20 Empfehlungsmarketing-Statistiken, die Marketer 2026 kennen sollten

Zuletzt aktualisiert am February 5, 2026
Datenextraktion mit Thunderbit.

Stell dir vor: Du scrollst gemütlich auf deinem Handy, weichst nervigen Werbeanzeigen aus wie in einem Arcade-Game, da ploppt plötzlich eine Nachricht von einem Kumpel auf: „Du MUSST diese neue App testen – die ist der absolute Hammer.“ Und ehe du dich versiehst, hast du sie schon installiert – ganz ohne großes Nachdenken. Genau das ist Empfehlungsmarketing im Jahr 2026: Vertrauen ist die neue Superkraft, nicht mehr nur gezieltes Targeting.

Das haben auch Marketer längst geschnallt. Die weltweiten Budgets fürs Empfehlungsmarketing werden bis – kein Wunder, denn Empfehlungen bringen Konversionsraten und Renditen, von denen klassische Kanäle nur träumen können. In einer Welt, in der alles datengetrieben läuft und Werbemüdigkeit Standard ist, ist Empfehlungsmarketing kein Trend mehr, sondern DER Kanal, den du 2026 auf dem Schirm haben solltest.


Die wichtigsten Empfehlungsmarketing-Statistiken 2026

01_headline_stats.png Hier kommen die Zahlen, über die alle reden:

  • 3–5× höhere Konversionsraten: Empfehlungsmarketing bringt als andere Kanäle.
  • 65 % des Neugeschäfts durch Empfehlungen: kommen über Empfehlungen.
  • Mundpropaganda beeinflusst 20–50 % der Kaufentscheidungen: aller Kaufentscheidungen werden durch Mundpropaganda beeinflusst.
  • Über 90 % vertrauen Empfehlungen: Mehr als vertrauen Empfehlungen von Freunden und Familie mehr als jeder Werbung.
  • +86 % Umsatzwachstum durch Empfehlungen: Unternehmen, die auf Empfehlungsmarketing setzen, sehen ein im Vergleich zum Vorjahr.
  • 84 % der B2B-Käufe starten mit einer Empfehlung: beginnen ihren Kaufprozess mit einer Empfehlung.
  • 71 % lassen sich von Social-Media-Empfehlungen beeinflussen: reagieren besonders auf Empfehlungen in sozialen Netzwerken.

Diese Zahlen sind nicht nur beeindruckend – sie sind ein echter Weckruf. Wer Empfehlungsmarketing ignoriert, lässt massives Wachstum liegen.


Warum Empfehlungsmarketing klassische Kanäle schlägt

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Mal ehrlich: Klassisches Marketing fühlt sich oft an wie ein Schrei ins Nichts. Die Werbekosten steigen, Banner werden übersehen und die Leute sind einfach genervt von Werbung. Empfehlungsmarketing dagegen ist, als würden deine besten Kunden für dich sprechen – ganz ohne Lautsprecher.

Geringere Akquisekosten, mehr Loyalität

  • Empfehlungs-Leads kaufen 4× häufiger als Leads aus anderen Kanälen ().
  • Unternehmen mit Empfehlungsprogrammen senken ihre .
  • Ein empfohlener Kunde kostet in der Akquise als ein nicht-empfohlener.

Aber es geht nicht nur um neue Kunden. Empfohlene Kunden sind:

  • 25 % profitabler und 18 % loyaler ().
  • Im Schnitt mit einem 16 % höheren Customer Lifetime Value.

ROI, der auch den CFO happy macht

  • Empfehlungsprogramme liefern einen als bezahlte Online-Kampagnen.
  • Bei großen Unternehmen kann der ROI von Empfehlungsinitiativen betragen.

Das sind Zahlen, die jedes Marketingteam feiern lässt.


