergänzen dann Thunderbit oder Bright Data, um öffentliche Preisangaben, Stimmungen oder Nischen-Wettbewerbssignale zu erfassen, die Standardfeeds nur schwach abdecken.

5. Wann sollte ich Thunderbit statt einer klassischen Markt-Daten-API verwenden?

Greifen Sie zu Thunderbit, wenn die benötigten Daten auf öffentlichen Websites ohne praktikable API liegen oder ein nicht-technisches Team schnell tabellenfertige Ergebnisse braucht. Eine klassische API ist die richtige Wahl, wenn Sie normalisierte, lizenzierte und laufend aktualisierte Finanzmarktdaten benötigen statt einer einmaligen oder geplanten öffentlichen Web-Erfassung.

Shuai Guan
Shuai Guan
CEO bei Thunderbit | Experte für KI-gestützte Datenautomatisierung Shuai Guan ist CEO von Thunderbit und Absolvent der University of Michigan im Bereich Engineering. Mit fast zehn Jahren Erfahrung in Tech und SaaS-Architektur hat er sich darauf spezialisiert, komplexe KI-Modelle in praxisnahe No-Code-Tools zur Datenextraktion zu verwandeln. In diesem Blog teilt er ungefilterte, in der Praxis bewährte Einblicke in Web-Scraping- und Automatisierungsstrategien, damit Sie intelligentere, datengetriebene Workflows aufbauen können. Wenn er gerade keine Datenprozesse optimiert, widmet er dieselbe Liebe zum Detail seiner Leidenschaft für die Fotografie.
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