Eine Frage, die wohl die meisten von uns schon einmal gegoogelt haben: „Wie scrape ich Daten von einer Website, ohne dabei den Verstand zu verlieren?“ Dank KI- und No-Code-Werkzeugen erlebt Web Scraping derzeit einen echten Aufschwung. Heute braucht es weder ein Informatikstudium noch endlose Stunden, um Daten aus dem Web zu ziehen. Tools wie axiom gehören genau in dieses Feld und versprechen einen entscheidenden Vorteil bei der Automatisierung von Browser-Aufgaben und beim Datensammeln – auch für Menschen ohne technischen Hintergrund. Doch hält axiom, was es verspricht, oder klingt es auf dem Papier besser, als es sich im Alltag anfühlt? Wenn Sie axiom als möglichen Scraper im Blick haben – oder es ausprobiert haben und nicht ganz überzeugt waren –, sind Sie hier richtig.
Am Ende dieses Beitrags wissen Sie, ob axiom seinen Preis und Ihre Zeit wert ist. Und ein kleiner Spoiler vorweg: Ich stelle Ihnen mit Thunderbit auch eine einsteigerfreundlichere und funktionsreichere Alternative vor, die Web Scraping deutlich vereinfacht. Ob Sie also gezielt den Wettbewerb prüfen oder eher zufällig hier gelandet sind – legen wir los.
Was ist axiom?
Zunächst die Einordnung: axiom ist eine No-Code-Automatisierungsplattform, die als Chrome-Erweiterung läuft. Stellen Sie es sich als Werkzeug vor, mit dem Sie Bots für Ihren Browser bauen – vom Durchklicken einzelner Seiten über das Ausfüllen von Formularen bis zum Extrahieren von Informationen aus Websites (also genau dem Teil, wegen dem wir alle hier sind).
Das Unternehmen wurde 2019 in London gegründet, ist ein Alumnus des Y-Combinator-Jahrgangs W21 und wird zusätzlich von SAP.iO Foundry unterstützt. axiom positioniert sich als Lösung für Nicht-Programmierer, die Browser-Bots erstellen wollen – und Datenscraping ist dabei ein zentraler Teil. Der Grundgedanke ist simpel: Statt Code zu lernen, bringen Sie dem Tool über ein visuelles Drag-and-drop-System bei, wie es Daten holen oder Aktionen ausführen soll. Es geht ums Zeitsparen und um die monotonen Aufgaben, die niemand gern von Hand erledigt.
Zu den zentralen Funktionen zählen:
- No-Code-Web-Scraping: Website-Elemente markieren und erfassen, ganz ohne eine Zeile Code.
- Automatisierte Dateneingabe: Daten wiederholt in Online-Formulare eintragen.
- Anbindung an Google Sheets und Excel: Daten direkt in Tabellen schreiben oder daraus abrufen.
- Workflow-Builder: Arbeitsabläufe mit Schleifen und bedingter Logik gestalten.
- Zeitplanung: Automationen nach Plan laufen lassen oder bei Bedarf starten.
- API-Integrationen: Funktioniert mit Zapier oder Make, um Ihre Bots mit anderen Tools zu verbinden.
Klingt vielversprechend, oder? Zumindest auf dem Papier wirkt axiom flexibel und gut zugänglich.

Für wen ist axiom gedacht?
Theoretisch richtet sich axiom vor allem an Nicht-Entwickler mit etwas technischem Verständnis. Wer im Marketing arbeitet, ein Unternehmen führt oder forscht und zu viel Zeit mit Datensammlung und manuellem Kopieren verbringt, ist genau die Zielgruppe.
Hier wird es allerdings etwas heikel: axiom will einsteigerfreundlich sein, doch die tatsächliche Nutzung verlangt Geduld. Wer zwar technikinteressiert ist, aber mit Begriffen wie „CSS-Selektoren“ wenig anfangen kann oder kaum Erfahrung mit Tools wie Zapier hat, spürt die Lernkurve deutlich. Für Automatisierungs-Einsteiger ist es also nicht ganz Plug-and-play.
Auffällig ist: axiom wird vor allem von Nutzern sehr gut bewertet, die bereits mit Automatisierung gearbeitet haben oder bereit sind, sich in ein paar Tutorials einzuarbeiten. Als kompletter Anfänger sollten Sie damit rechnen, einige Zeit ins Experimentieren zu stecken – und vermutlich einiges nachzuschlagen –, bis Ihre Workflows laufen.