Konversionsraten: Die Geheimwaffe im Empfehlungsmarketing

Wer auf Zahlen steht (und wer tut das 2026 nicht?), sollte jetzt aufpassen:

  • Empfehlungs-Kampagnen erreichen als andere Kanäle.
  • Im B2B-Bereich konvertieren empfohlene Leads mit einer Durchschnittsrate von 11 % – besser als jeder andere Kanal ().

Warum? Empfehlungen bringen direkt Vertrauen mit. Es ist, als würde man das erste Date überspringen und gleich die Eltern kennenlernen. Das Ergebnis: bessere Margen, längere Kundenbeziehungen und weniger Streuverluste.


Vertrauen & Einfluss: Die Psychologie hinter Empfehlungsmarketing

Fakt ist: Menschen vertrauen Menschen, nicht Werbeanzeigen. (Sorry an alle Kreativagenturen.)

  • vertrauen Empfehlungen von Bekannten mehr als jeder Werbung.
  • Nur 36 % vertrauen Online-Videoanzeigen, und gerade mal 2 % halten klassische Werbung für kaufentscheidend ().

Diese Vertrauenslücke ist riesig – und genau hier punktet Empfehlungsmarketing.

Mundpropaganda: Das Original der sozialen Bestätigung

Lange bevor „Influencer“ ein Job war, war Mundpropaganda schon King – und ist es immer noch:

  • werden durch Mundpropaganda beeinflusst.
  • Mundpropaganda ist beim Umsatz.
  • Fast 23 % reden täglich mit Freunden oder Familie über ihre Lieblingsprodukte.

Aber Achtung: 21 % der Marken haben durch negative Mundpropaganda Vertrauen verloren. Zufriedene Kunden sind deine besten Markenbotschafter – unzufriedene deine beste Warnung.


Empfehlungsmarketing im B2B: Zahlen, die du kennen solltest

03_b2b_referrals.png Wer denkt, Empfehlungen sind nur was für B2C, liegt falsch. Im B2B sind sie Gold wert:

  • starten ihren Kaufprozess mit einer Empfehlung.
  • Über 90 % der B2B-Kaufentscheidungen werden durch Mundpropaganda oder Empfehlungen beeinflusst.
  • 78 % der B2B-Marketer sagen, dass Empfehlungsprogramme hochwertige Leads bringen, und 82 % der B2B-Vertriebsleiter sehen in Empfehlungen ihre besten neuen Kontakte.

Das Beste: Empfohlene B2B-Leads schließen etwa 30 % schneller ab (), und 86 % der B2B-Unternehmen mit formellen Empfehlungsprogrammen haben ihren Umsatz in den letzten zwei Jahren gesteigert.

B2B-Empfehlungsprogramme: Wachstum und Wirkung

Trotzdem haben nur etwa 30 % der B2B-Unternehmen ein formelles Empfehlungsprogramm. Das heißt: 70 % lassen Potenzial liegen. Wer Programme hat:

  • 65 % halten Empfehlungen für „sehr wichtig“ für den Vertriebserfolg.
  • B2B-Firmen mit Empfehlungsprogrammen erreichen 3× häufiger ihre Umsatzziele.

Wer im B2B ohne Empfehlungsprogramm unterwegs ist, kommt zum Buffet mit leeren Händen.


Social Media: Empfehlungsmarketing im digitalen Zeitalter

04_social_media_effect.png Soziale Netzwerke haben Empfehlungen zum Turbo gemacht. Ein Post, eine Story, ein virales Video – und deine Marke ist überall.

  • Social Media sorgt mittlerweile für rund bei Neukunden.
  • Empfehlungen über Social Media konvertieren .
  • kaufen eher, wenn sie sehen, dass Freunde oder Familie ein Produkt empfehlen oder darüber sprechen.

Und wer eine Community aufbaut? 73,6 % der Konsumenten kaufen häufiger, wenn sie Teil einer Marken-Community sind. Manche Unternehmen führen auf Community-Einfluss zurück.