Preisgestaltung: Was kostet das Ganze?
Werfen wir einen Blick auf die gestaffelte Preisstruktur von axiom. Es gibt ein klassisches Abo-Modell, dessen Tarife sich danach richten, wie viel „Runtime“ – also aktive Laufzeit Ihrer Bots pro Monat – Sie benötigen.
- Kostenlose Testversion: rund 2 Stunden Bot-Laufzeit, ideal zum ersten Ausprobieren. Nicht verlängerbar.
- Starter-Tarif (15 $/Monat, ca. 14 €/Monat): 5 Stunden Laufzeit, schaltet einfache Automatisierungen frei.
- Pro-Tarif (50 $/Monat, ca. 46 €/Monat): 30 Stunden Laufzeit, vollständige Integrationen und eine Option für Cloud-Zeitplanung.
- Pro Max (150 $/Monat, ca. 138 €/Monat): 100 Stunden Laufzeit, 2 parallele Cloud-Bots und stündliche Cloud-Zeitplanung – für Teams, die regelmäßig scrapen.
- Ultimate (250 $/Monat, ca. 230 €/Monat): ab 250 Stunden (konfigurierbar bis 500 oder 700), 20 parallele Cloud-Bots, Cloud-Zeitplanung im 15-Minuten-Takt und gemeinsame Teamkonten – für hohe Volumina oder mehrere Nutzer.
Die 15 Dollar pro Monat sind für Gelegenheitsnutzer ein fairer Einstieg. Wer aber ernsthaft scrapen oder automatisieren will, landet schnell beim Pro-Tarif (50 $/Monat) oder höher. Da sich der Preis an der Bot-Laufzeit statt an Zeilen oder Seiten orientiert, rutschen Vielnutzer – besonders bei täglich laufenden, umfangreichen Workflows – relativ rasch in den Bereich von 150 bis 250 Dollar pro Monat.
Was Nutzer über axiom sagen
Bewertungen zu lesen fühlt sich immer ein bisschen wie ein Blick hinter die Kulissen an. Das sagen Nutzer über axiom:
Was gut ankommt
Fans schätzen vor allem die Flexibilität bei mittelkomplexen Aufgaben. Gelobt werden die Drag-and-drop-Bedienung (größtenteils), der solide Kundensupport und die Integrationsmöglichkeiten. Manche beschreiben es als persönliche Assistenz für wiederkehrende Aufgaben, die nach dem Einrichten jeden Monat Stunden spart. Auch die Chrome-Erweiterung kommt gut weg – 4,6 Sterne bei 204 Bewertungen und rund 100.000 Nutzern im Chrome Web Store (Chrome Web Store).
Was weniger überzeugt
Die Kritik dreht sich vor allem um die Lernkurve. axiom ist zwar technisch „no-code“, trotzdem braucht es ein gutes Gespür dafür, wie Websites aufgebaut sind (konkrete Elemente, Formulare, Logik). Absolute Anfänger geraten ins Stocken, wenn Elemente nicht sauber erkannt werden. Hinzu kommt: axiom-Bots straucheln, sobald Websites ihr Layout ändern oder Anti-Bot-Maßnahmen einführen – etwas Pflege gehört also dazu.
Auch der Preis sorgt für Stirnrunzeln: Wer auf günstige Automatisierung bei hohem Volumen gehofft hatte, empfindet das Laufzeitmodell mitunter als unpraktisch.
Warum Thunderbit die bessere Alternative ist
Nach all dem zeigt sich: Selbst bei No-Code-Tools wie axiom bleibt eine Lücke bei der Einfachheit. Genau hier setzt Thunderbit an – eine KI-gestützte Web-Scraper-Chrome-Erweiterung, die mit dem Anspruch entwickelt wurde, der einfachste Web Scraper für nicht-technische Nutzer zu sein.
Thunderbit: Warum es Ihnen den Alltag erleichtert
Wenn Ihnen die Komplexität von axiom über den Kopf wächst, wirkt Thunderbit wie eine Befreiung. So schließt es die Lücke und überzeugt seine Nutzer:
- KI-gestützte Einfachheit: Ein Klick auf „AI Suggest Columns“ genügt, und Thunderbit erkennt selbst, wie sich die Daten am besten strukturieren und auslesen lassen. Kein Herumprobieren.