Plattform-spezifische Insights

  • Pinterest: haben schon mal ein Produkt nach dem Sehen auf Pinterest gekauft.
  • Facebook: haben nach einem Post im Feed oder auf der Pinnwand gekauft. 53 % kaufen eher, wenn sie Unternehmen direkt per Facebook-Nachricht erreichen können.
  • Instagram/TikTok: Hier entstehen Empfehlungen im großen Stil durch Influencer und User-Videos. (Schon mal „TikTok made me buy it“ gehört?)
  • E-Mail/Messenger: In manchen Branchen stammen aus Messenger-Apps oder E-Mails.

Fazit: Mach es deinen Fans so einfach wie möglich zu teilen – egal, wo sie unterwegs sind.


Anreize & Belohnungen: Was Empfehlungen wirklich antreibt

05_incentives_rewards.png Mal ehrlich: Jeder freut sich über einen kleinen Bonus. Anreize können dein Empfehlungsprogramm richtig pushen – und müssen nicht teuer sein.

  • 84 % der Amerikaner sagen, ein exklusives Angebot würde sie eher zu einer Empfehlung bewegen ().
  • 91 % würden ein „Top-Angebot“ oder einen exklusiven Deal mit Freunden und Familie teilen.
  • Über 75 % bevorzugen Geld- oder geldwerte Prämien.
  • Beidseitige Anreize (Belohnung für Werber und Geworbenen) werden von genutzt.

Und ein Fun Fact: 95 % der 18–34-Jährigen würden eher empfehlen, wenn es einen Anreiz gibt. Für sie sind Empfehlungscodes fast schon eine eigene Währung.


Mitarbeiterempfehlungen: Der unterschätzte Kanal

06_employee_referrals.png Empfehlungsmarketing ist nicht nur Kundensache – auch dein Team kann ein echter Wachstumstreiber sein, vor allem beim Recruiting.

  • 84 % der Unternehmen haben formelle Mitarbeiter-Empfehlungsprogramme.
  • Mitarbeiterempfehlungen machen 30–50 % aller Neueinstellungen aus.
  • Obwohl nur 7 % der Bewerber über Empfehlungen kommen, stellen sie fast 40 % der Neueinstellungen.
  • Empfohlene Bewerber haben eine 15× höhere Chance auf den Job als Bewerber von Jobbörsen.
  • Über Empfehlungen eingestellte Mitarbeiter werden 10 Tage schneller eingestellt und sparen dem Unternehmen über 3.000 $ pro Einstellung.
  • Empfohlene Mitarbeiter bringen dem Unternehmen rund 25 % mehr Gewinn.

Wer wachsen will, sollte das Potenzial im eigenen Team nicht unterschätzen.


Empfehlen Gen Z und Millennials wirklich mehr als Boomers? Die Antwort: Jein – aber alle sind dabei.

  • 88 % der Millennials vertrauen Empfehlungen von Freunden und Familie ().
  • 83 % der Gen Z vertrauen Empfehlungen und Mundpropaganda genauso wie anderen Quellen.
  • Gen X und Boomers? Ebenfalls stark, mit 80–83 % Vertrauensquote.
  • 95 % der 18–34-Jährigen würden ein Produkt bei Anreiz weiterempfehlen.
  • 28 % der Millennials probieren ein Produkt nur, wenn es ihnen jemand empfiehlt.

Sogar Gen Alpha (die Kids!) mischt mit – 81 % beeinflussen die Kaufentscheidungen ihrer Eltern.

Fazit: Jede Generation nutzt Empfehlungen. Der Unterschied liegt im Wie und Wo – also triff deine Zielgruppe dort, wo sie unterwegs ist: Instagram, WhatsApp oder im Buchclub.


Das Fazit: ROI und Umsatz durch Empfehlungsmarketing

07_roi_revenue.png Am Ende zählen die Zahlen: Umsatz und Rendite.

  • Unternehmen mit Empfehlungs-Kampagnen erzielen ein .
  • Manche Firmen führen auf Empfehlungen zurück.
  • Der ROI von Empfehlungsprogrammen reicht von .
  • Empfohlene Kunden haben einen 16 % höheren Lifetime Value und sind 25 % profitabler.
  • Unternehmen mit Empfehlungsprogrammen senken ihre .

Kurz gesagt: Empfehlungsmarketing wirkt – und zwar exponentiell. Jeder zufriedene Kunde ist ein Wachstumsmotor, jede Empfehlung eine Abkürzung zu Vertrauen, Loyalität und Gewinn.


Was Marketer daraus lernen: Die wichtigsten Erkenntnisse für 2026

  • Empfehlungsmarketing bringt Top-ROI und Wachstum: Konversionsraten sind 3–5× höher als bei anderen Kanälen, der ROI kann zweistellig oder noch höher ausfallen.
  • Vertrauen ist alles: Konsumenten vertrauen Empfehlungen aus dem eigenen Umfeld viel mehr als Werbung. Setze auf Testimonials, Bewertungen und Empfehlungsprogramme.
  • Klassische Kanäle übertreffen: Geringere Akquisekosten, höherer Lifetime Value und bessere Bindung machen Empfehlungsmarketing zum Pflichtprogramm.
  • Programme implementieren und optimieren: Besonders im B2B, wo nur 30 % formelle Programme haben – hier steckt enormes Wachstumspotenzial.
  • Anreize clever einsetzen: Schon kleine Belohnungen wirken. Beidseitige Anreize (für Werber und Geworbenen) sorgen für maximale Beteiligung.
  • Social Media & Communities nutzen: Mach das Teilen einfach und triff deine Zielgruppe dort, wo sie aktiv ist – Facebook, Instagram, TikTok, Pinterest und in Communities.
  • Interne Empfehlungen nicht vergessen: Mitarbeiter-Empfehlungsprogramme bringen bessere Neueinstellungen – schneller und günstiger.
  • Nach Generationen differenzieren: Millennials und Gen Z lieben digitale Empfehlungen und Anreize; Boomers und Gen X vertrauen Empfehlungen ebenfalls, bevorzugen aber oft persönlichere Kanäle.

Empfehlungsmarketing ist keine Taktik, sondern eine Strategie für nachhaltiges, skalierbares Wachstum – 2026 und darüber hinaus.


Quellen

QuelleLink
DemandSage (2025): Aktuelle Empfehlungsmarketing-Statistiken 2026 (Trends & Fakten)Lesen
Talkable (2025): 50 wichtige Empfehlungsmarketing-Statistiken für 2025Lesen
Impact.com (2025): Top Referral Marketing Statistics für 2025 [+ Praxis-Tipps]Lesen
ReferralRock (2024): 61 B2B-Empfehlungsstatistiken, die Sie kennen sollten [2025]Lesen
Friendbuy (2023): 54+ Empfehlungsmarketing-Statistiken, die jedes Unternehmen kennen sollteLesen
Nielsen (2021): Global Trust in Advertising Report (zitiert via DemandSage/Talkable)Lesen
Harvard Business Review (2011): „Referral Programs and Customer Value“ (zitiert via DemandSage/Talkable)Lesen
McKinsey & Company: Mundpropaganda-ForschungLesen
Gartner (2025): Marketing- und Verbrauchertrends-Prognose (zitiert via Talkable)Lesen
Influitive/Forrester (2022): B2B Referral Benchmark Report (zitiert via ReferralRock)Lesen

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Shuai Guan
Shuai Guan
Co-founder/CEO @ Thunderbit. Passionate about cross section of AI and Automation. He's a big advocate of automation and loves making it more accessible to everyone. Beyond tech, he channels his creativity through a passion for photography, capturing stories one picture at a time.
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