- Scraping mit einem Klick: Für gängige Seiten wie Amazon oder Zillow gibt es vorgefertigte Vorlagen, mit denen Sie Daten in Sekunden auslesen und exportieren.
- Subpage-Scraping inklusive: Sie brauchen mehr als eine einzelne Seite? Thunderbit navigiert automatisch durch die Unterseiten.
- Kostenlose Datenexporte: Excel, Google Sheets, Airtable, Notion – die gesammelten Daten landen dort, wo Sie sie brauchen.
- Weitere Gratis-Funktionen: E-Mails, Telefonnummern oder Bilder lassen sich mit einem Klick direkt von Websites extrahieren.
- Geplantes Scraping: Wiederkehrende Aufgaben übernimmt Thunderbit in festen Intervallen, ganz ohne Aufsicht.
Thunderbit setzt konsequent auf klare Ergebnisse mit möglichst wenigen Klicks. Sie müssen keine HTML-Elemente oder CSS-Eigenheiten entschlüsseln – das übernimmt die KI von Thunderbit und spart Ihnen die Geduld für Wichtigeres.

Vergleichstabelle: Thunderbit und axiom
| Funktion | Thunderbit | axiom |
|---|---|---|
| Bedienung | Extrem einsteigerfreundlich, KI übernimmt die Einrichtung👍 | Höhere Lernkurve; erfordert Ausprobieren |
| Web Scraping | KI erkennt die Struktur; Subpage-Scraping in 2 Klicks | Manuelle Elementauswahl; für neue Nutzer weniger intuitiv |
| Preisgestaltung | 15 $/Monat mit kostenloser Stufe für 6 Seiten pro Monat (Preise) | 15 $/Monat, aber Laufzeitlimits machen die häufige Nutzung teuer |
| Spezialisierte Vorlagen | Sofort nutzbare Vorlagen für Amazon, Zillow, Shopify usw.😀 | Nur individuelle Setups – jeder Bot muss manuell eingerichtet werden |
| Datenexport | Google Sheets, Excel, Notion, Airtable kostenlos | Nur begrenzte Sheets/Excel-Integration (keine kostenlosen Airtable- oder Notion-Angebote) |
| AI Autofill | Ja, kostenlos enthalten | Kein Feature🥹 |
| Kundensupport | Freundliche und persönliche Unterstützung🥳 | Gut, aber oft community-getrieben |
Warum sich Thunderbit lohnt
Zusammengefasst hebt sich Thunderbit dadurch ab, dass die Benutzererfahrung kompromisslos im Mittelpunkt steht. Die Preisgestaltung ist transparent – allein die kostenlose Stufe reicht, um das Tool in Ruhe zu testen. Gleichzeitig liefert die KI die volle Leistung eines Web Scrapers ohne Kopfschmerzen, sodass Sie unabhängig vom Kenntnisstand professionell Daten ziehen.
Wenn axiom also nützlich wirkt, sich aber ein wenig anfühlt, als müssten Sie erst eine neue Sprache lernen, dann könnte Thunderbit genau die einfache und wirksame Lösung sein, auf die Sie gewartet haben.

FAQs
1. Braucht Thunderbit ein Abo?
Nein. Thunderbit hat eine kostenlose Stufe (6 Seiten pro Monat), der Starter-Tarif beginnt bei 15 $/Monat.
2. Funktioniert es auf jeder Website?
Ja, dank seiner leistungsstarken KI scrapt Thunderbit praktisch jede Website – auch Unterseiten.
3. Kann ich auch Bilder scrapen?
Auf jeden Fall. Thunderbit extrahiert Bilder, E-Mails und sogar Telefonnummern.
4. Gibt es Tutorials für den Einstieg?
Ja. Thunderbit bietet leicht verständliche Tutorials und Support – einen technischen Hintergrund brauchen Sie nicht. Tipps finden Sie im Thunderbit Blog.
5. Welche Daten kann es verarbeiten?
Praktisch alles: Produktdaten, Bewertungen, Kontaktdaten, Social-Media-Handles – was immer Sie brauchen.
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